On the road again: Warstein.

Das Internet ist eine Welt voller ungeahnter Gefahren. Vor allem dann, wenn dich scheinbar nette Leute, die du auf Twitter kennengelernt hast, nach Warstein einladen. Und du dort hinfährst, dich auf ein entspanntes Wochenende freust.. Dich jedoch plötzlich in einer dunklen Höhle wiederfindest, in der sie dann ihr wahres Gesicht zeigen und dich verprügeln. Und dich dann einfach dort liegen lassen.

Okay. Ich denke, das reicht erstmal zum Clickbaiting.. Eigentlich wurde ich in Warstein nämlich nicht von Alice, Mina und Lena verprügelt und in einer dunklen Höhle zurückgelassen. Stattdessen wurde mir von ihnen ein supercooles Wochenende voller Sehenswürdigkeiten des Sauerlands geboten. Dort oben könnt ihr schon mal ein paar Bilder meiner privaten Führung durch die Bilsteinhöhle bestaunen, die Old!Mina sehr liebevoll und informativ gestaltet hat. Zum Beispiel weiß ich nur wegen diesem Ausflug, dass man Stalaktiten und Stalagmiten, die zusammengewachsen sind, Stalagnaten nennt. AHA! Außerdem – und das solltet ihr euch merken, für den Fall, dass ihr irgendwann mal eine Tropfsteinhöhle besucht – weiß ich jetzt auch, dass man Tropfsteine nicht anfassen sollte, weil sich das Fett von der Haut dann darauf absetzt und so das Wachstum an dieser Stelle gestört wird! SO DON’T DO THAT!

Im Bilsteintal, wo man diese Höhle bestaunen kann, gibt es aber nicht nur das! Nein, man kann sich auch noch einen sehr schönen Wildpark ansehen, mit Rehen, Wildschweinen, Füchsen, Waschbären … UND LUCHSEN! Und man kann sich sogar Luchs-Fütterungen reinziehen! Da! Guckt, guckt, guckt!

Und Waschbären sind doch nun wirklich die niedlichsten kleinen Gangster auf diesem Planeten, oder?

Das absolute Highlight meines Besuches war jedoch – mal abgesehen davon, dass ich die Ehre hatte, die Präsenz von Alice, Mina und Lena genießen zu dürfen – die Montgolfiade, die jedes Jahr in Warstein stattfindet. Für diejenigen, die das Wort Montgolfiade noch nie gehört haben [so wie ich, bevor Alice mich aufgeklärt hat], hier eine kleine Erklärung, die ich von Wikipedia geklaut habe: Als Montgolfiade werden Heißluftballon-Treffen bezeichnet. An oft mehreren aufeinanderfolgenden Tagen werden verschiedene Wettbewerbe zwischen den einzelnen Ballonteams ausgetragen: Zielanflug, Zeitfahrten und weitere. Es besteht oft die Möglichkeit, als Passagier im Ballon mitzufahren. In der Dämmerung findet häufig ein sogenanntes Ballonglühen statt. Der Name leitet sich von den Brüdern Montgolfier ab, die als Erste einen Heißluftballon konstruierten. [Ha! Und schon wieder etwas gelernt. Es ist ein Segen.]
Ich kann euch allen nur empfehlen, auch mal eine solche Montgolfiade zu besuchen. Es ist mega beeindruckend, so viele Heißluftballons auf einmal zu sehen und bei den Starts und Landungen zuzuschauen. Auf das Ballonglühen mussten wir im letzten Jahr leider verzichten, weil das Wetter nicht mitgespielt hat.. Aber das ist nur ein weiterer Grund, Warstein und meinen lieben, klugen, wunderbaren und wunderschönen Freundinnen aus dem gefährlichen Internet einen weiteren Besuch abzustatten!

Ach, ja! Außerdem kann man im Sauerland auch ganz super Pizza essen und Sophia treffen gehen! <3

On the road again: Beautiful Dublin!

