The easiest way to anime-hell, Part III: Charlotte.

シャーロット
Titel: Charlotte [Original: Shārotto]
1 Staffel mit 13 Folgen, sowohl auf Japanisch mit
Untertiteln, als auch auf Englisch und sogar seit neuestem auf Deutsch!

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Yuu Otosaka gehört zu einer kleinen Gruppe Jugendlicher, die mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind. Im Gegensatz zu den meisten Anderen versucht er seine Kräfte nur sehr dezent zu seinem Vorteil einzusetzen. Als er jedoch auf das Mädchen Nao Tomori trifft droht seine Gabe öffentlich zu werden.. 

[Quelle: peppermint anime]

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01 – Er lässt sich Zeit: Die ersten fünf Folgen von Charlotte sind alle in einem recht langsamen Tempo gehalten. Es werden größtenteils Sidestorys erzählt, die vielleicht etwas langgezogen wirken können, doch in meinen Augen war das von den Machern eine sehr gute Entscheidung. So hat man Zeit, die Charaktere näher kennenzulernen und die Welt besser zu verstehen, in der sie leben. Erst danach geht so richtig die Post ab [das klingt viel zu positiv, oh mein Gott], alles geht in die Brüche und man wird geradezu überrollt von den Ereignissen. Dranbleiben lohnt sich also auf jeden Fall und Dana und ich können euch nur empfehlen: Genießt die ruhigen Sidestorys so lange ihr könnt. Ihr werdet sie vermissen, wenn ihr euch irgendwann nicht mehr zu blinzeln traut, aus Angst, etwas zu verpassen.

02 – Was für’s Auge: Es fängt schon beim Opening an. Vielleicht kann der Song nicht unbedingt jeden überzeugen und er ist sicher auch nicht so catchy wie manch anderes Anime-Intro, doch visuell ist es einfach nur hochwertig. [Und es soll schon was heißen, wenn ich ein Opening genial finde, obwohl ich den Song nicht sonderlich mag! ;D] Auch das Ending ist sehr gut gestaltet und macht einem immer wieder ein bisschen Lust darauf, in der Nacht draußen spazieren zu gehen. Was uns aber am meisten gefällt, ist, dass es sich je nach Stimmung der Folge ändert. Das erinnert ein bisschen an Game of Thrones, wenn die Credits gezeigt werden und die unterschiedlichen instrumentalen Stücke im Hintergrund laufen. Dann hat man dank der Reflexion auch hier die Chance, sein verheultes Gesicht im Bildschirm zu sehen und erstmal eine Runde sein Leben zu hinterfragen. Ach, so schön.. </3
Auch an der Qualität der Animation kann man sehen, dass das Studio weiß, was es tut. Kein Wunder, immerhin hat es auch bekannte Animes wie Another oder Angel Beats herausgebracht. Die Szenerie ist weich und hell gehalten, die Charaktere haben allesamt große, sehr farbenfrohe Augen und – von den Otasaka Geschwistern mal abgesehen – hat kaum jemand eine „normale“ Haarfarbe. Auf den ersten Blick könnte man den Zeichenstil also für kindlich halten.. But don’t be fooled, die Story ist es nicht!

03 – Missglückte Superkräfte: Ich hätte wahnsinnig gerne Superkräfte. Fliegen, Gedanken lesen, Telekinese, Hitzeblick – Immer her damit. Die Jugendlichen in Charlotte haben solche Kräfte aus [erst] ungeklärten Gründen entwickelt, doch nicht ganz so, wie man sich es sich jetzt vielleicht vorstellt. Diese Kräfte sind nämlich [sehr zur Freude des Zuschauers] ziemlich unperfekt. Ein paar Beispiele gefällig? Klaro: Yu Otasaka [unser Hauptcharakter] kann vom Körper eines jeden Menschen in seinem Blickfeld Besitz ergreifen – Aber nur für fünf Sekunden. Jemand anders kann sich unsichtbar machen – Aber nur für eine Person, alle anderen Umstehenden sehen sie noch. Der Nächste ist superschnell – Kann dabei aber nicht kontrollieren, wo er anhält, was schon zu so einigen Verletzungen geführt hat. Und wieder einer kann Personen, die solche Fähigkeiten besitzen, problemlos aufspüren – Muss dabei aber von Kopf bis Fuß triefend nass sein. Es ist herrlich witzig, echt. Wo wir gerade bei „witzig“ sind..

04 – Die volle Emotions-Palette: Charlotte ist auf so vielen Ebenen verdammt witzig und es gab Anfangs eigentlich keine Folge, in der ich nicht gelacht habe. Dieser lockere Ton verändert sich aber im Laufe der Zeit und wird von Folge zu Folge immer düsterer, bis man lieber durchgehend heulen möchte, weil DIESE ARMEN BABYS DAS ALLES NICHT VERDIENT HABEN! Besonders Folge 8 kann die Tränendrüsen sehr erfolgreich anregen, das könnt ihr mir glauben. [Mimimimi] Was mir auch positiv aufgefallen ist, ist die sehr gute Darstellung von Depressionen. Ich finde es sehr wichtig, dass dieses Thema angesprochen wurde, auch wenn es relativ kurz gehalten ist. Einerseits hätte ich mir wirklich mehr dazu gewünscht, andererseits bezweifle ich aber auch, dass mein Herz noch eine Folge in diesem Stil überlebt hätte.

