On the road again: Warstein.

Das Internet ist eine Welt voller ungeahnter Gefahren. Vor allem dann, wenn dich scheinbar nette Leute, die du auf Twitter kennengelernt hast, nach Warstein einladen. Und du dort hinfährst, dich auf ein entspanntes Wochenende freust.. Dich jedoch plötzlich in einer dunklen Höhle wiederfindest, in der sie dann ihr wahres Gesicht zeigen und dich verprügeln. Und dich dann einfach dort liegen lassen.

Okay. Ich denke, das reicht erstmal zum Clickbaiting.. Eigentlich wurde ich in Warstein nämlich nicht von Alice, Mina und Lena verprügelt und in einer dunklen Höhle zurückgelassen. Stattdessen wurde mir von ihnen ein supercooles Wochenende voller Sehenswürdigkeiten des Sauerlands geboten. Dort oben könnt ihr schon mal ein paar Bilder meiner privaten Führung durch die Bilsteinhöhle bestaunen, die Old!Mina sehr liebevoll und informativ gestaltet hat. Zum Beispiel weiß ich nur wegen diesem Ausflug, dass man Stalaktiten und Stalagmiten, die zusammengewachsen sind, Stalagnaten nennt. AHA! Außerdem – und das solltet ihr euch merken, für den Fall, dass ihr irgendwann mal eine Tropfsteinhöhle besucht – weiß ich jetzt auch, dass man Tropfsteine nicht anfassen sollte, weil sich das Fett von der Haut dann darauf absetzt und so das Wachstum an dieser Stelle gestört wird! SO DON’T DO THAT!

Im Bilsteintal, wo man diese Höhle bestaunen kann, gibt es aber nicht nur das! Nein, man kann sich auch noch einen sehr schönen Wildpark ansehen, mit Rehen, Wildschweinen, Füchsen, Waschbären … UND LUCHSEN! Und man kann sich sogar Luchs-Fütterungen reinziehen! Da! Guckt, guckt, guckt!

Und Waschbären sind doch nun wirklich die niedlichsten kleinen Gangster auf diesem Planeten, oder?

Das absolute Highlight meines Besuches war jedoch – mal abgesehen davon, dass ich die Ehre hatte, die Präsenz von Alice, Mina und Lena genießen zu dürfen – die Montgolfiade, die jedes Jahr in Warstein stattfindet. Für diejenigen, die das Wort Montgolfiade noch nie gehört haben [so wie ich, bevor Alice mich aufgeklärt hat], hier eine kleine Erklärung, die ich von Wikipedia geklaut habe: Als Montgolfiade werden Heißluftballon-Treffen bezeichnet. An oft mehreren aufeinanderfolgenden Tagen werden verschiedene Wettbewerbe zwischen den einzelnen Ballonteams ausgetragen: Zielanflug, Zeitfahrten und weitere. Es besteht oft die Möglichkeit, als Passagier im Ballon mitzufahren. In der Dämmerung findet häufig ein sogenanntes Ballonglühen statt. Der Name leitet sich von den Brüdern Montgolfier ab, die als Erste einen Heißluftballon konstruierten. [Ha! Und schon wieder etwas gelernt. Es ist ein Segen.]
Ich kann euch allen nur empfehlen, auch mal eine solche Montgolfiade zu besuchen. Es ist mega beeindruckend, so viele Heißluftballons auf einmal zu sehen und bei den Starts und Landungen zuzuschauen. Auf das Ballonglühen mussten wir im letzten Jahr leider verzichten, weil das Wetter nicht mitgespielt hat.. Aber das ist nur ein weiterer Grund, Warstein und meinen lieben, klugen, wunderbaren und wunderschönen Freundinnen aus dem gefährlichen Internet einen weiteren Besuch abzustatten!

Ach, ja! Außerdem kann man im Sauerland auch ganz super Pizza essen und Sophia treffen gehen! <3

Jahresrückblick: 2015 in Bildern.

Als ich mir vorhin mein eigenes Instagram-Profil zu Gemüte geführt habe, musste ich mal wieder feststellen, was 2015 doch für ein supercooles Jahr für mich war. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben einen Job, der mir Spaß gemacht hat und noch dazu mit Kollegen, die ich echt gut leiden konnte. Ich konnte viel Zeit mit Freunden und mindestens genauso viele Stunden mit guten Büchern, Serien und Filmen verbringen. Gereist bin ich auch wie ’ne Nasse. Ich habe das Jahr 2015 innig geliebt und im Laufe der Zeit einige meiner bisher schönsten Erinnerungen geschaffen. *KitschKitschKitsch*

Um jetzt noch weiter in Erinnerungen zu schwelgen [und euch gleichzeitig einen kleinen Einblick in meine wachsende iPhoto-Mediathek zu geben], habe ich mir für Januar bis Dezember ein Bild herausgesucht, das den jeweiligen Monat am besten beschreibt. Also dann.. Macht euch bereit! ;D

Januar

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Im Januar konnte ich die wundervolle Harry Potter Exhibition in Köln bestaunen. Es war superspannend, all die Kulissen, die einem in den Filmen [mal mehr, mal weniger] aufgefallen sind, von Nahem zu sehen und noch dazu alle möglichen Hintergrundinfos zu bekommen. Ich habe bestimmt über zweihundert Bilder in den verschiedenen Räumen verknipst und war einfach nur begeistert davon, was für eine tolle Ausstellung die Veranstalter da auf die Beine gestellt haben. <3 [Mehr Bilder findet ihr hier]

Februar

Februar2015

Der Februar beinhaltet meine beiden liebsten Lieblingsfeierlichkeiten: Meinen Geburtstag und Fasching. In diesem Jahr haben Ali und ich zwei Faschingspartys im Partnerkostüm gerockt – Nämlich als Rotkäppchen und Wolf im Großmutterkostüm. Und auch wenn viele Leute dachten, dass ich einfach nur ein Mensch im Nachthemd bin, fand ich unseren Aufzug einfach nur wahnsinnig genial, hehe.

