Gelesen: April 2016.

Leute, macht euch bereit für einen elend langen Blogpost, denn ich habe schon wieder einen ganzen Haufen Bücher verschlungen [kein Sozialleben zu haben ist so förderlich für’s Lesen, haha.. ha] und ein paar Wort dazu zu sagen. Also gönnt euch meine Ausschweifungen zu sage und schreibe dreizehn Büchern, mit insgesamt 3.830 Seiten. [Ich finde diese Lese-Geschwindigkeit mittlerweile bedenklich.]

Mit Blue Lily, Lily Blue von Maggie Stiefvater habe ich gleich zum Monatsanfang meinen Lesemarathon des Raven Cycle beendet und was soll ich sagen? Es hat mich genauso begeistert, wie die ersten zwei Bände auch. Ich liebe die Jungs, ich liebe Blue, ich liebe die Dynamik zwischen ihnen allen, ich liebe alle übernatürlichen Elemente und all die What the fuck Momente. Diese Reihe ist einfach so super um das altbewährte Ich-lege-mich-jetzt-drei-Tage-aufs-Sofa-esse-nicht-schlafe-nicht-und-höre-nicht-mehr-auf-zu-lesen-bis-ich-damit-durch-bin-Nein-mein-Name-ist-nicht-Bastian-Bux-aber-es-dauert-nicht-mehr-lange Konzept anzuwenden und ich bin wirklich unheimlich froh, dass ich Maggie Stiefvater endlich für mich entdecken konnte. Letzte Woche habe ich auch mit The Raven King angefangen, versuche aber, es möglichst im Schneckentempo zu lesen, weil ich meine Babes einfach nicht verlassen will, mimimi.

Danach habe ich im Rahmen der Wanderbuch-Aktion von Lisa Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers gelesen. Und obwohl es mir wieder wirklich sehr viel Spaß gemacht hat, mir all die Kommentare meiner Mitleser zu Gemüte zu führen, muss ich zugeben, dass das Buch an sich leider nichts für mich war. Versteht mich nicht falsch: Mir ist mehr als bewusst, dass es sich auf einem superhohen Kreativitäts-Level bewegt und wahnsinnig viel Liebe und Mühe in den Schreibprozess geflossen sein müssen. [Und von den niedlichen und liebevollen Illustrationen will ich gar nicht erst anfangen.] Aber die Geschichte an sich konnte mich nicht so richtig fesseln. Sie ging mir einfach viel zu langsam voran und ich musste mich an manchen Stellen schon ein bisschen zwingen, überhaupt weiterzulesen.. [Zum Glück gab es aber viele witzige Randkommentare, die meine Laune trotzdem oben halten konnten, heh.] Nichtsdestotrotz kann ich nicht behaupten, dass Die Stadt der Träumenden Bücher kein gutes Buch wäre. Nein, ich verstehe vollkommen, dass man sich auch total in diese Welt und all die Wesen darin hineinverlieben kann. In diesem Fall trifft der Spruch „Es liegt an mir, nicht an dir..“ also tatsächlich mal zu. (ಥ﹏ಥ) Auf jeden Fall möchte ich mich ganz lieb bei Lisa dafür bedanken, dass sie sich die Mühe gemacht hat, diese ganze Wanderbuch-Aktion zu organisieren! Ich würde mich freuen, wenn es nicht das letzte Mal gewesen ist, dass wir alle zusammen lesen. 。◕‿◕。

Meine wohl überraschendsten Monatsfavoriten waren die Bücher aus der Captive Prince Trilogie von C.S. Pacat. An alle, die nur das erste Buch gelesen haben und gerade ernsthaft mit dem Gedanken spielen, mir auf allen erdenklichen Sozialen Netzwerken zu entfolgen – STOP! HEAR ME OUT. Let me explain. Angefangen hat das Ganze eigentlich als Idee für einen Buddyread mit Dana. Ich habe über Twitter, Goodreads und Blogs so viele extreme Meinungen [sehr zerreißender Hass und auch tiefe, tiefe Liebe]  mitbekommen, dass ich einfach wusste: Irgendwann musst du dir das auch mal geben, Isa. Und Rainbow Rowell hat auch davon geschwärmt, also.. Warum nicht? Also hab ich irgendwann Abends damit angefangen, es zu lesen und bin plötzlich aus Prokrastinations-Gründen innerhalb kürzester Zeit durchgepflügt. Und.. Hatte keine Meinung dazu, außer „Hmm“. Der Schreibstil war nicht besonders, das Worldbuilding sehr sehr seltsam und es passiert eigentlich nicht sonderlich viel. Ich mochte Damen ganz gern und Laurent war irgendwie interessant, aber das war auch schon alles. Ich stimme allen zu, dass der erste Band Abusive und abschreckend ist und dass nirgendwo Trigger-Warnings genannt werden, finde ich absolut nicht richtig. ABER! Dieser ganze Abusive-Kram wird nicht romantisiert, wie es ja in manch anderen Werken der Fall ist. Damen [aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, btw] findet das alles genauso kacke wie man selbst. AND HERE’S THE THING! Es wird besser. So nichts-sagend der erste Teil ist – So viel besser ist Band zwei [und dann auch Band drei]! Plötzlich gibt es einen richtigen Plot, es wird spannend, der Schreibstil wird angenehmer, der ganze Abusive-Mist weniger, bis er plötzlich gar nicht mehr da ist und die Charaktere entwickeln sich so krassgut! Und ja, ich shippe Damen und Laurent. Hart. Es hat lang gedauert, aber es ist geschehen. Also ja.. I like. ¯\_(ツ)_/¯

Danach habe ich mich seit langem mal wieder in meine kleine Wohlfühl-Welt zurückgezogen und jede Seite der neuen illustrierten Version von Harry Potter und der Stein der Weisen genossen, die mir meine Mom zum Geburtstag geschenkt hat. Ach, und es war so schön! Es ist wirklich viel zu lange her gewesen, dass ich diesen Band zum letzten Mal gelesen habe [ich glaube, das war in der 7. Klasse oder so? Oh, Gott. Ich bin so alt], aber J.K. Rowling hat es wirklich perfektioniert, jede Altersgruppe um den Finger zu wickeln. (~˘▾˘)~ Die Illustrationen von Jim Kay sind [einfach der nackte Oberwahnsinn] so liebevoll gestaltet und fangen die Atmosphäre der Geschichte perfekt ein, sodass sie mich sofort überzeugt haben, mich auch mal an A Monster Calls von Patrick Ness zu wagen, welches er ebenfalls illustriert hat. Und auch hier kann ich sagen: Es ist einfach genial. Jim Kay weiß ganz genau, wie er das richtige Feeling einer Szene in Bildern einfangen kann und das hat für mich noch so eine kleine Extra-Prise Perfektion auf diese berührende Geschichte gestreut. Und Holy Crap, hab ich am Ende geheult. Also ohne Witz – Ich war heilfroh, dass ich ein Taschentuch als Lesezeichen benutzt habe, haha! (;´༎ຶД༎ຶ`)

Noch am selben Tag, an dem ich A Monster Calls beendet hatte, habe ich mir Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe von Benjamin Alire Sáenz vorgeknöpft und sogar noch in den späten Abendstunden beenden können! So ein schönes Buch, oh Gott. Der Schreibstil, Ari und Dante, ihre Familien mit all ihren Eigenheiten, die Freundschaft, die Liebe, die Situationen, denen sich diese beiden Jungs stellen müssen – Alles war so echt, so greifbar. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, selbst wenn ich gewollt hätte [glücklicherweise war Sonntag, also musste ich auch nicht aufhören]. Also sind die knapp vierhundert Seiten wie im Flug an mir vorbeigezogen. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, obwohl es mich traurig gestimmt hat, dass meine Zeit mit diesen tollen Charakteren schon abgelaufen war – ABER dann habe ich diesen Tweet gelesen und bin ich Jubelschreie ausgebrochen!