Ehm, ja.. Erinnert ihr euch noch an die Beiträge zu meinem Roadtrip durch Irland? Ich auch nur noch ganz schwach. Aber gestern fiel mir plötzlich ein, dass ich mit meiner Bilderflut noch gar nicht fertig war! Unseren letzten Tag in Dublin habe euch nämlich noch gar nicht gezeigt. Zum Glück lässt sich das ja schnell nachholen. Also macht es euch gemütlich, trinkt einen Tee und freut euch auf die Dinge, die da kommen. [Und wappnet euch schon mal gegen das aufkommende Fernweh.. Ich leide nämlich.]
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The easiest way to anime-hell, Part I: Erased.

Na? Habt ihr schon sehnsüchtig auf diesen Post gewartet, meine kleinen Anime-Novizen? Natürlich.
Deshalb möchten wir – die freundlichen Anime-Beraterinnen – euch gar nicht lange mit blumigen Einstiegsworten auf die Folter spannen und fangen gleich an, mit unserer ersten Anime-Empfehlung.

僕だけがいない街
Titel: Erased [Original: Boku Dake ga Inai Machi].
Manga: The Town Were Only I am Missing von Kai Sanbe.
Besteht aus: 1 Staffel mit 12 Folgen – Je zirka 23 Minuten lang.

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Satoru Fujinuma hat eine besondere Gabe: Wann immer ein Unglück um ihn herum geschieht, kann er in der Zeit zurückgehen, um es zu verhindern. Als er eine versuchte Kindesentführung beobachtet, bringt das Erinnerungen an eine Mordserie aus seiner Kindheit zurück. Um ein weiteres Unglück rückgängig zu machen, springt er in der Zeit zurück. Doch statt wie erwartet bis zum Morgen desselben Tages zurückzureisen, findet er sich plötzlich in seiner Kindheit wieder
– wird er die Morde von damals verhindern können?

Quelle: tokyopop

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01 – Die Story: Erased ist eine sehr ernste, erwachsene und düstere Geschichte. Zwar gibt es schon so einige lustige und auch herzergreifende Momente, doch der Mittelpunkt der Handlung bleibt immer bei sehr schwer verdaulichen Themen. Dieser Anime handelt von Mord, Kindesentführung, Missbrauch und häuslicher Gewalt. Es beschönigt und vereinfacht nichts. Außerdem liegt es – von den Zeitreisen mal abgesehen – sehr nah an der Realität. Es ist nicht der typische Klischee-Anime [Naruto und Hentai, remember?], mit hundert Monstern, übertriebenen Effekten und schreienden Muskelprotzen. Nein, es ist ein Thriller. Ein sehr gut erzählter Thriller, der genauso gut um 20:15 Uhr im Abendprogramm laufen könnte – Nur, dass er eben gezeichnet ist [und nicht voller schlechter deutscher Schauspieler, heh].

02 – Opening & Closing: Für manch einen mag das eine uninteressante Nebensache sein, but I’m always a bitch for a good Opening. Meine Lebensqualität sinkt einfach viel zu gewaltig, wenn ich in jeder Folge meinen Arm heben muss, um ein Intro zu überspringen. Eure doch sicher auch, oder? Na, also. Bei Erased könnt ihr aber ganz beruhigt sein, denn sowohl das Opening als auch das Closing [und eigentlich der ganze Soundtrack] sind einfach die blanke Kunst. Die Musik ist superklasse und der Grundgedanke hinter der grafischen Gestaltung [Folge 10, Leute! In Folge 10 wird euch zu diesem Opening so ein helles Licht aufgehen, aaargh! Und dann in Folge 11 when they fucking change it, you’ll lose your shit!] machen das Ganze sogar noch viel besser. <3 [… WordPress lässt mich das originale Video leider nicht einbinden, deshalb versuchen wir’s für’s Erste mal mit einem Englischen Cover, okay?]