März

März2015

Im März war ich mit Annika sowohl auf der Buchmesse [über deren Stimmung in dem Moment leider die Gefahr eines potenziellen, sehr sehr schlimmen Blitzer-Fotos schwebte – Don’t worry. Am Ende kam zum Glück doch nichts ins Haus geflattert. Bestimmt war der Film voll, oder so. Puuuh. ;D] als auch zum ersten Mal auf einem Nachtflohmarkt. Letzteres war echt eine interessante Erfahrung, aber wir mussten feststellen, dass auf dem Erfurter Nachtflohmarkt nur Mist angeboten wird. Und Mangas. Mangas, die wir beide gekauft, aber noch immer nicht gelesen haben, haha. Meine beste Ausbeute des Abends war jedoch ein bunt leuchtender Plastik-Kaktus, den ich aufrichtig liebe. Sein Name ist Hansi.

April

April2015

Im April habe ich [oder Dan&Phil] Alice dazu gebracht, sich in Attack on Titan zu verlieben. Den Screenshot von Alice Reaktion zu einer bestimmten Szene – den ich auf Twitter geposted hatte – sorgte kurze Zeit später dafür, dass wir auf Buzzfeed zu sehen waren. Unser zwei Sekunden Ruhm. Wir warten immer noch darauf, aufgrund dessen mehr Twitter-Follower zu bekommen und fame zu werden.

Mai

Mai2015

Mein allererster Junggesellinnenabschied. Also.. Nicht direkt meiner. Ich war nur dabei. Logisch.
Und auch, wenn ich zuerst nicht überzeugt davon war, stellte sich diese ganze Aktion doch als mega witzig heraus. Es floss eine Menge Sekt während wir zur Fallschirmsprung-Aktion der Braut gefahren sind, es gab eine Kutschfahrt, ein leckeres Picknick zwischendurch und Abends wurden noch harte Karaoke-Battles ausgefochten. Eine feine Sache so ein „JGA“ [Die Abkürzung ist und bleibt schrecklich].

Juni

Juni2015

Im Juni haben ich mich zusammen mit Ali auf den Weg nach Hamburg gemacht, um dem fabelhaften George R.R. Martin ins Gesicht zu blicken. Der gute Mann hat dort nämlich seine erste Lesung in Deutschland abgehalten. Es war wunderbar. So wunderbar! Und was den ganzen Hamburg-Aufenthalt [über den ich hier übrigens einen Travelguide verfasst habe] noch perfekter gemacht hat, war die Tatsache, dass wir uns mit Laura und Ziska treffen konnten. HachHachHach. Love 5eva.<3

Juli

Juli2015

Mein erster Urlaub allein mit dem Muttertier war echt super! Wir haben zusammen eine Woche lang London unsicher gemacht, viel zu viel Geld ausgegeben und sowohl die typische Touristen-Tour [mit Besuch im Tower, London Eye, Changing of Guards, BlahBlahBlah..] abgehalten, als auch kleine Tagestouren gemacht. So waren wir zum Beispiel im Hever Castle – um unsere Anne Boleyn Obsession zu befriedigen – und beim Windsor Castle, um meinen künftigen Sommersitz abzuchecken.

August

August2015

Wien – Mein erster krassgünstiger Urlaubspiraten-Deal und noch dazu eine absolute Augenweide. Wer von dieser Aussicht noch nicht überzeugt ist, der darf sich hier gerne noch weitere Schnappschüsse ansehen. Schloss Schönbrunn und das Hundertwasserhaus waren meine persönlichen Highlights.

September

September2015

Im September habe ich mit einer Freundin 6 Tage in Irland verbracht. In unserem wunderschönen Mietwagen sind wir quer durch’s Land gepflügt und haben uns atemberaubende Landschaften angesehen – Beziehungsweise mit offenem Mund beglotzt. Rückblickend kann ich behaupten, dass das die schönste Reise war, die ich je gemacht habe. [Ich schreibe übrigens derzeit noch an ein paar Blogposts dazu, um euch ganz ausführlich zu zeigen, WIE AWESOME DAS ALLES WAR!]
Und ich hoffe schon die ganze Zeit, dass es mich 2016 wieder ins wunderschöne Irland verschlägt.

Oktober

Oktober2015

ICH WAR MIT ALI IN MÜNCHEN UND WIR HABEN UNS FALL OUT BOY ANGESEHEN, OHMEINGOTT!

November

November2015

Im kalten November wurden die Koffer gepackt, um für 8 Tage ins sonnige Marrakesch zu entfliehen. Einfach, weil wir große Fans von Essiebutton sind und sie mal Travelvlogs dazu geposted hat, in der sie Orangensaft in Massen trinkt und sich niedliche Woll-Hausschuhe ershoppt. Und obwohl Marrakesch schon ein kleiner Kulturschock war, haben diese paar Extra-Tage Sonnenschein meinem seelischen Zustand sehr geholfen und ich habe sogar mal ein kleines bisschen Farbe abbekommen – Heeeeey! Ich bin so stolz. Immer noch. Auch, wenn inzwischen schon alles wieder verblasst ist, höhö.