Salt to the Sea von Ruta Sepetys – welches als nächstes von meinem TBR-Stapel weichen musste – hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die positiven? Es fällt von der ersten Seite an auf, dass die Autorin wahnsinnig viel Zeit und Nachforschungen in dieses Buch gesteckt hat und ich finde es immer wieder wichtig, dass Schicksale aus Zeiten des 2. Weltkriegs auch in heutigen Veröffentlichungen aufgegriffen werden. Der Untergang der Wilhelm Gustloff war mir bis dahin vollkommen unbekannt [Asche auf mein Haupt, aber wir hatten das auch nie in der Schule, glaube ich?!] und die Idee, die Geschichte aus der Perspektive von Jugendlichen zu erzählen hat mir auch sehr gut gefallen. Was mir jedoch negativ aufgefallen ist, war, dass ich mich sehr von den Figuren abgekapselt gefühlt habe. Den Weg den Joana, Emilia, Florian und die anderen gehen ist schrecklich und brutal und all die Dinge, die sie durchmachen müssen, sollten mich als Leser doch bewegen? Aber.. Nichts. Vielleicht lag es an mir. Vielleicht war es Absicht und ich sollte mich wie ein unbeteiligter Zuschauer fühlen, weil es im Krieg keinen Platz für Trauer um Einzelschicksale gibt? Ich weiß es wirklich nicht.. Von dieser Tatsache aber mal abgesehen hat mir mein erstes Buch von Ruta Sepetys gut gefallen und schon gespannt auf den Vorgänger Between Shades of Grey gemacht, der von Joanas Cousine Lina handelt.

Und zu guter Letzt habe ich mir auch noch etwas von der Manga- & Comic-Front gegönnt – Muss ja auch mal wieder sein. Nachdem ich mit meiner Mom nämlich vor kurzem die erste Staffel von Tokyo Ghoul beendet habe, konnte ich mir endlich ein Herz fassen und die Mangas [die ja viel besser sein sollen, als die Anime-Umsetzung] in Angriff nehmen. Die ersten beiden habe ich im Laufe des Aprils durchlesen können und habe noch keine allzu gravierenden Unterschiede festgestellt. Ich wurde aber schon öfter gespoilert und weiß deshalb so grob, wann sich Manga und Anime voneinander trennen – Deshalb kann ich es kaum erwarten, dort anzukommen und die bessere Storyline erleben zu können!
Außerdem habe ich endlich bei Amazon zugeschlagen, mir die erste Volume des Comic-Epos Saga von Brian K. Vaughan bestellt und innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Was soll ich sagen? Es war genauso awesome, wie der Hype es mir schon prophezeit hat. So viele fantastische Kreaturen, ein endloser Krieg im Universum und eine junge Familie zwischen den Fronten. What’s not to love? Und wenn schon der Einstieg so wahnsinnig gut war, wie soll ich dann die folgenden Bände überleben?
Ach, und fast vergessen: Meine Sucht nach Owari no Seraph von Takaya Kagami wurde auch mal wieder befriedigt, da ich mir von einem braufrischen Amazon-Gutschein die Volume 8 bestellt und – genau wie SAGA – schnell weggenascht habe. Da sich die Handlung des Mangas kaum von der des Animes unterscheidet, bleibt mir dazu eigentlich auch nichts weiter zu sagen als: MIKAAAAAAAAAAAA!

Gelesen: Februar 2016.

Ha! Wieder ist ein erfolgreicher Lesemonat zu Ende gegangen. Und das schon vor einigen Tagen, weil ich mal wieder viel zu faul war, einen ausführlicheren Text abzutippen. Aber was soll’s? Jetzt bin ich ja da und haue – begleitet von schmissigen Anime-Openings – kräftig in die Tasten. Also los geht’s!

Genau wie im Januar habe ich mir wieder wirklich viel Zeit zum Lesen beiseite genommen und bin auf die stolze Anzahl von 9 Büchern gekommen. Welche davon mich im Februar begeistern konnten und welche doch nur ein genervtes „Meeeh“ auslösten, könnt ihr in den nächsten Zeilen erfahren.

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Mein erstes Buch in diesem Monat und gleichzeitig mein absolutes Highlight war Six of Crows von Leigh Bardugo. Meine Gedanken dazu habe ich ja bereits hier sehr ausführlich zum Besten gegeben und ich kann mich nur wiederholen: Lest dieses Buch. Es ist so wahnsinnig gut! Ein mitreißender Raubzug, realistische Charaktere mit toller Entwicklung und spannenden Hintergrundgeschichten und ein gut durchdachtes Worldbuilding – What’s not to love? Leigh Bardugo hat sich wirklich selbst übertroffen und ich kann es kaum erwarten, Crooked Kingdom im September in den Händen zu halten.

Als nächstes habe ich Passenger von Alexandra Bracken gelesen, das vor einigen Wochen erschienen ist. Da es in Passenger um zwei meiner liebsten Themen ever geht – Zeitreisen und Piraten! – war ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch. Vor allem auch, weil ich schon viel Schwärmerei über Brackens The Darkest Minds Trilogie gelesen habe. Umso größer war dann aber auch meine Enttäuschung.. Vielleicht lag es daran, dass ich so langsam aus der Young Adult Schiene rausgewachsen bin, aber diese Geschichte hat mir absolut gar nichts gegeben. Zeitreisen und Piraten sind natürlich immer noch cool – Diese Aspekte hat Frau Bracken auch ziemlich gut umgesetzt. ABER DANN KAM DIESE VERKACKTE LOVESTORY. Echt, ich habe nichts gegen eine niedliche/mitreißende/herzschmerzige Liebesgeschichte, aber Etta und Nicholas sind mir so dermaßen auf die Nerven gegangen, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann. Ich sag aber nur eins: Insta-Love. Und noch eins: Unnötig. Ughhh.