03 – Die Charaktere: Erased ist voll von interessanten Charakteren, die unterschiedlicher nicht seien könnten. Egal, ob es nun die Kinder sind [von denen eines das Opfer häuslicher Gewalt ist], die Eltern oder die Lehrer – Jeder Charakter kann einen irgendwie in seinen Bann ziehen. Und auch wenn wir einige von ihnen nur oberflächlich kennenlernen können, wirken alle sehr echt und handeln von der ersten bis zur letzten Folge nachvollziehbar. Für einen einzigen Lieblingscharakter können Dana und ich uns überhaupt nicht entscheiden – Viel Liebe geht aber an Satoru und seine Mom und Kayo und Kenya!

04 – Zeichenstil und Szenerie: Was soll ich dazu sagen? „SO DAMN PRETTY“ fasst es eigentlich ganz gut zusammen, finde ich. Ernsthaft, dieser Anime ist wunderschön. Die Charaktere sind allesamt liebevoll gestaltet, die Animationen sind einwandfrei und die ganze Szenerie ist einfach.. Perfekt. Kennt ihr dieses Bild von Patcha aus Ein Königreich für ein Lama, wenn er sagt, dass man die Berge singen hören kann? Genau dieses Gesicht mache ich gerade. Ich glaube, ich könnte mir die Szenerie ohne jeglichen Zusammenhang stundenlang ansehen. Because. It’s. Just. So. Damn. Pretty.
[Ja, ganz genau. Jedes Wort ist verlinkt mit unterschiedlichen Tumblr-Posts. Because of reasons.]

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05 – Die Freundschaften: Schon innerhalb der ersten Folgen wird Satoru klar, dass er mindestens eines der ermordeten Kinder aus seiner Schulzeit hätte retten können, wenn er einfach aufmerksamer und [let’s be real] ein besserer Freund gewesen wäre. Also setzt er sich das Ziel, sich genau mit den Kindern anzufreunden, die gemobbt werden und oft allein sind. Irgendwann holt er dazu auch seine alten Freunde zur Hilfe und es entstehen wunderbare, herzerwärmende Freundschaften zwischen den Kindern, die auch genau das bleiben – Freundschaften. Zwar wird auch der ein oder andere harmlose Crush angedeutet, aber es schiebt sich nie eine unnötige Liebesgeschichte in den Weg der Handlung.

06 – Mom: Satoru hat die mit Abstand beste Anime-Mutter ever. Ihr werdet euch innerhalb weniger Sekunden in sie verlieben und sie wird von Folge zu Folge immer awesomer. [Und nein, ich konnte das nicht einfach im Punkt „Charakter“ erwähnen, diese Frau allein ist schon ein Grund, um diesen Anime zu schauen, echt jetzt. She is the best. She is freaking everything. Just look at her, she is god.]

07 – Perfekt für den Anfang: Und genau wegen diesen Punkten, die ich gerade aufgezählt habe, ist Erased in meinen Augen der perfekte Einstiegs-Anime – sowohl für Leute, die sowieso schon neugierig darauf sind, als auch für die, die steif und fest behaupten, Animes seien nichts für sie. Die Handlung ist nicht zu abgespaced und erinnert noch an die „normalen“ Thriller, die so im Fernsehen laufen, die Charaktere und die Szenerie sind wunderschön gezeichnet [ich kann es nicht oft genug sagen] und – was außerdem sehr wichtig für mich ist – es wird nicht so schnell gesprochen, dass man die Untertitel in Lichtgeschwindigkeit lesen muss. Außerdem besteht Erased nur aus einer Staffel mit 12 Folgen, sodass niemand behaupten kann, er müsste zu viel Zeit investieren. Also worauf wartet ihr noch? Gönnt euch!


Solltet ihr euch Erased anschauen – Lasst uns wissen, ob es euch gefällt!

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= Übrigens: Wer sich fragt, wer diese wunderschönen GIFs gemacht hat..
Das war Dana! Weil sie awesome ist.
Ihr Tumblr ist mit den GIFs verlinkt, also geht los und folgt ihr! =

The easiest way to anime-hell: A quick Introduction.