Dezember

Dezember2015

ICH HABE DAS BESTE WEIHNACHTSGESCHENK EVER BEKOMMEN. EINEN DECKE MIT ÄRMELN. DIE BESTE ERFINDUNG DER MENSCHHEIT SINCE SLICED BREAD. Glückliche Isa ist glücklich.


Zum Schluss möchte ich euch allen noch
EIN SUPERTOLLES JAHR ZWEITAUSENDUNDSECHZEHN
wünschen. Möge es genauso super werden wie 2015.

On the Road again – Hamburg. [Travelguide]

In meinen Augen gibt es viel zu wenige „unkommerzielle“ Posts im Internet, die sich mit verlängerten Wochenenden in Orten befassen, die nicht zufälligerweise London sind. Als ich nämlich vor ein paar Monaten nach Tipps für ein solches Wochenende in Hamburg gesucht habe, stand ich ein bisschen im Regen.. Ich fand zwar einige Veranstaltungen und Flohmärkte auf der offiziellen Website der Stadt, aber trotzdem fehlten mir noch so ein paar simple, handgeklöppelte Blogposts von Sarah Müller, 17.
[Falls ihr jetzt denkt: Ja, aber da gibt’s doch diesen und diesen Blog mit diesem und diesem Eintrag – Lasst es mich bitte wissen! Ich war ganz sicher nicht das letzte Mal im hohen Norden. ;D]

Deshalb präsentiere ich euch nun einen originalen, nicht gesponserten [haha, als ob mich jemals jemand sponsern würde], handgeklöppelten Travelguide [von Isa, 21] über mein supertolles Wochenende in Hamburg! Mit Bildern und Empfehlungen und Links und allem. Was will man mehr?

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HOTEL Ibis, liebes Ibis, du wirst mich nicht mehr los. Ernsthaft, ich hätte schon damals, als ich für meine Zwischenprüfung im Ibis Dresden unterkommen musste, so ein Treueprogramm abschließen sollen. Könnte man sich diese Treuepunkte irgendwann auszahlen lassen, könnte ich sicherlich in zwei oder spätenstens drei Jahren in Rente gehen [haha.. ha]. Aber echt, Ibis Hotels sind super. Egal, ob man sich für Budget oder Styles oder das Original entscheidet. Denn, wie Ali es bereits so galant in Worte fasste: „Die sind ordentlich. Die gibt’s überall. Da weiß man, was man hat.“ Und auch, wenn die Preise im Vergleich nicht immer die absolut günstigsten sind, lohnt sich immer mal ein Blick auf die Angebote. Gerade die Frühbucher- und Wochenend-Specials haben mir schon oft schöne Augen gemacht.

Foto 19.06.15 17 13 58Unser ibis Styles in Hamburg war optimal für ein verlängertes Wochenende. Zwischen dem Hotel und der nächsten U-Bahn Haltestelle [Hamburger Straße] liegen nur fünf Minuten Fußweg – Und trotzdem fühlt man sich, als wäre man mehrere Kilometer vom Lärm der Städt entfernt. Die Einrichtung ist zweckmäßig, aber zum Teil echt richtig cool. Zum Beispiel stand direkt am Empfang erstmal dieses riesige Kuschelvieh [Shut up and take my money, I want this beast!] von dem ich leider nur so ein minikleines Kartoffelfoto schießen konnte – Das Teil hat mich sofort überzeugt. Genau wie unser Zimmer! Es war hell, groß, sauber und gemütlich – Also genau wie es sein soll. Zwar war das Doppelbett ein bisschen zu hart für meinen Geschmack, aber ich habe unter einer Bewertung auf Tripadvisor gelesen, dass alle Matratzen im Hotel Ende Juni [also kurz nach unserem Aufenthalt] ausgetauscht wurden. Von daher bin ich zuversichtlich, dass es bei meinem nächsten Aufenthalt dort nichts mehr zu beanstanden gibt. ;D

TRANSPORT Um überhaupt erstmal die 331 Kilometer von Zuhause bis nach Hamburg zurückzulegen, haben wir uns für die wahrscheinlich preisgünstigste [und längste] Variante entschieden. Erst ging es [ursprünglich geplant mit dem Zug, welcher dann aber ohne Alternative ausfiel – VIELEN DANK NOCHMAL DAFÜR, LIEBE BAHN] mit dem Auto nach Erfurt und von dort aus dann mit MeinFernbus für 16,00€ nach Hamburg. Unsere Fahrt mit dem prallgefüllten Fernbus dauerte zirka sechs Stunden und war mit vielen Serien und einem How to Train Your Dragon Hörbuch eigentlich ganz gut zu ertragen.

Innerhalb Hamburgs haben wir dann von der Hamburg Card Gebrauch gemacht, von der wir überraschenderweise absolut begeistert waren! Man kann die Hamburg Card entweder online buchen oder direkt vor Ort am Schalter lösen. Die Varianten reichen von einem Tag [16,50€] bis zu fünf Tagen [69,50€], die jeweils für bis zu fünf Personen gelten. Wir haben uns für die 2-Tages-Karte für 30,50€ entschieden und den Preis geteilt. Dafür konnten wir unbegrenzt mit Bus, Bahn und Hafenfähren umherdüsen und bekamen zudem noch Rabatt für viele touristische Attraktionen, in Restaurants und so weiter – alle Partner könnt ihr fein aufgelistet unter diesem Link finden – Aber dazu später mehr!