05 – Charaktere[ntwicklung]: Wir lernen Yu in der ersten Folge als einen obercoolen, arroganten, selbstverliebten Idioten kennen, der seine Kräfte einsetzt, um im Leben voran zu kommen – Und dabei ist es ihm vollkommen egal, ob er anderen damit schaden könnte. Dana und ich haben uns zwar selbst eingestanden, dass wir wahrscheinlich ähnlich handeln würden, wenn wir so eine Superkraft hätten wie Yu, aber trotzdem verspürten wir in der ein oder anderen Folge das starke Bedürfnis, ihm mal kräftig ins Gesicht zu fassen. Glücklicherweise geht es Nao Tomori in diesem Punkt genauso und sie übernimmt das mit Freuden für uns. Nicht nur das – Nao ist auch grundsätzlich ein toller Charakter. Sie lässt sich von niemandem etwas bieten, packt Probleme an der Wurzel und nimmt keine Hand vor den Mund. Dass sie dabei eigentlich zu 90 Prozent der Zeit absolut Done With Everyone’s Shit ist, macht sie nur umso sympathischer. Zu den Hauptcharaktern gehören außerdem noch Jōjirō Takajou – der typische Schlaumeier, der in keinem Anime, in dem eine Schule auch nur aus der Ferne zu sehen ist, fehlen darf – sowie Misa Kurobane und ihre Schwester Yusa, die quasi eine Art japanisches Teen Idol ist. Zusammen ergeben die fünf ein tolles Team mit vielen unterschiedlichen Qualitäten und es ist schön zu sehen, wie sich sich jeder von ihnen im Laufe der Ereignisse verändert und an Herausforderungen wächst. Vor allem Yu macht eine sehr extreme Charakterentwicklung durch – Und das zum Glück zum Besseren.

06 – Ayumi: Yus kleine Schwester Ayumi ist die süßeste Person, ever! Sie ist unser Sonnenschein, unser Engel, unser Licht am Ende des Tunnels. Die Beziehung zwischen ihr und Yu ist einfach zu niedlich. Vor allem, wenn sie es mal wieder viel zu gut mit ihm meint und ihm Essen nach einem geheimen Familienrezept zubereitet [Pssst. Die geheime Zutat ist sehr süße Pizzasoße]. Die beiden Geschwister würden wirklich alles füreinander tun und das zeigt mal wieder eindeutig, dass ein festes Band zwischen zwei Familienmitgliedern das beste Mittel ist, um unsere kalten, harten Herzen zu erweichen.

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The easiest way to anime-hell, Part II: Attack on Titan / Shingeki no Kyojin.

進撃の巨人
Titel: Attack on Titan [Original: Shingeki no Kyojin].
Manga: Attack on Titan von Hajime Isayama.
Bisher 1 Staffel mit 25 Folgen [+ 1 Zusammenfassungs-Folge] – je zirka 24 Minuten.
Eine zweite Staffel wurde für 2016 angekündigt!

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Die Handlung von Attack on Titan dreht sich um den jungen Eren Jäger, seine Adoptivschwester Mikasa Ackermann und seinen besten Freund Armin Arlert, die zusammen mit dem verbliebenen Rest der Menschheit in Städten leben, die durch riesige Mauern vor den Angriffen der sogenannten Titanen, gigantischen humanoiden Wesen, die Menschen scheinbar grundlos verschlingen, geschützt sind.
Doch eines Tages durchbrechen die Titanen die erste Mauer und die Menschen werden weiter zurückgedrängt. 

Quelle: Wikipedia

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01 – Das Opening, das dich dazu bringt, 5 Stunden querfeldein rennen zu wollen: Selbst wenn ich keinen Intro-Kink hätte, würde ich auf dieses Opening abfahren. Es ist so awesome, aggressiv AND MAKES YOU WANNA KILL A MAN! Außerdem ist es – auf Dauerschleife – echt perfekt zum Sport machen. Oder um im Auto zu sitzen und leidenschaftlich falsches Japanisch durchs offene Fenster zu brüllen.
[Nicht wundern, das Opening ist nicht so lang, WordPress ist nur gerade wieder fies zu mir.]