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Selbst die unaufmerksamsten Leser unter meinen Twitterfollowern haben wohl mittlerweile mitbekommen, dass ich derzeit einen überaus [un]gemütlichen Platz in der Hölle eingenommen habe. In der Anime-Hölle, um genau zu sein. Ich weiß eigentlich nicht, wie genau das passiert ist. Denn vor gar nicht allzu langer Zeit war ich noch ein unschuldiges Kind, das nur hin und wieder ein paar Folgen [krm, oder vielleicht auch vierhundert Folgen kurz vor den Abschlussprüfungen] One Piece konsumiert hat.. Oder alle deutschen Episoden von Pokémon, die damals auf RTL II liefen, auf Video aufgenommen hat.. Oder jeden Tag die neusten Folgen von Avatar – The Last Airbender [ich weiß, dass das kein Anime ist. ABER PAST!ISA WUSSTE DAS NICHT!] auf dem Schulhof totdiskutiert hat.. Ehm, Moment. Okay. Scheinbar war das Thema Anime doch schon immer ein relativ fester Bestandteil meines Lebens – Aber eben nicht so ausgeprägt wie jetzt. Denn dann kam Attack on Titan, das mich gelehrt hat, dass Animes nicht nur Zeichentrickserien für Kinder sind. Und dann kam Owari no Seraph und Mikayuu und huch! Dann kam plötzlich Dana, die mich tight gegripped und gnadenlos hineingeworfen hat, in die Anime-Hölle. Und jetzt sind wir [höllische] Nachbarn, heh.

Doch unsere Nachbarschaft ist irgendwie noch ziemlich leer. Zwar konnten wir schon vereinzelt ein paar Leute in Anime-Novizen verwandeln [Hallo, Laura!], aber das ist sowohl mir als auch Dana nicht genug. Wir möchten noch viel mehr unschuldige Menschen, die gemeinsam mit uns leiden. Und genau deshalb haben wir uns zusammengesetzt und beschlossen, euch einen kleinen Schubs zu geben – in Richtung Höllenfeuer –  um euch den Einstieg ein bisschen leichter zu machen. Denn ich weiß, dass es viele Vorurteile zum Thema Anime gibt. Deshalb finde ich auch diesen Tumblr-Post sehr passend:

What I said: Anime

What they hear: Naruto and Hentai

Doch Anime besteht nunmal nicht nur aus Naruto und Hentai! Es gibt so viel mehr! Eine ganz neue Hölle Welt steht euch offen und wartet nur darauf, euch zu verschlingen willkommen zu heißen! Es gibt Action, Drama, Romanzen, sehr gaye Romanzen[ಥ‿ಥ], Freundschaft, Monsterkrams, Tod und Blut und alles was eure Herzen begehren. Doch wie sollt ihr nur den richtigen Anime finden? Fear not, meine unschuldigen Freunde. Denn Dana und ich sind jetzt da und werden euch ab heute regelmäßig – vielleicht einmal im Monat, vielleicht öfter – unsere Lieblinge vorstellen. Und natürlich auch einige Gründe nenne, warum ihr sie unbedingt schauen solltet. Außerdem sind wir gerne für euch da, wenn ihr unter Herzschmerzen oder Schockstarre leidet. We won’t judge. Trust me. We’ve been through it.

Übrigens: Nein, wir wurden nicht von Dan zu diesem Post inspiriert. [Wir schreiben schon ewig an diesen Posts, tbh.] Da er aber perfekt erklärt, was Animes so awesome macht, werden wir uns diesen Zufall einfach zunutze machen und es hier verlinken. [„Anime will ruin your life„. Und nein. Ich werde es nicht direkt in den Post einbinden, weil sein Grinsen in der Thumbnail einfach viel zu verstörend ist.]

Also freut euch schon mal auf viele neue Posts und einige heftige Nervenzusammenbrüche! <3

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Gelesen: März 2016.

Ehm, entschuldigt? Wo ist bitte der März hin? Hatte der nicht gerade erst angefangen? Irgendwie war im März immer etwas los, und wenn ich zurückblicke, sehe ich mich eigentlich nur arbeiten und den Hamilton-Soundtrack hören. Aber Goodreads sagt, dass ich auch ab und an zum lesen gekommen bin. Und obwohl ich eine ganze Weile an einem bestimmten Buch zu knabbern hatte und einfach nicht vorwärts kam, bin ich trotzdem auf insgesamt 6 Bücher und 2.266 Seiten gekommen. WhoopWhoop!