Das Lied des Achill von Madeline Miller löste mich dann wieder aus meiner Enttäuschungsstarre und warf mich dafür gnadenlos in ein tiefes Meer aus Tränen. Wer jetzt denkt: „Warum flennt die Alte denn da, jeder weiß doch, was am Ende von Troja passiert“, dem kann ich sagen: Nein, das weiß nicht jeder! Ich wusste es nicht, weil ich Troja bis dahin nie gesehen hatte. Mein einziger Hinweis auf ein trauriges Ende war die Rezension von Kinda Bookish, die mich auch davon überzeugt hat, dieses Buch zu kaufen. Und OHMEINGOTT, ICH HAB ES SO GELIEBT! SO SO SEHR! Der Schreibstil war selbst auf Deutsch wunderschön und die Geschichte um Achill und Patroklos hat mein eiskaltes Herz zum schmelzen gebracht. Oh, Mann. Ich liebe Gay Romance. So sehr, dass ich zu diesem Buch wohl auch noch eine lange, lange Rezension schreiben muss. [Man nennt mich übrigens auch The Girl Who Cried „GAAAAY“]

Haha, und als nächstes haben wir wieder eine Enttäuschung dabei! Im Rahmen der Gedruckte Seiten und Bewegte Bilder Challenge von Sandy und Anja habe ich mich nämlich an den hart gehypten Roman Room von Emma Donoghue gewagt. Eine sehr lange Rezension ist bereits abgetippt und wird noch folgen, sobald der gleichnamige Film in meinem Minikino läuft, aber ich kann euch jetzt schon mal sagen: Ich habe dieses Buch gehasst. Aus den Untiefen meiner Seele. Obwohl ich die Idee, diese Geschichte aus der Perspektive des 5-jährigen Jacks [der nichts außer diesem einen Raum kennt, in dem er aufgewachsen ist] zu erzählen, echt interessant fand, hat mich die Umsetzung überhaupt nicht überzeugen können. Trotz des sehr bedrückenden und eigentlich auch berührenden Themas, hat dieses Buch nichts [außer das beständige reißen meines Geduldsfadens] in mir ausgelöst. Schade.

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Kommen wir nun zu meiner Teilnahme an meinem allerersten Readathon [#5Books7Days] den ich ja bereits im letzten Post angekündigt hatte. Ich spoilere gleich mal vorweg: Ich habe ihn durchgezogen und fünf Bücher in einer Woche durchgelesen! Yay! Ich bin sehr stolz auf mich, muss aber auch gestehen, dass ich vielleicht ein ganz kleines bisschen geschummelt habe. Denn ein ziemlich dickes Buch [The Night Circus] aus meinem Readathon-TBR habe ich durch ein ziemlich schmales Buch [der Kurzgeschichte Kindred Spirits] ersetzt. Grundsätzlich hätte ich The Night Circus auch noch innerhalb der Frist geschafft, aber der Schreibstil von Erin Morgenstern war so wunderschön, dass ich mir mit dem Lesen einfach viel mehr Zeit lassen wollte. [Noch ein Spoiler: Das war eine sehr gute Entscheidung!]

#5Books7Days habe ich mit Attachments von Rainbow Rowell gestartet. Ich liebe diese Frau einfach abgöttisch und ihr werdet sehen, dass sie sich als Roter Faden durch meinen Readathon gezogen hat, heh. Attachments hat mir gut gefallen. Wie immer lebt die Geschichte von ihren tollen Charakteren und dem fluffigen Schreibstil – Die Story an sich war für mich aber an vielen Stellen sehr langatmig und ich musste mich immer wieder fragen: Was wäre, wenn Lincoln scheiße ausgesehen hätte?!

Das Wunder von Narnia von C.S. Lewis konnte ich innerhalb eines Tages beenden, da es mit 144 Seiten eines der kürzesten Bücher meines TBRs war. Die Vorgeschichte zur Entstehung von Narnia hat mich gut unterhalten, aber auch nicht unbedingt vom Hocker reißen können. Trotzdem hat es mir Lust auf die folgenden Bände – die noch in einem schicken Schuber in meinem Bücherregal stehen – gemacht.
Zum nächsten Buch, The Wolves of Willoughby Chase, von Joan Aiken, das ich mir letztes Jahr in London ershoppt hatte, kann ich nicht allzu viel sagen. Die Geschichte war interessant, ist aber so gut wie gar nicht bei mir hängen geblieben. [Das könnte aber daran liegen, dass es ein Kinderbuch ist..]

Und dann kam Kindred Spirits von Rainbow Rowell, mein kleines „Schummelbuch“. Diese 63-seitige Kurzgeschichte handelt von Elena, einem leidenschaftlichen Star Wars Fan. Ich habe es in ungefähr einer Stunde weggelesen und hatte echt Spaß dabei! Natürlich passiert innerhalb der wenigen Seiten nicht sonderlich viel, aber das ist ja [wie ich immer wieder betone, ich weiß] der eigentliche Zauber von Rainbow Rowells Büchern. Sie leben nicht von großen Ereignissen, sondern von ihren glaubwürdigen und liebenswerten Charakteren. Sie schafft es, selbst innerhalb so weniger Seiten echte Personen zu schreiben und interessante Beziehungen aufzubauen, die nicht nur auf dem Thema „Liebe“ basieren.

Beendet habe ich #5Books7Days dann mit Landline, ebenfalls von der guten Rainbow Rowell. Landline ist ganz anders, als das, was ich bisher von ihr gelesen habe. Die Charaktere sind um einiges älter, seit 14 Jahren verheiratet und machen gerade eine ziemlich harte Zeit in ihrer Ehe durch. Zwar gibt es schon ein gewisses magisches YA-Element [das dem Buch auch seinen Namen gegeben hat], aber trotzdem ist dieser Roman insgesamt sehr erwachsen und real. Definitiv eine Leseprobe wert! ;D


Was waren eure Bücher-Highlights im Februar?

Mein allererster Readathon: #5Books7Days

Readathons sind eine feine Sache. Ständig sehe ich Booktuber oder -blogger oder -instagrammer, die geradezu durch ihre To Be Read Stapel pflügen, während sie einen Readathon nach dem anderen bestreiten, und bin immer wieder beeindruckt. Selber an einem solchen teilgenommen habe ich jedoch noch nicht. Ob durch die Arbeit, sonstige soziale Verpflichtungen oder tausende Neben-Challenges, die es zu erfüllen gab – Mir hat schlicht und einfach immer die Zeit dafür gefehlt. Doch jetzt soll sich das ändern! Zwar habe ich gerade auch nicht mehr Freizeit als sonst [seitdem ich jede Woche Nachhilfe gebe und jetzt auch noch mit einem Yoga-Kurs begonnen habe, eigentlich sogar noch weniger. Shit.], aber.. Hey! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder so.

Und siehe da, auf Instagram taucht auch gleich der passende Lese-Marathon auf!
Lottelikesbooks veranstaltet dort nämlich #5Books7Days. Die Regeln erklären sich von selbst: Innerhalb von sieben Tagen soll man fünf Bücher beginnen und beenden. Die Seitenzahl ist egal, die Themen sind egal. Dem selbsterstellten TBR sind keine Grenzen gesetzt! [Nur wer Lust hat, kann sich noch der Aufgabe annehmen, den TBR-Stapel in Regenbogenfarben zu gestalten. Das ist aber komplett freiwillig.] Also wirklich der ideale Readathon-Einstieg für Noobs wie mich! Schöne Sache, Harry.

Die ganze Aktion findet schon nächste Woche statt, also vom 22.02.2016 bis 28.02.2016.