02 – Abgefahrene Story: Riesige, menschenartige Monster ohne Geschlechtsteile, die vor hundert Jahren auf der Erde aufgetaucht sind und seitdem scheinbar grundlos Menschen essen, haben die überlebende Bevölkerung dazu gezwungen, sich hinter 50 Meter hohen Mauern zu verstecken und ihr Leben in einem Käfig zu verbringen. Einige dieser Menschen haben ihr Streben nach Freiheit aber auch nach diesen vielen Jahren nicht verloren und versuchen, die Titans mit Schwertern und speziell dafür entwickeltem Three Dimensional Maneuvering Gear zu bekämpfen. Sie fliegen also quasi durch die Luft und schnippeln Riesen kaputt. Das allein klingt schon so abgefahren, dass ich Attack on Titan einfach sehen musste! Das geht euch genauso? Dann könnt ihr eigentlich schon hier aufhören zu lesen und über diesen Anime herfallen. Falls es euch noch nicht überzeugt – Hier sind sieben weitere Gründe!

03 – (Un)Perfekte Charaktere: Alle Charaktere in Attack on Titan sind sehr unterschiedlich und trotzdem ist jeder auf seine Art besonders. Eren ist weder der schlauste, noch der stärkste, hat aber einen unglaublich starken Willen; Armin besitzt einen brillanten Verstand, hat aber gleichzeitig so gut wie kein Selbstvertrauen und Mikasa ist die krasseste Kämpferin überhaupt und würde blind alles für die Familie tun, die ihr noch geblieben ist. Marco ist eine Cinnamon Roll wie sie im Buche steht und Jean ist ein geborener Anführer mit Versagensängsten.  Jeder einzelne von ihnen – egal, ob viel Screentime oder nicht – ist ein realistischer Charakter mit Tiefe. Somit ist es ein leichtes, sie alle ins Herz zu schließen, oder sich in dem ein oder anderen wiederzufinden. Außerdem kann man eigentlich niemanden wirklich hassen, da man jeden von ihnen bis zu einem gewissen Punkt verstehen kann. Was auch ein großer Pluspunkt ist, ist die Tatsache, dass es keine Klischee-Geschlechterrollen gibt – Egal ob Mann oder Frau, jeder, der den Willen hat, für die Menschheit zu kämpfen, tut das auch! Und da wundert es auch nicht, dass die Frauen in Attack on Titan allesamt wahnsinnig tolle Charaktere sind.  [Mikasa, Sasha, Ymir, Krista, Annie – Alle awesome!] Übrigens gibt es auch einen Charakter, bei dem absichtlich nie gesagt wurde, ob er/sie nun ein er oder eine sie ist! Selbst auf der Wikipedia-Seite steht nur: „ist ein führendes Mitglied des Aufklärungstrupps„. Natürlich ist das nur ein kleiner Funfact, aber ich find’s echt cool! ;D

04 – Die Animationen: Die Tatsache, dass Attack on Titan so wahnsinnig fesselnd und mitreißend ist, liegt nicht nur daran, dass die Story sehr gut erzählt wird. Das Auge isst immerhin mit und Attack on Titan ist in dem Sinne ein einziges Festmahl! [ಥ‿ಥ] Hier zeigt sich mal wieder, dass manche Mangas echt so perfekt für das Anime-Format geeignet sind und deshalb einfach so umgesetzt werden müssen. Während der Zeichenstil im Manga oft kritisiert wird, lässt der Anime eigentlich keine Wünsche offen. Vor allem dann nicht, wenn „die allgemein so rumfliegen“, wie es Dana so galant ausgedrückt hat. Man kann es eigentlich gar nicht richtig beschreiben, diese Kampfszenen muss man einfach – mit Musik und Geschrei im Hintergrund – erlebt haben. Gänsehaut und Schweißausbrüche garantiert, heh!

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05 – Der gesamte Soundtrack: Ich habe diesen Soundtrack im Auto schon etwa hundert Mal rauf und runter gehört und kann euch mit gutem Gewissen sagen, dass er Der Shit ist! Jedes Lied erzählt seine eigene Geschichte und wenn man sie alle durchgehört hat, kann man behaupten, jegliche Emotion auf der Palette gefühlt haben. Was das Hörerlebnis noch besonderer macht, ist, dass nicht alle Lieder Japanisch sind, sondern auch einige Englisch und Deutsch! Was mich gleich zu Punkt 06 bringt..

06 – Japaner, die Deutsche Namen brüllen: Die meisten der Charaktere in Attack on Titan haben Deutsche Vor- und/oder Nachnamen [Armin, Reiner, Berthold, Erwin..] und ich finde es zu herrlich, wenn diese Namen von Japanern gebrüllt werden. Aber nicht nur die Namen und der Soundtrack lassen sich auf Deutschland zurückführen. Das Aussehen vieler Charaktere ist auch „typisch Deutsch“ und es wird oft spekuliert, dass sich das Innere der Mauern eigentlich – zumindest Teilweise – in Deutschland befindet. Zum Beispiel auch, weil Maße in Metern angegeben werden und man oft Fachwerkhäuser sieht. Ob an der Theorie tatsächlich etwas dran ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich finde die Vorstellung, dass der Titan Forest eigentlich der Schwarzwald sein soll, ziemlich witzig! :D