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WAS GIBT ES ZU SEHEN? In den wenigen Tagen, die wir in Hamburg verbracht haben, wollten wir natürlich so viel wie möglich entdecken – Und das haben wir sogar überraschend gut gemeistert!

Wir haben uns oft an den Landungsbrücken aufgehalten und riesige Boote bestaunt, sind die endlosen Treppen vom Dockland hochgekrochen [und wieder runter, was sich irgendwie als viel schwieriger und schwindelerregender erwies..], um die Aussicht zu genießen und sind durch den Elbtunnel gegangen.

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[Wusstet ihr, dass die da unten im Elbtunnel Musik aus Hannibal spielen?
Okay, das ist nicht offiziell bestätigt, aber es hat sich auf jeden Fall sehr danach angehört!]

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Erwähnte ich eigentlich schon den Grund, warum wir überhaupt erst darauf gekommen sind, Hamburg unsicher zu machen? Es war der Meister persönlich: George R. R. Martin. Oh, ja, ganz genau! Der gute Herr hat dort nämlich eine Lesung vor zirka 3.000 gespannten Zuschauern gehalten. Und es war so awesome! Angefangen hat die Veranstaltung mit einem recht ausführlichen Interview, in dem über seine Kindheit, Inspirationen, sein Leben im Drachen-Fandom [„Dinosaurs are cool. And dragons are like dinosaurs, but they can spit fire and fly. So that’s even cooler!“] und vieles mehr gesprochen wurde.

Danach packte er ein paar Manuskriptseiten aus und begann zu lesen. Oh, der Mann kann vorlesen, das sage ich euch! Ich habe mir danach sagen lassen, dass fast fünfundvierzig Minuten dabei vergangen sind – Sie kamen mir vor wie fünf. Allerhöchstens! [Hach, hach. Wiederholungsbedarf. <3]

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Ein weiteres Highlight unseres Wochenendes war der Besuch des Musicals Der König der Löwen. IMG_9991
OH, GOTT ES WAR SO WUNDERSCHÖN!
Ich konnte mich nach dem Start es ersten Liedes zirka zehn Sekunden zusammenreißen, bevor ich angefangen habe zu heulen. Diese Stimmen! Diese Kostüme! Diese Kreativität! Diese Kindheitserinnerungen! Ich und meine Tränendrüsen hatten absolut keine Chance.

Im Nachhinein frage ich mich, wieso wir diesen Besuch so vom Zufall abhängig gemacht haben. Die Tickets im Internet waren uns nämlich größtenteils zu teuer, also befragte ich Onkel Google und stieß auf eine Verkaufsstelle von Stage Entertainment [Kehrwieder 6], die Restkarten für die Shows anbieten sollte, die durch Vorlage der Hamburg Card etwas günstiger wären. Wir wollten dann vor Ort entscheiden, ob wir Bock darauf haben und wie viel wir gegebenenfalls sparen könnten. Gesagt, getan. Wir standen überpünktlich auf der Matte und uns wurde erklärt, dass es zwar nur sehr selten Restkarten für den König der Löwen gäbe, aber glücklicherweise noch vereinzelte Plätze übrig waren. Und so bekamen wir Karten der Kategorie 3 für 90€ statt der üblichen 110€, konnten zusammen sitzen und hatten einen super Blick auf die Bühne!

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= Random Bilder, die ich nicht im Text erwähnen konnte, lalala =

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Ansonsten kann ich euch den Dungeon in Hamburg sehr empfehlen. Ich dachte früher immer, dass mir das irgendwie zu touristisch ist, aber es hat wirklich Spaß gemacht und einen interessanten Einblick in die dunkleren Seiten der Geschichte Hamburgs gegeben. Ich muss mich bei diesem Erlebnis auch wieder auf die Hamburg Card beziehen, denn ohne den Rabatt wäre ich bei den stolzen Preisen nie da rein gegangen. [I SWEAR I’M NOT SPONSORED I JUST REALLY LIKED THAT FREAKING THING!]

IMG_9976Wenn ihr gar kein Geld ausgeben und trotzdem eine supertolle Zeit haben wollt, empfehle ich euch zum Schluss noch, euch mit amazing Freunden zu treffen, die ihr auf Twitter kennengelernt habt. Am besten solche, die Ziska und Laura heißen.

Und dann geht mit ihnen in die wunderschöne Parkanlange Planten un Blomen. Da gibt’s nämlich überall kleine, umherhoppelnde Kaninchen!

Und Gänse, die Steine essen.

ESSENBildschirmfoto 2015-08-23 um 17.49.06 Was Speis und Trank anging, standen wir in Hamburg natürlich auch nicht im Regen. Ob wir nun mit ’nem Fischbrötchen und ’ner Flasche Astra an der Elbe lümmelten, es uns im Hard Rock Cafe* gutgehen ließen [Uhh, 20% Rabatt durch die Hamburg Card! ;D] oder der Abend im Saints and Sinners in der Nähe der Reeperbahn ausklang – Eines war immer gleich: Es war saulecker!

*Funfact: Den Schnappschuss, da auf der rechten Seite, könnt ihr auch auf dem offiziellen Instagram-Profil des Hard Rock Cafe Hamburg finden. Verrückt, oder?

Und das war er auch schon, mein stark bebilderter „Travelguide“ für Hamburg. Ich hoffe, er kann dem einen oder anderen von euch ein bisschen weiterhelfen. Oder zumindest zum Reisen anregen. ;D

An dieser Stelle möchte ich auch meinen besten Dank an Alicia aussprechen, die wieder mal 98% dieser Bilder geschossen hat, und sie mir so bereitwillig zur Verfüfung stellt. Du bist die Cooleste!