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In den letzten Tagen habe ich mir also Gedanken gemacht, welche Bücher auf meiner #5Books7Days-Liste stehen sollten. Das Ergebnis seht ihr dort oben. Für die Akten hier aber nochmal schriftlich:

The Wolves of Willoughby Chase – Joan Aiken
The Night Circus – Erin Morgenstern
Das Wunder von Narnia – C.S. Lewis
Attachments – Rainbow Rowell
Landline – Rainbow Rowell

Ich bin echt gespannt, ob ich sie alle schaffen werde! Zwar habe ich nur solche Bücher ausgesucht, die nicht allzu viele Seiten haben, aber man weiß ja nie, was die Woche so bringt. Außerdem habe ich am Donnerstag Geburtstag [beschenkt mich losloslos], also fällt der Tag ja so gut wie weg..
Aber naja, ich lasse mich mal überraschen. Meine Updates werde ich höchstwahrscheinlich nicht auf meinem Instagram-Account posten [zu viele Real-Life-Follower, ughh], sondern hier auf Twitter.


Habt ihr Readathon-Erfahrungen?
[Ich hoffe, ich konnte ein paar von euch zum Mitmachen animieren!
Falls ja: Sagt Bescheid, ich möchte gern wissen, wie ihr so voran kommt.]

Gelesen: Januar 2016.

Der Januar war mit 18 gelesenen Büchern ein sehr erfolgreicher Monat für mich! Ich glaube, so viele Bücher habe ich noch nie in so kurzer Zeit geschafft – Auch, wenn einige davon Mangas und andere einfach grundsätzlich recht kurz waren, bin ich auf eine stolze Anzahl von 4.493 Seiten gekommen. Und das ohne Urlaub oder Krankheitstage an der Arbeit! Yeah! Aber genug der statistischen Angeberei.

Let’s talk about some books!

Bildschirmfoto 2016-02-09 um 20.23.40Meine ersten Bücher im Jahr 2016 waren Ausgabe 1 – 7 des Mangas Owari no Seraph von Takaya Kagami. Wie bereits in meinem Weihnachtslieder Buch-Tag erwähnt, bin ich besessen vom gleichnamigen Anime, sodass ich [natürlich] auch den Manga besitzen und lesen musste. Was wirklich eine sehr gute Entscheidung war! Denn dadurch hatte ich viel mehr Zeit, mich näher mit dem Worldbuildung und den Charakteren [deren Namen ich nun endlich alle kenne!] zu beschäftgen, sie richtig zu verstehen und die Story noch viel mehr zu genießen. Ach, und die Zeichnungen sind so awesome! Und Mikayuu. Holy Shit. Was soll ich dazu noch sagen? OTP! OTP Forever and Ever. </3

Danach enttäuschte mich Jonathan Stroud ein großes bisschen mit Der wispernde Schädel, dem zweiten Teil seiner Reihe Lockwood & Co. Während ich Die seufzende Wendeltreppe noch recht originell und spannend fand, hat mich dieser Teil einfach nur gelangweilt. Und wenn es mal etwas interessanter wurde, musste Lucy gleich ins Bild springen und mal wieder eine Runde Hass auf alle weiblichen Wesen in ihrer Umgebung versprühen. Ugggh, so anstrengend!
Funfact: Meine Mutter hat sich das Buch – gleich nachdem ich es 2015 auf der Buchmesse gekauft hatte – von mir geliehen und sage und schreibe 9 Monate dafür gebraucht, um es zu beenden. Nicht, weil sie megalangsam lesen würde [Harry Potter und der Stein der Weisen hat sie zum Beispiel in einer Woche geschafft], sondern weil sie die Geschichte so elendig öde fand, aber nicht abbrechen wollte.

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Mit Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller habe ich mal wieder versucht, mich den Klassikern der Literaturgeschichte anzunähern. Ich fand es nicht ganz so anstrengend wie Hamlet [mit dem ich mich im Dezember auseinandergesetzt hatte], aber trotzdem noch nicht so richtig meine Wellenlänge.. Der Anime dazu hat mir auf jeden Fall deutlich besser gefallen, wenn mich meine Kindheitserinnerungen jetzt nicht trügen. ;D Ganz witzig fand ich dagegen Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare. Dieses Stück war zum größten Teil sehr gut zu lesen und die Handlung hat mir auch ganz gut gefallen. Da finde ich es immer sehr traurig, dass ich solche Werke nie in der Schule behandeln durfte.

Bildschirmfoto 2016-02-12 um 15.08.10The Bronze Horseman von Paulina Simmons war das dickste Buch, das ich im Januar beenden konnte. Eigentlich lag es von der zeitlichen Anordnung nicht unbedingt in meinem üblichen Bereich – Ich glaube, ich habe noch nie etwas gelesen, das zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs gespielt hat – Aber nachdem ich überall nur Schwärmerei darüber gelesen habe, musste ich es einfach ausprobieren.
Alle geschichtlichen Aspekte [besonders die Belagerung Leningrads und das langsame aushungern des Volkes] fand ich unheimlich interessant. Grundsätzlich mochte ich auch die Charaktere, obwohl mir gerade Tatiana sehr naiv vorkam und sich [trotzdem Charakterentwicklung nach Ausbruch des Krieges] immer wieder hat ausnutzen lassen.. Beim Hype um die Liebesgeschichte zwischen Tatiana und Alexander kann ich aber leider nicht mitmachen. Dafür hat mich einfach zu viel daran gestört.. Das komplette Dasha-Drama zum Beispiel, und auch oftmals Alexanders Verhalten Tatiana gegenüber. Nichtsdestotrotz fand ich The Bronze Horseman sehr interessant und hat mich definitiv davon überzeugt, öfter mal meine „Comfort Zone“ zu verlassen und Geschichten zu lesen, die nicht in meiner Zeit spielen. Oder in der nahen/fernen Zukunft.

Vor zirka einem Jahr hatte ich mir auf einem Nachtflohmarkt Death Note, Volume 1 – 6 von Tsugumi Ohba gekauft, die seitdem unberührt in meinem Bücherregal lagen. Irgendwie hatte ich seit diesem Kauf nie wieder richtig Lust darauf, den Manga in Angriff zu nehmen. Aber nachdem ich so begeistert von Owari no Seraph war, wurde mir in der letzten Januar-Woche klar: Meine Zeit ist gekommen! Und ja, so war es dann auch. Ich habe mich superschnell durch alle sechs Bände gesuchtet und mich dabei sehr gut unterhalten gefühlt. Light Yagami ist so ein interessanter Bösewicht-Oder-Eventuell-Auch-Held-Je-Nachdem-Welchen-Gerechtigkeitssinn-Man-So-Hat und die Jagd, die zwischen ihm und L beginnt, ist oftmals wahnsinnig spannend. Das einzige Problem, das ich jetzt habe ist.. Woher bekomme ich die anderen sechs Bände zu so einem Spottbilligen Preis wie auf dem Nachtflohmarkt? ;D