07 – Das Worldbuilding: Oh, mein Gott. Dieses Worldbuilding ist so gründlich und durchdacht, man kann es einfach nur lieben! Beispielsweise die Tatsache, dass die drei Mauern Maria, Rose und Sina eine Art Klassengesellschaft unter den Bewohnern entstehen lassen. Der König und sein Gefolge leben innerhalb der innersten Wall Sina und sind somit auch am besten geschützt, während die schwächsten der Gesellschaft in abgegrenzten Gebieten außerhalb der äußersten Wall Maria ist lebt [Ich verlinke euch mal ein Bild, damit kann man es besser verstehen]. Der Hintergrund dazu ist, dass die Titans von Menschen angezogen werden und sich somit in größeren Gruppen an planbaren Stellen zusammenrotten. So spart das Militär ganz einfach Verteidigungskosten. Ich weiß auch nicht, warum mich das so begeistert, aber es ist einfach so clever und ich liebe es, dass Hajime Isayama bei der Erschaffung dieser Welt an solche Details gedacht hat. Das verlinkte Bild stammt übrigens auch direkt aus dem Anime. Als Intermission werden nämlich immer in der Hälfte jeder Folge Infokarten eingeblendet, um die Hintergründe besser verstehen zu können. Das zeigt ebenfalls, wie viel Liebe zum Detail in Attack on Titan steckt. Natürlich gibt es noch viele weitere Dinge, die mir zum Thema Worldbuilding einfallen würden – Nicht zuletzt die Struktur des Militärs und die Ausbildung der Soldaten – doch ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen und euch diese Welt Stück für Stück selbst erkunden lassen. „Stück für Stück“ ist hierbei auch die Devise! Der Zuschauer wird nicht direkt mit allen Infos zugeschüttet. Nein, es wird Häppchenweise vermittelt, von Folge zu Folge. Und so gibt es selbst jetzt im Manga, nach fast 80 Kapiteln, immer noch offene Fragen vom Anfang, die aber nicht vergessen werden. Das gefällt mir persönlich sehr gut, denn so bleibt viel vom Spannungsbogen erhalten.

08 – Niemand ist sicher: Attack on Titan ist wortwörtlich das Game of Thrones unter den Animes. Ihr habt gerade einen neuen Charakter kennen und lieben gelernt? – Tschüß! „Oh, der sieht aber nett aus..“ – ByeBye! „ABER DAS IST DOCH EIN HAUPTCHARAKTER!!!“ – Nope, don’t care. Nehmt das echt wörtlich: Niemand. Ist. Sicher. Bestenfalls geht ihr mit eurer Liebe sehr sparsam um, denn Hajime Isayama ist ein gemeiner Mann und kennt keine Gnade. Aber stellt euch nicht vor, dass euch die Tode trotz aller Vorbereitung kalt lassen werden! Denn auch wenn diese zahlreich sind, wirken sie keineswegs stumpf. Im Gegenteil – Jeder noch so kleine Nebencharakter hatte seine Bedeutung, sein Schicksal, seine Geschichte. Attack on Titan wird euch das Herz zerreißen, das verspreche ich euch.

09 – Das Closing, das viel zu viele Menschen versehentlich überspringen: Ihr aber nicht, denn ihr werdet es euch jetzt ansehen und erkennen, wie es auf allen Ebenen einfach wunderschön und perfekt ist.


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The easiest way to anime-hell, Part I: Erased.

Na? Habt ihr schon sehnsüchtig auf diesen Post gewartet, meine kleinen Anime-Novizen? Natürlich.
Deshalb möchten wir – die freundlichen Anime-Beraterinnen – euch gar nicht lange mit blumigen Einstiegsworten auf die Folter spannen und fangen gleich an, mit unserer ersten Anime-Empfehlung.

僕だけがいない街
Titel: Erased [Original: Boku Dake ga Inai Machi].
Manga: The Town Were Only I am Missing von Kai Sanbe.
Besteht aus: 1 Staffel mit 12 Folgen – Je zirka 23 Minuten lang.

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Satoru Fujinuma hat eine besondere Gabe: Wann immer ein Unglück um ihn herum geschieht, kann er in der Zeit zurückgehen, um es zu verhindern. Als er eine versuchte Kindesentführung beobachtet, bringt das Erinnerungen an eine Mordserie aus seiner Kindheit zurück. Um ein weiteres Unglück rückgängig zu machen, springt er in der Zeit zurück. Doch statt wie erwartet bis zum Morgen desselben Tages zurückzureisen, findet er sich plötzlich in seiner Kindheit wieder
– wird er die Morde von damals verhindern können?

Quelle: tokyopop

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01 – Die Story: Erased ist eine sehr ernste, erwachsene und düstere Geschichte. Zwar gibt es schon so einige lustige und auch herzergreifende Momente, doch der Mittelpunkt der Handlung bleibt immer bei sehr schwer verdaulichen Themen. Dieser Anime handelt von Mord, Kindesentführung, Missbrauch und häuslicher Gewalt. Es beschönigt und vereinfacht nichts. Außerdem liegt es – von den Zeitreisen mal abgesehen – sehr nah an der Realität. Es ist nicht der typische Klischee-Anime [Naruto und Hentai, remember?], mit hundert Monstern, übertriebenen Effekten und schreienden Muskelprotzen. Nein, es ist ein Thriller. Ein sehr gut erzählter Thriller, der genauso gut um 20:15 Uhr im Abendprogramm laufen könnte – Nur, dass er eben gezeichnet ist [und nicht voller schlechter deutscher Schauspieler, heh].