Wart ihr schon mal in Hamburg?
Wenn ja, was waren eure Highlights der Stadt?

Rezension: Drei Tage Manhattan-Begleitung gesucht.

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 Titel: Drei Tage Manhattan-Begleitung gesucht.
[Original: The Proposal.]
Autor: Tasmina Perry.
Verlag: Berlin Verlag – Taschenbuch – 430 Seiten.
AmazonGoodreadsLovelybooksVerlagsseite.

Worum gehts

 „Ältere Dame sucht nette Begleitung für Manhattan-Abenteuer vom 23. bis 27. Dezember.“ Für Amy Parrett, die junge New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Gerade hat ihr ehrgeiziger Freund Amy den Laufpass gegeben, statt ihr wie erhofft auf dem Tower von London einen Heiratsantrag zu machen. Die zweiundsiebzigjährige Georgia Hamilton ist zwar das genaue Gegenteil von ihr – vornehm, kultiviert und very british –, schließt die junge Amerikanerin aber sofort in ihr Herz. Als Georgia im weihnachtlichen Manhattan von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie ihre eigene Liebesgeschichte zu erzählen, eine tragische Geschichte, die ins Jahr 1958 nach London und zu den prächtigen Bällen der Debütantinnen führt. Und Amy begreift allmählich, dass sie es in der Hand hat, eine tiefe Verletzung im Leben ihrer älteren Freundin zu heilen.

Meine Meinung

Zirka seitdem ich die Hälfte dieses Buches hinter mir hatte, überlege ich bereits, ob ich eine Rezension schreiben, oder es doch lieber lassen sollte. Aber letztendlich hat meine „Ich muss meine Meinung in die Welt hinaus schreien!„-Ader gewonnen und jetzt bin ich hier gelandet und ihr scheinbar auch. Also lehnen wir uns doch einfach zurück, entspannen und erwarten, was ich scheinbar zu sagen habe.

Durch die „Aufnahmefrage“ einer Lovelybooks-Leserunde bin ich auf die Geschichte von Amy und Georgia aufmerksam geworden. Diese lautete [so oder so ähnlich]: Was würdet ihr denken, wenn ihr eine solche Anzeige lesen würdet? Würdet ihr darauf reagieren oder es nur als Jux und Tollerei abtun? Ich war – und bin es immer noch – der Meinung, dass eine Antwort definitiv nicht schaden kann. Immerhin kann so eine Reise zu einer wunderbaren Erfahrung werden, einem Abenteuer, von dem man noch Jahre später freudestrahlend erzählt.. Und, dass solche netten, alten Damen doch eigentlich immer ein paar tolle Geschichten und nützliche Weisheiten auf Lager haben. Also.. No risk, no fun!

Drei Tage Manhatten-Begleitung gesucht ist [mal so nebenbei bemerkt ein ganz fürchterlicher Titel] mein allererstes Buch der britischen Autorin Tasmina Perry und konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, noch andere Werke von ihr zu lesen.. Zwar haben mir der ursprüngliche Gedanke, sowie der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, jedoch habe ich sie mir vollkommen anders vorgestellt und es gibt in meinen Augen viele Dinge, die verbesserungswürdig sind. Die Kapitel wechselten zwischen dem Blickwinkel von Amy Carrell [Ja. In der Beschreibung oben steht „Parrett“, im Buch heißt sie jedoch plötzlich „Carrell“.. Hoppla!] – einer jungen Amerikanerin die in London lebt, kürzlich von ihrem Freund verlassen wurde und auf die Zeitungsanzeige von Georgia Hamilton antwortet um über Weihnachten nach Hause zu kommen – und Georgias Erinnerungen aus ihrer Jugend, die mit steigender Seitenzahl auch an Tragik wächst. Die Kapitel, in denen es um Amys und Georgias Reise nach Manhattan ging, konnten mich nur an ein paar wenigen Stellen fesseln und ich war sehr enttäuscht, dass man wirklich überhaupt nichts von diesem typischen Reise-Feeling gespürt hat, das man bei solchen Geschichten sonst immer bekommt. Hier hat sich die gute Frau Perry scheinbar kaum Mühe gegeben, all die schönen Orte zu beschreiben, die es zu entdecken gibt. Was mich außerdem mehr als einmal gestört hat, war die sehr Klischee-behaftete Weise, wie sie Amy [und vor allem ihre Beziehung zu diesem blöden Mistsack Daniel *Entschuldigung*] beschrieben hat. Ich kann euch sagen: Die Theorie über das Ende ihrer Geschichte, die ihr euch bereits nach ein paar Kapiteln zurechtlegt.. Die stimmt zu allerhöchster Wahrscheinlichkeit. Die Rückblicke in Georgias Vergangenheit dagegen sind ihr sehr gut gelungen. Die Darstellung der prunkvollen Debütantinnenbälle im Jahr 1958, der Klatsch und Tratsch und der Konkurenzkampf sowie die entstehenden Freundschaften unter den Mädchen kamen mir realistisch vor und es hat mir Spaß gemacht, diese Kapitel zu lesen. Und auch wenn die junge Georgia gerne mal ihre naiven Momente hat, wirkt das erfreulicherweise nicht im Ansatz zu Klischee-mäßig, wie bei der guten Amy. Puuuh.