Und last but not least: Ready Player One von Ernest Cline. Diese Geschichte habe ich mir als ebook gegönnt und so geliebt! Das Worldbuilding war richtig super durchdacht und gründlich und die ganze Darstellung von Online-Games, der Spannungsaufbau und die Charaktere waren alles, was ich mir früher schon von Sword Art Online erwartet hatte – Ich weiß, ich vergleiche hier Äpfel und Birnen aber ich fand die Idee hinter SAO so gut und am Ende wurde es durch eine übertrieben kitschige Lovestory verhunzt und ich war so enttäuscht! Zwar gibt es in Ready Player One auch eine kleine Liebesgeschichte, die eigentlich unnötig gewesen wäre, aber die stört auch einfach nicht weiter, weil sie dem Plot nicht im Weg war und die Suche nach Hallidays Easter Egg trotzdem an erster Stelle stand. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, war, dass die Spieler in der Oasis zwar alle ziemlich fit aussahen, im Real Life aber alles andere als schlank und sportlich waren und jeder so seine kleinen und großen Problemzonen hatte. Ohhh, und die 80er Jahre Referenzen! Ich habe zwar nur so jede fünfte tatsächlich selbst gekannt, aber das hat mir absolut gar nichts ausgemacht, weil alles immer ganz locker erklärt wurde. Mein einziger Kritikpunkt könnte sein, dass man sich das Ende schon von Anfang an erahnen kann. Aber hey? Wenn ich’s mir recht überlege.. Was soll’s? Es geht doch auch ohne Plottwists und Irreführungen. Manchmal geht’s einfach um den Weg zum Ziel, am I right?


Was war euer Lese-Highlight im Januar?

Meine Bücher-Highlights aus 2015.

Der letzte Tag des Jahres hat begonnen, überall auf WordPress kann man Jahresstatistiken bestaunen – nur nicht meine, die ist beschämend – und wahrscheinlich fragt sich jeder, wohin bloß die letzten Wochen und Monate verschwunden sind. 2015 ist für mich unheimlich schnell dahingeflogen und ich war echt geschockt, als ich vor kurzem feststellen musste, dass es nun so langsam an der Zeit ist, euch meine liebsten Lieblingsbücher aus diesem Jahr vorzustellen. Das tue ich natürlich gerne! Genügend Auswahlmöglichkeiten hatte ich allemal – Mit 58 Büchern war 2015 meine lesereichstes Jahr, ever! [Ich bin stolz. Und trotzdem hatte ich noch genug Zeit für schmuddelige und schnuffelige Fanfiction. <3]

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Was haben wir denn da schönes? Wer sich das Bild oben auch nur kurz angeschaut hat, erkennt sofort meine große Liebe in diesem Jahr: Rainbow Rowell. Drei Bücher – Drei Treffer. Und auch, wenn ich keine Reihenfolge für all die Schätze dort oben bestimmen kann und werde, steht die Nummer 1 auf meiner Liste ganz klar fest: Carry On. [Wer eine ausführliche Review lesen möchte: Here you go.]

Da ich aber leider nicht für jedes Buch eine einzelne Review verfasst habe [Asche auf mein Haupt], werde ich die [ganz gekonnt von Amazon gemopste] Inhaltsangabe und eine klitzekleine Kurzmeinung meinerseits in diesem Post für euch zusammentragen. Weil ich so unheimlich nett bin. ;D


Carry On – Rainbow Rowell [Vollständige Review]

Simon Snow is the worst Chosen One who’s ever been chosen. That’s what his roommate, Baz, says. And Baz might be evil and a vampire and a complete git, but he’s probably right. Half the time, Simon can’t even make his wand work, and the other half, he starts something on fire. His mentor’s avoiding him, his girlfriend broke up with him, and there’s a magic-eating monster running around, wearing Simon’s face. Baz would be having a field day with all this, if he were here–it’s their last year at the Watford School of Magicks, and Simon’s infuriating nemesis didn’t even bother to show up.

Was soll ich dazu noch sagen: Carry On is Love. Carry On is Life. Carry On is Everything.
Ich werde Rainbow Rowell ewig dankbar dafür sein, dass sie uns Simon Snow und Tyrannus Basilton Grimm-Pitch geschenkt hat. Während die beiden in Fangirl für mich noch ziemlich uninteressant waren, konnte mich ihre eigene Geschichte absolut überzeugen. Das wundervolle Worldbuilding [das natürlich an Harry Potter angelehnt, aber trotzdem irgendwie etwas ganz eigenes war], die fantastische Art, wie die Zauberei eingesetzt wurde und dieses typische Fanfiction-Feeling, das einen nie so ganz verlassen hat, sind [neben den Charakteren natürlich] nur ein paar wenige Gründe, die Carry On so lesenswert machen. Außerdem: Eine Teenage-Gay-Romance! What’s not to love? Go, read it!

Fangirl – Rainbow Rowell

Cath and Wren are identical twins, and until recently they did absolutely everything together. Now they’re off to university and Wren’s decided she doesn’t want to be one half of a pair any more – she wants to dance, meet boys, go to parties and let loose. It’s not so easy for Cath. She’s horribly shy and has always buried herself in the fan fiction she writes, where she always knows exactly what to say and can write a romance far more intense than anything she’s experienced in real life. Without Wren Cath is completely on her own and totally outside her comfort zone […] Now Cath has to decide whether she’s ready to open her heart to new people and new experiences, and she’s realizing that there’s more to learn about love than she ever thought possible.

Mal abgesehen von Samwell aus A Song of Ice and Fire ist Cath wohl der einzige Charakter in der Buchwelt, in dem ich mich zu mindestens 90 Prozent wiederfinden kann. Sie liebt ihren Computer, Simon und Baz und Fanfiction. Menschen sind schon manchmal okay, aber bitte nur in Maßen und bitte nur die, die sie auch kennt. Die Uni und alles was damit zutun hat, ist gruselig und sollte bestenfalls vermieden werden, deshalb verbringt sie die ersten Tage dort nur auf ihrem Zimmer, geht nicht zur Mensa und ernährt sich von Müsli-Riegeln.. Ich versteh‘ das! So sehr. Wie oft wollte ich Cath knuddeln und sagen „Ist okay, Baby. Alles wird gut. Trau dich.“ – Aber nie in der Du-Bist-So-Erbärmlich-Reiß-Dich-Zusammen Art und Weise. Rainbow Rowell hat mit Cath einen so realistischen Charakter geschaffen, der im Laufe der Geschichte wächst, aber sich nicht selbst verliert. Und das ist einfach so awesome!

Eleanor & Park – Rainbow Rowell

Eleanor is the new girl in town, and she’s never felt more alone. All mismatched clothes, mad red hair and chaotic home life, she couldn’t stick out more if she tried. Then she takes the seat on the bus next to Park. Quiet, careful and – in Eleanor’s eyes – impossibly cool, Park’s worked out that flying under the radar is the best way to get by. Slowly, steadily, through late-night conversations and an ever-growing stack of mix tapes, Eleanor and Park fall in love. They fall in love the way you do the first time, when you’re 16, and you have nothing and everything to lose.

Ja, ich weiß, es wird bestimmt langsam langweilig, dass jede Kurzmeinung irgendwann an den Punkt „RAINBOW ROWELL SCHREIBT SO TOLLE UND REALISTISCHE CHARAKTERE“ kommt, aber Rainbow Rowell schreibt nunmal so tolle und realistische Charaktere! Versteht das doch endlich. ;D
Eleanor & Park war mein allererstes Buch von ihr und hat mich [Überraschung!] sofort in seinen Bann gezogen. Die Liebesgeschichte dieser zwei kleinen Loser ist einfach so realistisch, langsam und perfekt, man muss sich einfach auch verlieben. Man kann sich nicht wehren. Es passiert einfach.
[Außerdem glaube ich, dass mir Eleanor & Park den größten Heartbreak 2015 bereitet haben. Mimimi.]