02 – Opening & Closing: Für manch einen mag das eine uninteressante Nebensache sein, but I’m always a bitch for a good Opening. Meine Lebensqualität sinkt einfach viel zu gewaltig, wenn ich in jeder Folge meinen Arm heben muss, um ein Intro zu überspringen. Eure doch sicher auch, oder? Na, also. Bei Erased könnt ihr aber ganz beruhigt sein, denn sowohl das Opening als auch das Closing [und eigentlich der ganze Soundtrack] sind einfach die blanke Kunst. Die Musik ist superklasse und der Grundgedanke hinter der grafischen Gestaltung [Folge 10, Leute! In Folge 10 wird euch zu diesem Opening so ein helles Licht aufgehen, aaargh! Und dann in Folge 11 when they fucking change it, you’ll lose your shit!] machen das Ganze sogar noch viel besser. <3 [… WordPress lässt mich das originale Video leider nicht einbinden, deshalb versuchen wir’s für’s Erste mal mit einem Englischen Cover, okay?]

03 – Die Charaktere: Erased ist voll von interessanten Charakteren, die unterschiedlicher nicht seien könnten. Egal, ob es nun die Kinder sind [von denen eines das Opfer häuslicher Gewalt ist], die Eltern oder die Lehrer – Jeder Charakter kann einen irgendwie in seinen Bann ziehen. Und auch wenn wir einige von ihnen nur oberflächlich kennenlernen können, wirken alle sehr echt und handeln von der ersten bis zur letzten Folge nachvollziehbar. Für einen einzigen Lieblingscharakter können Dana und ich uns überhaupt nicht entscheiden – Viel Liebe geht aber an Satoru und seine Mom und Kayo und Kenya!

04 – Zeichenstil und Szenerie: Was soll ich dazu sagen? „SO DAMN PRETTY“ fasst es eigentlich ganz gut zusammen, finde ich. Ernsthaft, dieser Anime ist wunderschön. Die Charaktere sind allesamt liebevoll gestaltet, die Animationen sind einwandfrei und die ganze Szenerie ist einfach.. Perfekt. Kennt ihr dieses Bild von Patcha aus Ein Königreich für ein Lama, wenn er sagt, dass man die Berge singen hören kann? Genau dieses Gesicht mache ich gerade. Ich glaube, ich könnte mir die Szenerie ohne jeglichen Zusammenhang stundenlang ansehen. Because. It’s. Just. So. Damn. Pretty.
[Ja, ganz genau. Jedes Wort ist verlinkt mit unterschiedlichen Tumblr-Posts. Because of reasons.]

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05 – Die Freundschaften: Schon innerhalb der ersten Folgen wird Satoru klar, dass er mindestens eines der ermordeten Kinder aus seiner Schulzeit hätte retten können, wenn er einfach aufmerksamer und [let’s be real] ein besserer Freund gewesen wäre. Also setzt er sich das Ziel, sich genau mit den Kindern anzufreunden, die gemobbt werden und oft allein sind. Irgendwann holt er dazu auch seine alten Freunde zur Hilfe und es entstehen wunderbare, herzerwärmende Freundschaften zwischen den Kindern, die auch genau das bleiben – Freundschaften. Zwar wird auch der ein oder andere harmlose Crush angedeutet, aber es schiebt sich nie eine unnötige Liebesgeschichte in den Weg der Handlung.

06 – Mom: Satoru hat die mit Abstand beste Anime-Mutter ever. Ihr werdet euch innerhalb weniger Sekunden in sie verlieben und sie wird von Folge zu Folge immer awesomer. [Und nein, ich konnte das nicht einfach im Punkt „Charakter“ erwähnen, diese Frau allein ist schon ein Grund, um diesen Anime zu schauen, echt jetzt. She is the best. She is freaking everything. Just look at her, she is god.]

07 – Perfekt für den Anfang: Und genau wegen diesen Punkten, die ich gerade aufgezählt habe, ist Erased in meinen Augen der perfekte Einstiegs-Anime – sowohl für Leute, die sowieso schon neugierig darauf sind, als auch für die, die steif und fest behaupten, Animes seien nichts für sie. Die Handlung ist nicht zu abgespaced und erinnert noch an die „normalen“ Thriller, die so im Fernsehen laufen, die Charaktere und die Szenerie sind wunderschön gezeichnet [ich kann es nicht oft genug sagen] und – was außerdem sehr wichtig für mich ist – es wird nicht so schnell gesprochen, dass man die Untertitel in Lichtgeschwindigkeit lesen muss. Außerdem besteht Erased nur aus einer Staffel mit 12 Folgen, sodass niemand behaupten kann, er müsste zu viel Zeit investieren. Also worauf wartet ihr noch? Gönnt euch!