Fazit

Drei Tage Manhatten-Begleitung gesucht ist im Grunde genommen kein schlechtes Buch. Aber in meinen Augen auch nicht unbedingt ein Gutes. Man sollte bestenfalls nicht allzu genau über die Geschichte nachdenken wollen oder große Charakterentwicklungen erwarten. So für Zwischendurch – als „Fun-Read“ – ist es durchaus zu gebrauchen und man kann seinen Spaß damit haben. Immerhin ist Georgia eine sehr liebenswerte Figur mit einer interessanten und zum Teil sehr tragischen Hintergrundgeschichte und selbst Klischee-Amy Parrett/Carrell hat dann und wann ihren Charme.

Zwei SterneIch vergebe 3 von 5 Sternen [aber eigentlich nur 2,5]

Liebster-Blog-Award.

 

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Liebe Leute. Das Unglaubliche ist geschehen! Menschen lesen diesen Blog. Also Menschen außer meinen allerengsten Stalker-Freunden oder meinen Eltern. [Ich bin mir sicher, dass ihr das tut. Gebt’s doch endlich zu.] Und diese Menschen sind sogar richtig richtig cool. Checkt mal den Blog kofferzuklein von Anne aus. Sie war nämlich so lieb und hat mich für den „Liebster Award“ nominiert. Und da ich es liebe, solche Fragen zu beantworten, lass ich mich da doch nicht Lumpen. Let’s do this!


1. Über welche Themen bloggst du?
Dieser Blog hat keine festgelegten Themen. Ich blogge einfach über alles, was mir so in den Sinn kommt. Über Dinge, die mich begeistern und mir Spaß machen. Meistens sind das Bücher, Filme, Serien oder  Musik. Und Reisen! Ich liebe es, neue Orte zu erkunden und nehme mir schon seit Ewigkeiten vor, mehr darüber zu schreiben – Mit „Ali und Isa on Tour“ habe ich immerhin einen Grundstein dazu gelegt. Einen großen Teil meines Blogs nehmen natürlich auch die „Monats-Zusammenfassungen“ ein.

2. Wie viel Zeit investierst du ins Blogging?
Leider viel zu wenig. Durch die obligatorische 40-Stunden-Arbeitswoche entgeht mir unglaublich viel Zeit, die ich gerne (zumindest zum Teil) in diesen Blog stecken würde. Oft sage ich mir nach der Arbeit oder am Wochenende: „Jetzt setzt du dich aber mal auf den Hosenboden und bloggst wenigstens mal eine Stunde lang!“ Aber meistens stellt sich mir dann doch die Faulheit oder der Mangel an Kreativität in den Weg. Oder aber das spannende Buch auf dem Nachttisch. Oder die neue Serie, die gerade angelaufen ist. Und Tumblr. Meistens eher Tumblr. Euch geht’s doch sicher genauso, oder? ODER?!

3. Wer bist du? Abseits des Blogs.
Serienjunkie. Mamakind. Hoffnungsloser Bücherwurm. Kinoliebhaber. Leidenschaftlicher „Let’s Play“-Schauer. Cumberbitch. Sachbearbeiterin im Arbeitgeberservice. Teilzeit-Möchtegern-Gamer, der sich bei jedem zweiten Action-/Gruselmoment in die Hose macht. Drittes Gilmore Girl. Phan. Priviligierter, weißer Mensch mit Macbook und iPhone. Verliebt in England. Nur ein weiteres Mädchen aus dem Internet.

4. Der größte Zufall in deinem Leben?
Ernsthaft, ich liebe diese Frage. Deshalb denke ich auch schon seit Tagen wie bekloppt darüber nach und bin mir auch sehr sicher, dass ich schon den einen oder anderen großen Zufall erlebt habe.. Doch ich komme einfach zu keinem Ergebnis. Also muss ich wohl oder übel sagen: Ich kann die Frage leider noch nicht beantworten. Aber sobald mir etwas einfällt, werde ich hier natürlich ein Update schreiben!

5. Deine spannendste Reise?
Meine spannendste Reise habe ich dieses Jahr im April angetreten, sie dauerte zwölf Tage und führte mich nach London, Newbury, Oxford, Winchester und viele weitere tolle Orte. Was diese Reise so spannend gemacht hat, war zum einen, dass ich zum allerersten Mal ganz allein geflogen bin, und zum anderen, dass in London die allertollste aller Lauras auf mich gewartet hat. Laura und ich haben uns über Twitter kennengelernt und Anfang des Jahres beschlossen, uns auch endlich mal im berüchtigten „Real Life“ zu treffen. Ich war mega aufgeregt! Aber zum Glück lief alles super. Ich kam gesund und munter in London an, es war Freundschaft-auf-den-ersten-Blick, und wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen. Meine spannendeste Reise war somit auch meine schönste. 10/10 would recommend. <3

5. Welchen Film hast du dir als letztes angeschaut und wie fandest du ihn?
„The Maze Runner“ und „AwesomeSuperMegaKrassGeilOhMeinGottSehtEuchDylanO’BrienAn!“
Ne, ernsthaft. Diese Buchverfilmung ist eine der besten, die ich bisher erleben durfte. Ich kann euch allen (egal, ob ihr nun Buchleser oder Filmgucker seid) empfehlen: Schaut ihn euch an! Es lohnt sich!
Vor zirka einem Jahr habe ich alle Bücher der Reihe gelesen und wartete seitdem gespannt auf die Erscheinung auf der Kinoleinwand. Zwar bin ich mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen – in den Büchern gibt es immerhin einige Elemente, die verfilmt dezent albern aussehen können – doch bereits nach ein paar Minuten hing ich komplett am Haken. Dass man Dylan O’Brien als Thomas und Kaya Scodelario als Teresa gecastet hat, war übrigens eine äußerst wunderbare und weise Entscheidung.