Angelfall – Susan Ee [Vollständige Review]

It’s been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back. Anything, including making a deal with Raffe, an injured enemy angel. Traveling through a dark and twisted Northern California, they journey toward the angels’ stronghold in San Francisco, where Penryn will risk everything to rescue her sister and Raffe will put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

Hier muss ich einfach meine zuvor geschriebene Rezension zitieren, denn die drückt einfach alles aus, was ich zu diesem fantastischen Buch zu sagen habe – Seid ihre bereit? Okay, und los:
„AAAAAAAAH, WARUM LEST IHR MEINE REVIEW ÜBERHAUPT NOCH? IHR VERSCHWENDET KOSTBARE ZEIT. GEHT UND LEST DIESES BUCH! Und die folgenden Teile! Und Fanfictions! Wenn ihr es nicht tut, verpasst ihr so viele Dinge: Geniale Dialoge, tolles Worldbuilding, einen Haufen Plottwists, gruslige und eklige Dingsis [die ich aus Spoilergründen nicht nennen werde], megaawesometastische Charaktere, meine ewige Liebe für euch,  eine Liebesgeschichte, die geradezu nach Fanfiction schreit! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH, GO GO GO! BUY IT READ IT LOVE IT!“

Red Queen – Victoria Aveyard

Mare Barrow’s world is divided by blood—those with common, Red blood serve the Silver- blooded elite, who are gifted with superhuman abilities. Mare is a Red, scraping by as a thief in a poor, rural village, until a twist of fate throws her in front of the Silver court. Before the king, princes, and all the nobles, she discovers she has an ability of her own.

Ich habe Red Queen am Anfang des Jahres gelesen und für richtig richtig gut befunden. Ich liebe „Superkräfte“ und Überlebenskämpfe und Intrigen und Plottwists – Und dieses Buch hatte eine ganze Menge von allem! Inzwischen habe ich zwar bemerkt, dass viele Reviews eher ins negative gehen und meinen, die Ideen seien aus Hunger Games und X-Men und wasweißichnicht zusammengeklaut worden, aber für mich war das eigentlich kein Kritikpunkt. Meine Güte, wie vielen tollen Büchern könnte man nachsagen, dass sie von Harry Potter oder Twilight abgekupfert haben? Mir würden so einige einfallen. Was ich damit sagen möchte: Lasst euch nicht von 2-3 Sterne Bewertungen auf Goodreads abschrecken. Ich war wirklich begeistert von Mare, der Welt von Silvers und Reds und diesem fucking Plottwist am Ende. Und ich bin so so so gespannt auf Glass Sword, das im Februar veröffentlicht wird!

Grischa – Leigh Bardugo

Alina Starkov has never been good at anything. But when her regiment is attacked on the Fold and her best friend is brutally injured, Alina reveals a dormant power that saves his life―a power that could be the key to setting her war-ravaged country free.
Wrenched from everything she knows, Alina is whisked away to the royal court to be trained as a member of the Grisha, the magical elite led by the mysterious Darkling.

Alle Grischa-Bücher sind einfach der Wahnsinn! Ich habe diese Trilogie innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und war einfach nur begeistert. Spannende Kapitel, Plottwists und richtig gute Charaktere. Zwar hatte ich Anfangs schon so meine Probleme mit Alinas Selbstwertgefühl und fehlendem gesunden Menschenverstand, aber sie macht eine wirklich gute Entwicklung durch, sodass ich ihr das schnell wieder verzeihen konnte. Außerdem gibt es ja auch noch Maljen und den Darkling, auf die man sich konzentrieren kann. Und habt ihr mal die deutschen Ausgaben der Bücher gesehen? Die sind unglaublich schön! Sowohl mit Schutzumschlag als auch nackig. HachHachHach.

The Graveyard Book – Neil Gaiman

Bod is an unusual boy who inhabits an unusual place—he’s the only living resident of a graveyard. Raised from infancy by the ghosts, werewolves, and other cemetery denizens, Bod has learned the antiquated customs of his guardians‘ time as well as their ghostly teachings—such as the ability to Fade so mere mortals cannot see him. Can a boy raised by ghosts face the wonders and terrors of the worlds of both the living and the dead? 

The Graveyard Book war für mich so ein Wohlfühl-Buch. Neil Gaimans Schreibstil ist einfach so wunderbar, dass man sich schnell zwischen den Seiten verlieren kann und seine Bücher in kürzester Zeit durchsuchtet. Die Geschichte von Bod hat mir ganz besonders gefallen, weil ich noch nichts in dieser Art gelesen habe. Ein Kind, das zu seinem Schutz auf einem Friedhof von den Toten aufgezogen wird – Eine herrliche Idee. Vor allem, weil diese Toten einfach unglaublich sympathisch sind! Jeder Charakter hatte irgendetwas besonderes und liebenswertes an sich und ich hätte mich liebend gern mal für einen Tag auf diesem Friedhof aufgehalten, um ihren Geschichten zuzuhören. Aber das ist nicht alles – In vielen Kapiteln ist The Graveyard Book auch sehr spannend und gruselig und es wird definitiv nie langweilig.


Was waren eure Bücher-Highlights aus diesem Jahr?
Ich würde mich sehr über ein paar Empfehlungen für 2016 freuen! ;)
[Falls ihr Blogposts darüber geschrieben habt: Verlinkt sie mir doch einfach.]

Der Weihnachtslieder Buch-Tag.

Ehm.. Hallo! Ich lebe noch. Yay? … Nachdem ich jetzt fast zwei volle Monate lang nichts mehr von mir habe hören lassen, möchte ich nun endlich meine [noch] stressfreie Vorweihnachtszeit nutzen, um diesen Blog mal wieder mit ein paar Zeilen zu füllen. Und was wäre einfacher, als mit einem kleinen Weihnachts-Tag wieder einzusteigen? Direkt getaggt wurde ich nicht, sondern habe mir die Fragen einfach frecherweise aus den Blogposts von Liesa und Sarah geklaut.
Ich werde mal versuchen, mich bei den Fragen an den Büchern zu orientieren, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ob das so klappt, wie ich mir denke, kann ich aber noch nicht versprechen. ;D

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1. „You’re a Mean One Mr. Grinch“ – Nenne einen Bösewicht, den man einfach nur lieben muss!

Wenn ich so auf meine Vorposter schiele, sind ihnen spontan die selben Fieslinge in den Kopf gekommen, wie mir. Da wäre zum einen Der Dunkle aus der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo, den ich aus denselben Gründen faszinierend finde wie Sarah. Und zum anderen Levana aus den Lunar Chronicles von Marissa Meyer. Nachdem ich mir vor kurzem durch Fairest ein genaueres Bild ihrer Vergangenheit, den Ereignissen, die sie zu der gemacht haben, die sie ist, und ihren eigenen Gedanken machen konnte, finde ich sie sogar noch interessanter als vorher schon. Besonders, weil sie tatsächlich vollkommen davon überzeugt ist, alles nur für ihr Volk zu tun und sich als gerechte Herrscherin sieht.