Solltet ihr euch Erased anschauen – Lasst uns wissen, ob es euch gefällt!

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The easiest way to anime-hell: A quick Introduction.

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Selbst die unaufmerksamsten Leser unter meinen Twitterfollowern haben wohl mittlerweile mitbekommen, dass ich derzeit einen überaus [un]gemütlichen Platz in der Hölle eingenommen habe. In der Anime-Hölle, um genau zu sein. Ich weiß eigentlich nicht, wie genau das passiert ist. Denn vor gar nicht allzu langer Zeit war ich noch ein unschuldiges Kind, das nur hin und wieder ein paar Folgen [krm, oder vielleicht auch vierhundert Folgen kurz vor den Abschlussprüfungen] One Piece konsumiert hat.. Oder alle deutschen Episoden von Pokémon, die damals auf RTL II liefen, auf Video aufgenommen hat.. Oder jeden Tag die neusten Folgen von Avatar – The Last Airbender [ich weiß, dass das kein Anime ist. ABER PAST!ISA WUSSTE DAS NICHT!] auf dem Schulhof totdiskutiert hat.. Ehm, Moment. Okay. Scheinbar war das Thema Anime doch schon immer ein relativ fester Bestandteil meines Lebens – Aber eben nicht so ausgeprägt wie jetzt. Denn dann kam Attack on Titan, das mich gelehrt hat, dass Animes nicht nur Zeichentrickserien für Kinder sind. Und dann kam Owari no Seraph und Mikayuu und huch! Dann kam plötzlich Dana, die mich tight gegripped und gnadenlos hineingeworfen hat, in die Anime-Hölle. Und jetzt sind wir [höllische] Nachbarn, heh.

Doch unsere Nachbarschaft ist irgendwie noch ziemlich leer. Zwar konnten wir schon vereinzelt ein paar Leute in Anime-Novizen verwandeln [Hallo, Laura!], aber das ist sowohl mir als auch Dana nicht genug. Wir möchten noch viel mehr unschuldige Menschen, die gemeinsam mit uns leiden. Und genau deshalb haben wir uns zusammengesetzt und beschlossen, euch einen kleinen Schubs zu geben – in Richtung Höllenfeuer –  um euch den Einstieg ein bisschen leichter zu machen. Denn ich weiß, dass es viele Vorurteile zum Thema Anime gibt. Deshalb finde ich auch diesen Tumblr-Post sehr passend:

What I said: Anime

What they hear: Naruto and Hentai

Doch Anime besteht nunmal nicht nur aus Naruto und Hentai! Es gibt so viel mehr! Eine ganz neue Hölle Welt steht euch offen und wartet nur darauf, euch zu verschlingen willkommen zu heißen! Es gibt Action, Drama, Romanzen, sehr gaye Romanzen[ಥ‿ಥ], Freundschaft, Monsterkrams, Tod und Blut und alles was eure Herzen begehren. Doch wie sollt ihr nur den richtigen Anime finden? Fear not, meine unschuldigen Freunde. Denn Dana und ich sind jetzt da und werden euch ab heute regelmäßig – vielleicht einmal im Monat, vielleicht öfter – unsere Lieblinge vorstellen. Und natürlich auch einige Gründe nenne, warum ihr sie unbedingt schauen solltet. Außerdem sind wir gerne für euch da, wenn ihr unter Herzschmerzen oder Schockstarre leidet. We won’t judge. Trust me. We’ve been through it.

Übrigens: Nein, wir wurden nicht von Dan zu diesem Post inspiriert. [Wir schreiben schon ewig an diesen Posts, tbh.] Da er aber perfekt erklärt, was Animes so awesome macht, werden wir uns diesen Zufall einfach zunutze machen und es hier verlinken. [„Anime will ruin your life„. Und nein. Ich werde es nicht direkt in den Post einbinden, weil sein Grinsen in der Thumbnail einfach viel zu verstörend ist.]

Also freut euch schon mal auf viele neue Posts und einige heftige Nervenzusammenbrüche! <3

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The Netflix-Addiction.

Hallo Internet!
Seit Ewigkeiten schon wächst im Inneren meines Terminplaners eine Liste mit Serien, die ich unbedingt schauen muss, heran. Immer wenn ich auf Twitter jemanden schwärmen höre, einen tollen Tumblr-Post sehe oder ein krasses Youtube-Video [vorzugsweise von KatrinDepp] entdecke, wandert etwas neues auf diese Liste. Dass sie mir mittlerweile dezent über den Kopf wächst, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Und da ich ein fieser, alter Sack bin, ziehe ich euch nun mit hinein in den Sumpf. In den Seriensumpf. Aus dem ihr nie wieder rauskommt. Vor allem dann nicht, wenn ihr euch eine Netflix-Mitgliedschaft zugelegt habt! [Und ein unverplantes, verlängertes Wochenende vor der Tür steht.]