6. Wo könntest du dir vorstellen eines Tages mal zu leben?
Definitiv in England. Ich träume schon seit ich denken kann von einem Leben dort. Momentan würde es mir sehr gefallen, irgendwo mitten in London zu wohnen. Sollte es mich jedoch erst im hohen Rentenalter auf die Insel verschlagen, geht’s entweder nach Brighton oder nach Bibury. Letzteres ist nämlich das schönste Dorf auf dem ganzen Scheißplaneten! [Ihr glaubt mir nicht? Seht selbst!]

7. Mathe war schon immer etwas …
Überfordernd für mich. Ist es bis heute. Bitte zwingt mich nicht dazu, Schulgeschichten zu erzählen.

8. Hast du irgendeine Macke?
Irgendeine? Tausende! [Wie wahrscheinlich jeder Mensch. Mal ehrlich.. Wer hat keine Macken?]
Hier eine kleine Auswahl: Ich sage viel zu oft sarkastische Dinge. Ich muss alle paar Minuten mit den Fingern, der Wirbelsäule oder dem Hals knacksen. Ich zitiere ständig – wirklich ständig! – aus Filmen und Serien. Ich trinke Maggie. Ich kaue an meinen Fingern rum, wenn ich nervös bin. Ich bin schrecklich im „zurück-schreiben“. Ich rege mich über alle Leute auf, die im Kino irgendwelche Geräusche machen [zu laut essen, labern, rumknutschen], mache das aber oft genug selbst. Argh!

9. Wie schauts mit Schokolade aus?
Ich werde jetzt einfach mal behaupten: Ich bin ein sehr verantwortungsvoller Schokoladen-Esser. Ich liebe mein kleines Stückchen Schokolade ab und zu. Und auch ein fettes Nutella-Toast lächelt mich des Öfteren verlockend an.. Aber grundsätzlich esse ich echt selten Schokolade. Oder Süßigkeiten im Allgemeinen. Ich glaube, das liegt meistens am fehlenden Appetit – Und auch daran, dass ich von süßen Sachen oft richtig böse Zahnschmerzen bekomme. Dann also doch lieber: „Maße statt Masse.“

10. Welche ist deine Lieblingsjahreszeit?
Die aktuelle. Ich liebe den Herbst! Ich liebe es, dass die Sommerhitze endlich vorbei ist. Ich liebe die Farben, das Rascheln des Herbstlaubs, den Regen an meinem Fenster und die Vögel, die in den Süden ziehen. Aber ganz besonders liebe ich die Gemütlichkeit, die mit dem Herbst Einzug hält. Sobald ich mich ohne schlechtes Gewissen mit einem guten Buch, einer Tasse heißer Schokolade und einer Decke auf mein Sofa kuscheln kann, fühle ich mich pudelwohl. Und das funktioniert im Herbst am allerbesten.

11. Dein momentan größter Wunsch ist?
Okay, für diese Frage muss ich ein Stück ausholen. Es begann alles damit, dass ich mit ein paar Freunden eine Internetseite [könnte sein, dass es sich hierbei um einen tumblr-Blog handelte] fand, die sich mit all den schönen Dingen beschäftigte, die wir gemeinhin mit Scheiße/Kot/Stuhl/Poop in Verbindung bringen. Ich weiß, das klingt seltsam, aber echt jetzt – diese Seite war klasse. Jedenfalls fanden wir dort [zwischen Posts über den Kackeldackel oder Tropfen, die deine Ausscheidungen nicht stinken lassen] den wunderschönen Ort Klo. Jap, das gibt’s wirklich. Klo liegt in Norwegen und wer’s nicht glaubt, kann sich gerne am Screenshot dort unten ergötzen, oder einfach selbst auf Google Maps nachsehen. Und soooo entstand der Plan, einen Roadtrip nach Klo zu unternehmen um dort ein Foto mit dem Ortsschild zu machen. Zweitausendsiebenhundertundneun Kilometer pro Strecke – Wahrscheinlich sogar noch einige tausend mehr, da wir inzwischen noch weitere tolle Orte mit lustigen Namen entdeckt haben. Wie Uppsala in Schweden. Und außerdem muss man sich auch die ganzen Hauptstädte ansehen, wenn man schon mal da oben in der Gegend ist … Wir planen bereits seit einer halben Ewigkeit an dieser Reise, aber sie scheint immer noch in weiter Ferne zu sein. Mein momentan größter Wunsch ist also [um die eigentliche Frage endlich zu beantworten], dass Klo endlich Gestalt annimmt und Wirklichkeit wird. Annika, Benny, Jan? Ich hoffe, ihr lest das und fühlt euch motiviert! ;*

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It’s done, people! It’s done! Wahnsinn, es fühlt sich an, als hätte ich zirka zwanzig Jahre an diesem Post geschrieben.. Eigentlich waren es nur fünf Tage, aber wer zählt da schon so genau? Jetzt heißt es für mich, selbst Fragen zu stellen und Leute zu nominieren. Na, dann wollen wir doch mal sehen..