2. „All I Want For Christmas Is You“ – Bei welchem Buch hoffst du dieses Jahr am meisten, es unter dem Weihnachtsbaum zu finden?

Foto 23.12.15, 11 28 03Haha, das wäre dann wohl mein diesjähriges Geschenk an mich selbst – Wie passend! Ihr müsst nämlich wissen.. Ich bin seit einigen Tagen sehr vernarrt in Owari no Serpah [beziehungsweise Seraph of the End], einen relativ neuen Anime. Es ist awesome: Wie Attack on Titan, nur mit Vampiren und 160% Gayer [hach, schon allein das Opening]! Es erfüllt mein Leben schon ein kleines bisschen. Und aus diesem Grund, kann ich mir den Manga natürlich nicht einfach vorenthalten.
Tatsächlich unterm Weihnachtsbaum werden Band 1 bis 7 aber leider nicht liegen, dafür schlummern sie noch ein bisschen in meinem Amazon Einkaufswagen. [Und dann. Nach den Feiertagen. Dann geht’s los. Muharhar.] Der Gesamtpreis ist zwar schon ein kleines bisschen happig, aber I don’t f*cking care. Und ja. Ich lasse meine Geschenke an mich selbst auch hübsch von Amazon verpacken. Ist doch logisch.

3. „Rudolph The Red Nose Reindeer“ – Nenne einen Charakter, der große Schwierigkeiten überwindet und dabei lernt, er selbst zu sein.

Die Frage ist gar nicht mal so einfach. Ein gewisses Maß an Charakterentwicklung ist ja in so ziemlich jedem Buch vorhanden – zumindest möchte man das hoffen. Um mich aber weiterhin an meine Bücher aus 2015 zu halten, entscheide ich mich jetzt für Cath aus Fangirl von Rainbow Rowell. Daran, wie groß oder klein ihre Schwierigkeiten nun wirklich sind, scheiden sich wohl die Geister, aber ich konnte mich zumindest gut in sie hineinfühlen. Cath geht auf’s College. Zum ersten Mal ist sie für längere Zeit getrennt von ihrem Vater, der an seinen eigenen Problemen zu knabbern hat. Ihre Zwillingsschwester und engste Freundin Wren entfremdet sich immer mehr von ihr. Die College-Kurse sind schwierig und Mitbewohnerinnen und Jungs auch, vor allem für jemanden, der eigentlich lieber im Internet rumhängen und Fanfiction schreiben würde. I mean.. I get it. I really really get it. Aber das schöne an Fangirl ist: Es geht gut aus. Cath findet Freunde und wächst über sich hinaus, ohne sich dabei selbst [und die Dinge, die sie liebt] zu verlieren. Und genau dieser letzte Punkt war für mich unheimlich wichtig. <3

4. „Santa Claus is Coming to Town“ – Welcher Charakter denkst du ist ganz an der Spitze der “Brave Kinder”-Liste und wer ganz an der Spitze der “Böse Kinder”-Liste?

Was die Spitze der „Brave Kinder“-Liste angeht, kann ich mich nur wieder Sarah anschließen, denn ich musste als allererstes an Cress [aus Cress von Marissa Meyer] denken. Sie ist so ein Charakter, den man sofort ins Herz schließen muss. Sie ist superlieb, total unschuldig und könnte wohl keiner Fliege etwas zuleide tun.
Auf die Spitze der Liste der „Bösen Kinder“ setze ich dieses Jahr einen bestimmten jungen Herren aus Red Queen. Aus Spoilergründen kann und möchte ich jetzt keine Namen nennen, aber es soll ihm gesagt sein, dass er meinem armen, kleinen Herzen einen kräftigen Tritt versetzt hat und er deshalb nie wieder auch nur eine Süßigkeit bekommen wird! Ugh.

5. „Frosty the Snowman“ – Welches Buch erwärmt dein Herz?

Carry On, Bitches! Ja, schon wieder ein Rainbow Rowell Buch, das hier erwähnt wird. Aber es ist wirklich so, bei Carry On wird mir warm ums Herz, allein schon, wenn ich nur daran denke. Während des Lesens habe ich mich so in all die wundervollen Charaktere und deren Beziehungen verliebt, dass ich bei verdammt vielen Kapiteln Freudentränen in den Augen hatte. HachHachHach. Snowbaz 5eva.

6. „Feliz Navidad“ – Such dir ein Buch aus, welches in einem anderen Land als deinem eigenen spielt!

Ehm.. Ich lese so gut wie nie Bücher, die in Deutschland spielen. Deshalb ist die Auswahl doch relativ groß. Ehm, wie wäre es mit The Shining von Stephen King? Das spielt in Amerika. Und jaaa.. Das war ja auch eigentlich schon alles, was diese Frage von mir verlangt hat, oder? Schön. Das war einfach.

540759_787167687966797_798566397_n7. „It’s the Most Wonderful Time of the Year“ – Mit welchem Weihnachtsbuch verbreitest du Weihnachtsvorfreude?

Was Weihnachtsbücher [und auch -filme] angeht, bin ich immer ziemlich ratlos.. Eigentlich mit gar keinem. Ich verbreite keine Weihnachtsvorfreunde – Man nennt mich nicht umsonst EbenISAr Scrooge! Okay, der war flach, ich weiß. Aber wenn ich ein Buch aussuchen müsste, dass irgendwie ein bisschen weihnachtlich rüberkommt, wäre das wohl Harry Potter und der Stein der Weisen.

8. „Sleigh Ride“ – Mit welchem Charakter würdest du gerne die Weihnachtsferien verbringen?

Penryn Young aus Angelfall von Susan Ee! Diese Weihnachtsferien würden zwar nicht sonderlich besinnlich werden, aber dafür umso lehrreicher. Ich würde sie nämlich erstmal dazu bringen, mir ein paar Nahkampf-Techniken beizubringen. Und dann würden wir böse Leute verprügeln gehen, hehehe. Unsere eigene Art Knecht Ruprecht, nur eben ganz anders. Das wird super! [Außerdem könnte sie mir noch ein bisschen davon erzählen, was Raffe doch für ein steiler Zahn ist.. Aber das nur am Rande.]

9. „Baby It’s Cold Outside“ – Welches Buch, das du nicht mochtest, würdest du einem Feuer opfern, um dich aufzuwärmen?

Ha! Ein ganz dickes, welches sogar noch drei schlechte Folgebände nach sich zieht. Zusammen mit meinen allerliebsten Twittermenschen habe ich vor kurzem nämlich After Passion in Angriff genommen.
Ja, es ist genauso schrecklich, wie der Titel, das Cover und der Buchrücken vermuten lassen. Es besteht aus purer Dummheit und mein Hirn fühlt sich immer noch ganz taub an, wenn ich an diese Verschwendung meiner Lebenszeit denke. Das einzige, was diese Tragödie aufgewertet hat, waren die Kommentare von Laura, Dana, Alice und Franzi. Um die Feueropferung also noch etwas weiter zu spezifizieren: Ich verbrenne liebend gerne jede Ausgabe von After Passion und den Folgebänden – Nur nicht unsere vollgemalte. Die wird nämlich irgendwann noch tausende von Euros wert sein.