Genau das habe ich nämlich getan – Mich bei Netflix angemeldet. Und plötzlich waren 70% der Serien auf meiner „Die musst du unbedingt gucken“-Liste schnell und legal für mich zugänglich. Weshalb ich zirka drei Tage lang bewegungslos im Bett lag, dabei sehr viel Pizza inhalierte und anfing, zu suchten.

„Isa, welche Serien sind das denn jetzt?“ werdet ihr sicher rufen. Welch ein Glück, dass ich bereit bin, sie euch zu zeigen! Also lehnt euch zurück und entspannt. Zwar bin ich bei kaum einer der Shows schon so tief drin, dass ich euch in eigenen Worten eine nette Zusammenfassung zurechtschustern kann [damit tue ich mich sowieso immer sehr schwer, deshalb eilt mir das Internet zu Hilfe], aber ich werde euch kurz berichten, welche Eindrücke ich bisher hatte. Und vielleicht ist für euren Geschmack was dabei! [Ach, uns so nebenbei: Alle Links öffnen neue Fenster, also klickt ruhig drauf los. ;D]

Penny DreadfulTrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb –
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Oh, oh, oh! Fangen wir doch gleich mit etwas total supermegaawesomekrassen an! Penny Dreadful. Diese Mischung aus Ich-mach-mir-in-die-Hose-Horror und Groschenroman [Duuuuh, Captain Obvious] und Psychokram und Porno macht einfach sofort süchtig und ist momentan auch einer meiner Lieblinge unter den Neuentdeckungen. Während der Entstehungszeit dieses Blogposts habe ich mir die [leider viel zu kurze] erste Staffel reingezogen und bin seither komplett begeistert. Eva Green spielt die Rolle von Vanessa Ives – die fürchterlich albern hätte aussehen können – so großartig, dass mir oft die Luft weggeblieben ist. Auch Billie Piper als Brona Croft finde ich ganz wunderbar. Wenn ihr euch also ganz gerne mal ein bisschen gruselt, dabei großartigen Schauspielern zusehen und alte Romanfiguren wieder zum Leben erwecken möchtet, empfehle ich diese Serie wärmstens. [Und dem Rest auch!]

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Nach Attack on Titan, Sword Art Online und Guilty Crown brauchte ich unbedingt wieder einen Anime, den ich schauen kann, während ich mein England-Fotoalbum zusammenbastle [okay, bei Attack on Titan hab ich so angefangen, aber schon während der ersten Folge konnte ich nur noch mit offenem Mund gebannt auf den Bildschirm starren. Soviel dazu]. Und Blue Exorcist war der erste Anime, der mir auf Netflix ins Auge gesprungen ist. Ich habe erst vier Folgen geschaut und weiß noch nicht so hundert Pro, was da eigentlich abgeht.. Aber es gefällt mir! Es hat Action und Gewalt [ich brauche einfach ein bisschen Gewalt in Animes, ich kann’s mir auch nicht erklären] und Witz und diesen gewissen Grad an Ekel, den man bei manchen Animes entwickelt. Außerdem mag ich Rin und seinen Zwillingsbruder als Hauptcharaktere sehr gerne … Wow. Ich bin wirklich richtig scheiße im Empfehlen von Animes. Entweder bekommt ihr nur ein „alsdjsakdjdfkjgalsdj“ [im Fall von Attack on Titan] oder aber ein „Es enthält Gewalt, also mag ich es“ [wie hier zum Beispiel]. Es tut mir leid.. Aber was soll man machen?

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Über Suits habe ich schon viel gutes gehört, vor allem via Twitter, wo alle Donna und Harvey shippen. Bisher habe ich die ersten fünf Folgen gesehen und bin leider noch nicht so wirklich begeistert. Es hat mich einfach noch nicht am Haken, was ganz einfach daran liegt, dass noch keine dieser Folgen auch nur im entferntesten spannend war.. Die Charaktere kenne ich noch nicht gut genug, um mir ein Urteil zu bilden, obwohl ich sagen muss, dass ich Harvey bis jetzt unheimlich unsympathisch finde. Mike dagegen mag ich eigentlich ganz gerne, finde seine „Ich kann mir alles merken was ich lese, haha“-Gabe aber irgendwie übertrieben. Und mal ernsthaft, er hat das doch auch noch gar nicht gebraucht?! Seine wichtigste Tätigkeit innerhalb dieser ersten fünf Folgen war beim Patent-Amt anzurufen. Und das hat er verkackt. Also ernsthaft, Junge. Das kriege ich mit meinem Standart-Gehirn auch noch hin!
Bis zum Ende der 1. Staffel werde ich Suits trotzdem Entwicklungszeit lassen. Vielleicht wird’s ja noch.