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Bereits im Februar habe ich im Rahmen des #5Books7Days Readathons The Night Circus von Erin Morgenstern angefangen, dann aber beschlossen, dass es zu schön ist, um es zu binge-lesen. Deshalb habe ich die letzten 200 Seiten in den März hineingeschoben und wurde nicht von dieser Entscheidung enttäuscht. Der Aufbau des Buches und der Schreibstil sind ein absoluter Traum und die verstrickte Geschichte um den geheimnisvollen Nachtzirkus Le Cirque des Reves ist einfach nur faszinierend. Auch in die Charaktere habe ich mich ein kleines bisschen verliebt. Definitiv eine ganz große Leseempfehlung!

Kurz danach habe ich einen sehr faulen Sonntag genutzt, um mal wieder auf den neusten Manga-Stand bei Attack on Titan von Hajime Isayama zu kommen [ich habe wirklich so einige Kapitel verpasst, huuuch] und habe damit in einem Rutsch Band 17 und 18 durchgesuchtet. Und OHMANN, ES WAR SO GUT! So viele neue Hintergründe werden enthüllt [Mimimi, Marco! *grosssobbing*] und das letzte Kapitel hat mich an einem ziemlich miesen Cliff hängen lassen. Rude! Und jetzt heißt es wieder warten..

Das Buch, an dem ich mich diesen Monat am längsten aufgehalten habe ist Königin der Schatten von Erika Johansen, das ich als Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal angefordert hatte. Durch die vielen positiven Meinungen, die so durchs Internet schwirren und die bevorstehende Verfilmung des Buches mit Emma Watson in der Hauptrolle, war ich ziemlich gespannt darauf, wurde aber leider enttäuscht. The Queen of the Tearling – wie es im Original heißt – war leider absolut gar nichts für mich. Das flache, unglaubwürdige Worldbuilding, die blöden Charaktere und seltsamen Schmuddelheftchen-Sätze haben mich extrem abgeschreckt. Eine längere Rezension findet ihr hier.

Sowohl meine Laune als auch die Anzahl meiner im März gelesenen Bücher hat dann zum Glück Maggie Stiefvater angehoben. The Raven Boys und The Dream Thieves [die ersten beiden Bände aus ihrer Reihe The Raven Cycle] sind Bücher, von denen ich nicht gedacht hätte, sie jemals zu mögen. Ich weiß auch nicht wieso, aber allein der Titel The Raven Boys hat mich von Anfang an abgestoßen. Die Deutschen Cover haben dann den Rest getan und ich habe es einfach als Klischee-YA-Kram abgestempelt. GOD, I WAS SO WRONG. Denn dann kam Marie – die übrigens zusammen mit ihrem Freund Micha einen wahnsinnig tollen Blog betreibt! Los, abonniert die beiden! Jetzt sofort! #spon – und hat mich eines besseren belehrt. Tja, und was soll ich sagen? Ich liebe alles an diesen Büchern! Die Charaktere, die Freundschaften, die zahlreichen Übernatürlichen Elemente, den witzigen Schreibstil, die entstehenden Lovestorys, das Foreshadowing. ALLES! Gerade lese ich den dritten Band Blue Lily, Lily Blue [habe dabei weiterhin Herzchenaugen] und warte schon gespannt auf das große Finale The Raven King, das am 26. April erscheint, uuhhhh! [Pynch wird Endgame, ganz sicher. Das muss so kommen!]


Was waren eure März-Highlights?

Rezension: Die Königin der Schatten.

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Vielen Dank an den Heyne Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Titel: Die Königin der Schatten
Original: The Queen of the Tearling

Nachfolger: Die Königin der Schatten: Verflucht [Mai 2016]
The Invasion of the Tearling

Autorin: Erika Johansen
Verlag: Heyne Verlag

AmazonGoodreadsVerlagsseite

Worum gehts

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling..