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10. „Do You Hear What I Hear?“ – Welches Buch denkst du sollte jeder einmal gelesen haben?

Gar kein bestimmtes, eigentlich. Denn es kommt immer auf den Geschmack desjenigen Menschen an und ich kann es nur sehr schlecht ertragen, wenn meine Lieblingsbücher von Hatern gefressen werden, mimimi. Als Notlösung würde ich mich aber mal wieder für die Allzweckantwort Harry Potter entscheiden. Harry Potter geht doch eigentlich immer, oder?

Bildschirmfoto 2015-12-24 um 12.37.52Ja, Mensch. Und da haben wir es auch schon wieder geschafft!
War doch gar nicht so schwer.
Ich möchte jetzt niemanden direkt taggen,
denn so langsam wird die Zeit doch etwas knapp..

Aber jeder, der sich jetzt noch die letzten paar Stunden bis zur Bescherung vertreiben will,

darf sich gerne getaggt fühlen. ;*

Also bleibt mir jetzt wohl nur noch eines zu sagen:
Marry Christmas Ya Filthy Animals. <3

Rezension: Drei Tage Manhattan-Begleitung gesucht.

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 Titel: Drei Tage Manhattan-Begleitung gesucht.
[Original: The Proposal.]
Autor: Tasmina Perry.
Verlag: Berlin Verlag – Taschenbuch – 430 Seiten.
AmazonGoodreadsLovelybooksVerlagsseite.

Worum gehts

 „Ältere Dame sucht nette Begleitung für Manhattan-Abenteuer vom 23. bis 27. Dezember.“ Für Amy Parrett, die junge New-Yorkerin in London, kommt diese Anzeige wie gerufen. Gerade hat ihr ehrgeiziger Freund Amy den Laufpass gegeben, statt ihr wie erhofft auf dem Tower von London einen Heiratsantrag zu machen. Die zweiundsiebzigjährige Georgia Hamilton ist zwar das genaue Gegenteil von ihr – vornehm, kultiviert und very british –, schließt die junge Amerikanerin aber sofort in ihr Herz. Als Georgia im weihnachtlichen Manhattan von Amys gebrochenem Herzen erfährt, beginnt sie ihre eigene Liebesgeschichte zu erzählen, eine tragische Geschichte, die ins Jahr 1958 nach London und zu den prächtigen Bällen der Debütantinnen führt. Und Amy begreift allmählich, dass sie es in der Hand hat, eine tiefe Verletzung im Leben ihrer älteren Freundin zu heilen.

Meine Meinung

Zirka seitdem ich die Hälfte dieses Buches hinter mir hatte, überlege ich bereits, ob ich eine Rezension schreiben, oder es doch lieber lassen sollte. Aber letztendlich hat meine „Ich muss meine Meinung in die Welt hinaus schreien!„-Ader gewonnen und jetzt bin ich hier gelandet und ihr scheinbar auch. Also lehnen wir uns doch einfach zurück, entspannen und erwarten, was ich scheinbar zu sagen habe.

Durch die „Aufnahmefrage“ einer Lovelybooks-Leserunde bin ich auf die Geschichte von Amy und Georgia aufmerksam geworden. Diese lautete [so oder so ähnlich]: Was würdet ihr denken, wenn ihr eine solche Anzeige lesen würdet? Würdet ihr darauf reagieren oder es nur als Jux und Tollerei abtun? Ich war – und bin es immer noch – der Meinung, dass eine Antwort definitiv nicht schaden kann. Immerhin kann so eine Reise zu einer wunderbaren Erfahrung werden, einem Abenteuer, von dem man noch Jahre später freudestrahlend erzählt.. Und, dass solche netten, alten Damen doch eigentlich immer ein paar tolle Geschichten und nützliche Weisheiten auf Lager haben. Also.. No risk, no fun!

Drei Tage Manhatten-Begleitung gesucht ist [mal so nebenbei bemerkt ein ganz fürchterlicher Titel] mein allererstes Buch der britischen Autorin Tasmina Perry und konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, noch andere Werke von ihr zu lesen.. Zwar haben mir der ursprüngliche Gedanke, sowie der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, jedoch habe ich sie mir vollkommen anders vorgestellt und es gibt in meinen Augen viele Dinge, die verbesserungswürdig sind. Die Kapitel wechselten zwischen dem Blickwinkel von Amy Carrell [Ja. In der Beschreibung oben steht „Parrett“, im Buch heißt sie jedoch plötzlich „Carrell“.. Hoppla!] – einer jungen Amerikanerin die in London lebt, kürzlich von ihrem Freund verlassen wurde und auf die Zeitungsanzeige von Georgia Hamilton antwortet um über Weihnachten nach Hause zu kommen – und Georgias Erinnerungen aus ihrer Jugend, die mit steigender Seitenzahl auch an Tragik wächst. Die Kapitel, in denen es um Amys und Georgias Reise nach Manhattan ging, konnten mich nur an ein paar wenigen Stellen fesseln und ich war sehr enttäuscht, dass man wirklich überhaupt nichts von diesem typischen Reise-Feeling gespürt hat, das man bei solchen Geschichten sonst immer bekommt. Hier hat sich die gute Frau Perry scheinbar kaum Mühe gegeben, all die schönen Orte zu beschreiben, die es zu entdecken gibt. Was mich außerdem mehr als einmal gestört hat, war die sehr Klischee-behaftete Weise, wie sie Amy [und vor allem ihre Beziehung zu diesem blöden Mistsack Daniel *Entschuldigung*] beschrieben hat. Ich kann euch sagen: Die Theorie über das Ende ihrer Geschichte, die ihr euch bereits nach ein paar Kapiteln zurechtlegt.. Die stimmt zu allerhöchster Wahrscheinlichkeit. Die Rückblicke in Georgias Vergangenheit dagegen sind ihr sehr gut gelungen. Die Darstellung der prunkvollen Debütantinnenbälle im Jahr 1958, der Klatsch und Tratsch und der Konkurenzkampf sowie die entstehenden Freundschaften unter den Mädchen kamen mir realistisch vor und es hat mir Spaß gemacht, diese Kapitel zu lesen. Und auch wenn die junge Georgia gerne mal ihre naiven Momente hat, wirkt das erfreulicherweise nicht im Ansatz zu Klischee-mäßig, wie bei der guten Amy. Puuuh.

Fazit

Drei Tage Manhatten-Begleitung gesucht ist im Grunde genommen kein schlechtes Buch. Aber in meinen Augen auch nicht unbedingt ein Gutes. Man sollte bestenfalls nicht allzu genau über die Geschichte nachdenken wollen oder große Charakterentwicklungen erwarten. So für Zwischendurch – als „Fun-Read“ – ist es durchaus zu gebrauchen und man kann seinen Spaß damit haben. Immerhin ist Georgia eine sehr liebenswerte Figur mit einer interessanten und zum Teil sehr tragischen Hintergrundgeschichte und selbst Klischee-Amy Parrett/Carrell hat dann und wann ihren Charme.

Zwei SterneIch vergebe 3 von 5 Sternen [aber eigentlich nur 2,5]