Hemlock GroveTrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb
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Hemlock Grove ist die neuste „Isa-und-Mutter-gucken-Serien“-Serie. Wir sind mittlerweile kurz vor dem Finale der ersten Staffel angekommen und man kann sagen, dass diese Show perfekt zum Oktober und zur Einstimmung auf Halloween passte, weil sie einfach alles Übernatürliche und Gruslige vereint. Zwar haben weder meine Mutter, noch ich eine Idee, was in Hemlock Grove wirklich los ist und was die Charaktere nun eigentlich für „Monster“ sein sollen [I’M LOOKING AT YOU, SHELLEY GODFREY !] – denn es werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen, ohne dass man eine Antwort bekommt – doch diese ständige Ungewissheit macht echt Spaß. Außerdem bekommt man bereits in der zweiten [oder dritten?] Folge die coolste Werwolf-Verwandlung zu sehen, die ich mir vorstellen kann. Wer keine Angst vor Spoilern hat, kann sie sich *hier* ansehen. Schaut einfach mal in [mindestens] zwei Folgen von Hemlock Grove rein, dann werdet ihr schnell herausfinden, ob die Serie etwas für euch ist.

Bates MotelTrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb
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Aaaaaaaah, hier hätten wir wieder einen meiner Lieblinge! Die Liebe zu Bates Motel entstand schnell, eigentlich schon nach der allerersten Folge. Habt ihr mal „Psycho“ gesehen oder gelesen? Die Geschichte von dem verrückten Typen in dem Motel, der diese Frauen umbringt? [Falls nicht, kennt ihr wahrscheinlich trotzdem *diese* Szene. Oder zumindest die Musik! ;D] Bates Motel ist sozusagen die Vorgeschichte dazu. Und es ist so faszinierend! Man schaut sich die erste Folge an, sieht den süßen Norman und seine [zumindest anfangs] coole Mom und kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie aus dieser kleinen Knautschbacke mal ein Serienmörder werden soll. Doch im Laufe der Serie setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen: Der unglaublich große Einfluss, den seine Mutter auf ihn hat. Schulfreunde die ihn enttäuschen, ausnutzen oder verprügeln. Der Wahnsinn, der in ihm wächst.. Und all das ist so verdammt gut dargestellt, mit Schauspielern, die einfach perfekt in diese Rollen passen. Ich habe mich während der ersten Staffel sehr in Freddie Highmore [das ist übrigens Charlie! Der, mit der Schokoladenfabrik!] verliebt, der Norman Bates einfach unheimlich glaubhaft spielt. Ach, ich könnte stundenlang darüber schwärmen. Also ernsthaft: Guckt es. Liebt es. Gruselt euch. Argh! <3

Heartland – Paradies für Pferde – TrailerZusammenfassung von SerienjunkiesIMDb –
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Heartland, Alter. Die Bücher habe ich gelesen, als ich so zirka zehn Jahre alt war und bis vor drei Tagen wusste ich nicht mal, dass es überhaupt eine Serie gibt, die darauf basiert! Natürlich musste ich das anfangen, gar keine Frage. Erstausstrahlung der Serie war 2007, also kann man bereits in den ersten zwei Folgen fette Retrosprüche wie „Oh, mein Gott, ein Fotohandy! Das kann einfach alles!“ hören. Und das Verhalten der ganzen kleinen Teenie-Mädchen ist oftmals einfach herrlich, ernsthaft. Das witzige ist auch, dass ich damals, als ich die Bücher las, komplett auf Amy’s Seite stand, wenn es um Streitigkeiten mit ihrer großen Schwester oder ihrem Opa ging. Mittlerweile haben sich diese Ansichten um 360Grad gedreht und ich finde es immer interessant, von welchem Zeitpunkt an man plötzlich anfang, wie ein „Erwachsener“ zu denken … Übrigens: Sollte jemand von euch den Titel gelesen und sich „Ewwww, Pferdegeschichten, eeeeeww..“ gedacht haben, dann kann ich euch beruhigen. Pferde spielen zwar eine große Rolle in den Büchern und demnach wohl auch in der Serie, aber sie befasst sich auch mit vielen anderen Dingen, wie dem Erwachsen-werden, der ersten Liebe, Freundschaft und all diesen schönen Dingen, für die wir uns auch in anderen Serien begeistern können. So give it a try. ;*


Das sind sie also. All die neuen Serien, die auf meine Currently-Watching-Liste gewandert sind. YAY!

Und jetzt seid ihr gefragt: Leidet ihr auch unter der Netflix-Addiction?
Werdet ihr euch die eine oder andere Serie, die unter meinen „Neustarts“ waren, mal zu Gemüte führen? Dann erzählt mir doch, wie sich euch gefallen, oder ob sie gar nix für euch waren.
Oder habt ihr sie vielleicht schon alle gesehen und ich bin wiedermal too late to the Party? :)
Was mich auch interessiert: Habt ihr es auch schon mal erlebt, dass ihr euch in euren jungen Jahren noch in die Gedanken des [meist sehr kindlichen] Hauptcharakters hineinversetzen konntet und jetzt plötzlich auf der Seite der Eltern/großen Geschwister steht, die eigentlich „nur das beste für sie“ wollen?
Erzählt mir alles! Ich bin schon echt gespannt, eure Gedanken zum Thema zu hören.