Meine Meinung

Mein erstes Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal hat sich leider als riesengroßer Flopp entpuppt. Die Königin der Schatten, oder auch The Queen of The Tearling, ist mir schon oft auf Bücherblogs begegnet und wurde dort durchweg positiv bewertet: „Spannend“ und „mitreißend“ waren Worte, die ich dort oft lesen konnte. „Tolles Worldbuiling“ und „faszinierende Charaktere“ oder „mal etwas ganz anderes“ kamen auch sehr oft vor – Es wurden sogar Vergleiche zu den Hunger Games und A Song of Ice and Fire gezogen! Das klingt ja schon mal nicht schlecht.. Aber nachdem ich [quälend langsam] die über 400 Seiten hinter mich gebracht habe, kann ich nur sagen: Näääh. Das war nichts für mich. Selbst, wenn ich unheimlich großzügig wäre und über den Schreibstil hinwegsehe, der eindeutig sehr unter der Deutschen Übersetzung gelitten hat [sodass man peinliche Schmuddelheftchen-Sätze wie „Eve würde den Sklaven unter Drogen setzen, damit die Königin ihn so richtig rannehmen konnte“ lesen muss], kann ich diesem Buch nichts abgewinnen. Die Autorin möchte die Geschichte um Kelsea und das Königreich Tearling unbedingt sehr erwachsen wirken lassen, das merkt man von den ersten Kapiteln an. Deshalb werden Themen wie Prostitution, Sklavenhandel und Missbrauch angeschnitten [und es wird unnötigerweise immer wieder in absolut sinnfreien Szenen von Sex gesprochen], oder eben die Politik an sich – Aber das alles so flach, dass es weder Hand noch Fuß hat. Klar, es ist super, dass es mal darum geht, zu herrschen, anstatt nur den Thron zu besteigen und sich den Prinzen zu angeln. Aber umgesetzt wurde das in meinen Augen leider gar nicht gut. Politische Entscheidungen trifft Kelsea aus dem Bauch heraus, ignoriert jegliche Konsequenzen und konzentriert sich stattdessen lieber darauf, dass die ja eigentlich viel zu hässlich zum herrschen ist. Und das ist wieder so ein Punkt: Kelsea wird im Buch wiederholt als dick und nicht sonderlich hübsch beschrieben – Finde ich eigentlich sehr gut! Aber während sie über Leute an ihrem Hof [oder ihre verstorbene Mutter] lästert, weil die ja alle so eitel sind, denkt sie ständig daran, dass doch ihre Dienerin Königin hätte werden sollen, weil sie so viel hübscher aussieht. Hä? Auch das Worldbuilding war für mich alles andere als gut. Es bleiben viel zu viele Fragen offen, die – und da bin ich mir sicher – ganz bestimmt nicht aufgespart wurden, um sie in Band zwei aufzudecken. Wo zur Hölle sind wir? Was ist mit der Welt passiert? Warum gibt es keine Technologie mehr und Ärzte und Bücher? Und „Die Überfahrt“ reicht mir als Antwort nicht, sorry.

Fazit

Ich könnte mich noch eine ganze Weile länger aufregen, aber das ist es mir einfach nicht wert. Alles in allem hat sich Die Königin der Schatten unendlich lange gezogen und mich extrem gequält. Ernsthaft, während der letzten 50 Seiten bin ich mehrmals eingeschlafen.. Ob ich mir den Folgeband The Invasion of the Tearling auch noch antun werde, bleibt also erstmal fraglich. Gespannt bin ich jedoch auf die Verfilmung mit Emma Watson [soviel zur dicken, unschönen Kelsea..], die 2019 erscheinen soll.

Ich vergebe 1,5 von 5 Sternen.

Gelesen: Februar 2016.

Ha! Wieder ist ein erfolgreicher Lesemonat zu Ende gegangen. Und das schon vor einigen Tagen, weil ich mal wieder viel zu faul war, einen ausführlicheren Text abzutippen. Aber was soll’s? Jetzt bin ich ja da und haue – begleitet von schmissigen Anime-Openings – kräftig in die Tasten. Also los geht’s!