1. Welcher Film ist dir der allerliebste auf der Welt? Und warum?
2. Was war dein erster Berufswunsch? Und welchen Beruf hast du letztenendes ergriffen?
3. Hast du einen grünen Daumen?
4. Welche Person willst du unbedingt mal treffen?
5. Ist dieser Blog dein erster oder gab es schon frühere Blog-Versuche?
6. Welches Buch hat dein Leben am stärksten beeinflusst?
7. Hast du ein besonderes Talent?
8. Welche Blogs liest du regelmäßig?
9. Wärst du ein Zeitreisender, wo würdest du leben – Zukunft oder Vergangenheit?
10. Zu welchem Lied musst du einfach tanzen?
11. Bist du gerade glücklich?

Und hier noch die Regeln:
Danke der Person die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog Artikel.
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On the Road again – London. [Day 1/6]

Wie ich bereits in diesem Blogpost verkündete, verbrachten Frau Ali und ich vor kurzem einige Tage im wunderschönen London. „Isa, was machst du denn schon wieder in London? Du warst doch erst im April da?!“ war eine Frage, die ich zu diesem Thema sehr oft zu hören bekam..
Tja, das kam so: Ali und ich hatten uns schon vor einer ganzen Weile vorgenommen, zusammen nach Disneyland zu fahren. Wir suchten nach günstigen Bahntickets, nach Hostels, die uns nicht die Haare vom Kopf fressen sollten und natürlich nach tollen Disneyland-Angeboten. Als wir uns dann schlussendlich trafen um den ganzen Spaß zu buchen, stellten wir entsetzt fest: Fuck. Das ist alles Scheißteuer. Das können wir uns doch gar nicht leisten! Mistmistmistmistmist.
Also leerten wir auf diesen Schreck hin erst einmal zwei Weingläser und überlegten dann, was wir nun tun sollten. Unsere Sparschweine schlachten? Das ganze Unterfangen schmeißen?

Doch dann fiel mir eine Aktion ein, von der ich vor Monaten auf Twitter gelesen hatte: Das Blind-Booking bei Germanwings. Das Prinzip ist schnell erklärt. Man bucht einen Flug, ohne zu wissen, wo man ankommt – Und bezahlt dafür pro Person nur 33€. Wir wählten also Hannover als Abflughafen aus und bekamen – Oh, Wunder! – durch Zufall zwei Ticktes nach London für einen echt günstigen Preis vor die Füße geworfen. Fahrkarten für den Bus von Stansted in die Innenstadt, sowie ein günstiges Hotel waren schnell gebucht und schon stand dem Urlaub nichts mehr im Wege.

Unser Flug startete am 27. Juni um 06:30 Uhr, was bedeutete, dass wir uns schon gegen 2:00 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen machen mussten. [Ugh, so anstrengend!]
Der Flug verlief problemlos – obwohl ich diesem einen äußerst nervigen Kind in der Reihe neben uns gerne den Hals umg.. Ehm. Ihm ein paar freundliche Worte mit auf den Weg gegeben hätte.

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Nach einigen Fahrkarten- und Orientierungsschwierigkeiten fanden wir dann doch noch unser Hotel in Barking, checkten ganz schnell ein, warfen uns auf unser heißes Doppelbett [hrr, hrr] und frönten eine Weile dem vormittäglichen Schrott-TV.. Irgendwann schafften wir es dann auch, uns wieder aufzuraffen, fuhren noch ein paar Mal in die falsche Richtung und trafen uns schließlich [weit hinter dem Zeitplan] an der Earl’s-Court-TARDIS mit Laura. Nachdem die erste Wiedersehensfreude überstanden war, begannen wir mit einer kleinen Sightseeing-Tour.

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Unsere Oyster-Card für den Bus [die wir uns eigentlich nur versehentlich gekauft hatten] erwies sich dabei als echt superpraktisch! Anstatt in der dunklen Tube zu hocken, bekamen wir nämlich schon auf dem Weg zu unserem ersten Ziel – dem Saint Bartholomew’s Hospital, DAS IHR SICHERLICH ALLE AUS SHERLOCK KENNT – schon viel zu sehen.

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Wir schwelgten ein wenig in knallharten Reichenbach-Feels, muss man ja machen.
Bis wir unser nächstes Ziel – das Old Vic Theatre – ins Visier nehmen mussten, nutzen wir unsere Zeit um uns noch etwas zu stärken [Knoblauch!] und den Ausblick an der Themse zu genießen.

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Zwei Wochen vor unserer Reise buchten wir uns drei Tickets für die Vorführung von „The Crucible“ im Old Vic Theatre. Für nur 10 Pfund pro Person waren unsere [Rest-]Plätze zwar nicht die allerbesten, aber trotzdem konnten wir den ein oder anderen Blick auf Richard Armitage, der die Hauptfigur John Proctor spielte, erhaschen. [Ein sehr sehr schöner Mann, by the way. Und wenn ihr denkt, seine Stimme hört sich im Hobbit schon mächtig an, dann solltet ihr sie euch wirklich mal „Live“ gönnen, hohoho.] Das Stück war super, alle Schauspieler total überzeugend und teilweise war es auch richtig gruselig. Trotzdem waren wir am Ende echt geschafft, da die Vorführung fast dreieinhalb Stunden dauerte.

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Wir wankten zurück zum Hotel und gönnten uns eine [nicht allzu ausgiebige] Mütze voll Schlaf.
Denn am nächsten Tag gab es auch wieder viel zutun! [Blogpost folgt. ;D]

Ach, und noch eins: Alle diese Bilder wurden entweder von mir oder Ali geschossen.
Bearbeitet habe ich sie mit der Photoshop-Aktion von Fyn / Brokenstars.