Genau wie im Januar habe ich mir wieder wirklich viel Zeit zum Lesen beiseite genommen und bin auf die stolze Anzahl von 9 Büchern gekommen. Welche davon mich im Februar begeistern konnten und welche doch nur ein genervtes „Meeeh“ auslösten, könnt ihr in den nächsten Zeilen erfahren.

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Mein erstes Buch in diesem Monat und gleichzeitig mein absolutes Highlight war Six of Crows von Leigh Bardugo. Meine Gedanken dazu habe ich ja bereits hier sehr ausführlich zum Besten gegeben und ich kann mich nur wiederholen: Lest dieses Buch. Es ist so wahnsinnig gut! Ein mitreißender Raubzug, realistische Charaktere mit toller Entwicklung und spannenden Hintergrundgeschichten und ein gut durchdachtes Worldbuilding – What’s not to love? Leigh Bardugo hat sich wirklich selbst übertroffen und ich kann es kaum erwarten, Crooked Kingdom im September in den Händen zu halten.

Als nächstes habe ich Passenger von Alexandra Bracken gelesen, das vor einigen Wochen erschienen ist. Da es in Passenger um zwei meiner liebsten Themen ever geht – Zeitreisen und Piraten! – war ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch. Vor allem auch, weil ich schon viel Schwärmerei über Brackens The Darkest Minds Trilogie gelesen habe. Umso größer war dann aber auch meine Enttäuschung.. Vielleicht lag es daran, dass ich so langsam aus der Young Adult Schiene rausgewachsen bin, aber diese Geschichte hat mir absolut gar nichts gegeben. Zeitreisen und Piraten sind natürlich immer noch cool – Diese Aspekte hat Frau Bracken auch ziemlich gut umgesetzt. ABER DANN KAM DIESE VERKACKTE LOVESTORY. Echt, ich habe nichts gegen eine niedliche/mitreißende/herzschmerzige Liebesgeschichte, aber Etta und Nicholas sind mir so dermaßen auf die Nerven gegangen, dass ich es gar nicht richtig in Worte fassen kann. Ich sag aber nur eins: Insta-Love. Und noch eins: Unnötig. Ughhh.

Das Lied des Achill von Madeline Miller löste mich dann wieder aus meiner Enttäuschungsstarre und warf mich dafür gnadenlos in ein tiefes Meer aus Tränen. Wer jetzt denkt: „Warum flennt die Alte denn da, jeder weiß doch, was am Ende von Troja passiert“, dem kann ich sagen: Nein, das weiß nicht jeder! Ich wusste es nicht, weil ich Troja bis dahin nie gesehen hatte. Mein einziger Hinweis auf ein trauriges Ende war die Rezension von Kinda Bookish, die mich auch davon überzeugt hat, dieses Buch zu kaufen. Und OHMEINGOTT, ICH HAB ES SO GELIEBT! SO SO SEHR! Der Schreibstil war selbst auf Deutsch wunderschön und die Geschichte um Achill und Patroklos hat mein eiskaltes Herz zum schmelzen gebracht. Oh, Mann. Ich liebe Gay Romance. So sehr, dass ich zu diesem Buch wohl auch noch eine lange, lange Rezension schreiben muss. [Man nennt mich übrigens auch The Girl Who Cried „GAAAAY“]

Haha, und als nächstes haben wir wieder eine Enttäuschung dabei! Im Rahmen der Gedruckte Seiten und Bewegte Bilder Challenge von Sandy und Anja habe ich mich nämlich an den hart gehypten Roman Room von Emma Donoghue gewagt. Eine sehr lange Rezension ist bereits abgetippt und wird noch folgen, sobald der gleichnamige Film in meinem Minikino läuft, aber ich kann euch jetzt schon mal sagen: Ich habe dieses Buch gehasst. Aus den Untiefen meiner Seele. Obwohl ich die Idee, diese Geschichte aus der Perspektive des 5-jährigen Jacks [der nichts außer diesem einen Raum kennt, in dem er aufgewachsen ist] zu erzählen, echt interessant fand, hat mich die Umsetzung überhaupt nicht überzeugen können. Trotz des sehr bedrückenden und eigentlich auch berührenden Themas, hat dieses Buch nichts [außer das beständige reißen meines Geduldsfadens] in mir ausgelöst. Schade.

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Kommen wir nun zu meiner Teilnahme an meinem allerersten Readathon [#5Books7Days] den ich ja bereits im letzten Post angekündigt hatte. Ich spoilere gleich mal vorweg: Ich habe ihn durchgezogen und fünf Bücher in einer Woche durchgelesen! Yay! Ich bin sehr stolz auf mich, muss aber auch gestehen, dass ich vielleicht ein ganz kleines bisschen geschummelt habe. Denn ein ziemlich dickes Buch [The Night Circus] aus meinem Readathon-TBR habe ich durch ein ziemlich schmales Buch [der Kurzgeschichte Kindred Spirits] ersetzt. Grundsätzlich hätte ich The Night Circus auch noch innerhalb der Frist geschafft, aber der Schreibstil von Erin Morgenstern war so wunderschön, dass ich mir mit dem Lesen einfach viel mehr Zeit lassen wollte. [Noch ein Spoiler: Das war eine sehr gute Entscheidung!]

#5Books7Days habe ich mit Attachments von Rainbow Rowell gestartet. Ich liebe diese Frau einfach abgöttisch und ihr werdet sehen, dass sie sich als Roter Faden durch meinen Readathon gezogen hat, heh. Attachments hat mir gut gefallen. Wie immer lebt die Geschichte von ihren tollen Charakteren und dem fluffigen Schreibstil – Die Story an sich war für mich aber an vielen Stellen sehr langatmig und ich musste mich immer wieder fragen: Was wäre, wenn Lincoln scheiße ausgesehen hätte?!

Das Wunder von Narnia von C.S. Lewis konnte ich innerhalb eines Tages beenden, da es mit 144 Seiten eines der kürzesten Bücher meines TBRs war. Die Vorgeschichte zur Entstehung von Narnia hat mich gut unterhalten, aber auch nicht unbedingt vom Hocker reißen können. Trotzdem hat es mir Lust auf die folgenden Bände – die noch in einem schicken Schuber in meinem Bücherregal stehen – gemacht.
Zum nächsten Buch, The Wolves of Willoughby Chase, von Joan Aiken, das ich mir letztes Jahr in London ershoppt hatte, kann ich nicht allzu viel sagen. Die Geschichte war interessant, ist aber so gut wie gar nicht bei mir hängen geblieben. [Das könnte aber daran liegen, dass es ein Kinderbuch ist..]

Und dann kam Kindred Spirits von Rainbow Rowell, mein kleines „Schummelbuch“. Diese 63-seitige Kurzgeschichte handelt von Elena, einem leidenschaftlichen Star Wars Fan. Ich habe es in ungefähr einer Stunde weggelesen und hatte echt Spaß dabei! Natürlich passiert innerhalb der wenigen Seiten nicht sonderlich viel, aber das ist ja [wie ich immer wieder betone, ich weiß] der eigentliche Zauber von Rainbow Rowells Büchern. Sie leben nicht von großen Ereignissen, sondern von ihren glaubwürdigen und liebenswerten Charakteren. Sie schafft es, selbst innerhalb so weniger Seiten echte Personen zu schreiben und interessante Beziehungen aufzubauen, die nicht nur auf dem Thema „Liebe“ basieren.

Beendet habe ich #5Books7Days dann mit Landline, ebenfalls von der guten Rainbow Rowell. Landline ist ganz anders, als das, was ich bisher von ihr gelesen habe. Die Charaktere sind um einiges älter, seit 14 Jahren verheiratet und machen gerade eine ziemlich harte Zeit in ihrer Ehe durch. Zwar gibt es schon ein gewisses magisches YA-Element [das dem Buch auch seinen Namen gegeben hat], aber trotzdem ist dieser Roman insgesamt sehr erwachsen und real. Definitiv eine Leseprobe wert! ;D


Was waren eure Bücher-Highlights im Februar?