On the road again: Warstein.

Das Internet ist eine Welt voller ungeahnter Gefahren. Vor allem dann, wenn dich scheinbar nette Leute, die du auf Twitter kennengelernt hast, nach Warstein einladen. Und du dort hinfährst, dich auf ein entspanntes Wochenende freust.. Dich jedoch plötzlich in einer dunklen Höhle wiederfindest, in der sie dann ihr wahres Gesicht zeigen und dich verprügeln. Und dich dann einfach dort liegen lassen.

Okay. Ich denke, das reicht erstmal zum Clickbaiting.. Eigentlich wurde ich in Warstein nämlich nicht von Alice, Mina und Lena verprügelt und in einer dunklen Höhle zurückgelassen. Stattdessen wurde mir von ihnen ein supercooles Wochenende voller Sehenswürdigkeiten des Sauerlands geboten. Dort oben könnt ihr schon mal ein paar Bilder meiner privaten Führung durch die Bilsteinhöhle bestaunen, die Old!Mina sehr liebevoll und informativ gestaltet hat. Zum Beispiel weiß ich nur wegen diesem Ausflug, dass man Stalaktiten und Stalagmiten, die zusammengewachsen sind, Stalagnaten nennt. AHA! Außerdem – und das solltet ihr euch merken, für den Fall, dass ihr irgendwann mal eine Tropfsteinhöhle besucht – weiß ich jetzt auch, dass man Tropfsteine nicht anfassen sollte, weil sich das Fett von der Haut dann darauf absetzt und so das Wachstum an dieser Stelle gestört wird! SO DON’T DO THAT!

Im Bilsteintal, wo man diese Höhle bestaunen kann, gibt es aber nicht nur das! Nein, man kann sich auch noch einen sehr schönen Wildpark ansehen, mit Rehen, Wildschweinen, Füchsen, Waschbären … UND LUCHSEN! Und man kann sich sogar Luchs-Fütterungen reinziehen! Da! Guckt, guckt, guckt!

Und Waschbären sind doch nun wirklich die niedlichsten kleinen Gangster auf diesem Planeten, oder?

Das absolute Highlight meines Besuches war jedoch – mal abgesehen davon, dass ich die Ehre hatte, die Präsenz von Alice, Mina und Lena genießen zu dürfen – die Montgolfiade, die jedes Jahr in Warstein stattfindet. Für diejenigen, die das Wort Montgolfiade noch nie gehört haben [so wie ich, bevor Alice mich aufgeklärt hat], hier eine kleine Erklärung, die ich von Wikipedia geklaut habe: Als Montgolfiade werden Heißluftballon-Treffen bezeichnet. An oft mehreren aufeinanderfolgenden Tagen werden verschiedene Wettbewerbe zwischen den einzelnen Ballonteams ausgetragen: Zielanflug, Zeitfahrten und weitere. Es besteht oft die Möglichkeit, als Passagier im Ballon mitzufahren. In der Dämmerung findet häufig ein sogenanntes Ballonglühen statt. Der Name leitet sich von den Brüdern Montgolfier ab, die als Erste einen Heißluftballon konstruierten. [Ha! Und schon wieder etwas gelernt. Es ist ein Segen.]
Ich kann euch allen nur empfehlen, auch mal eine solche Montgolfiade zu besuchen. Es ist mega beeindruckend, so viele Heißluftballons auf einmal zu sehen und bei den Starts und Landungen zuzuschauen. Auf das Ballonglühen mussten wir im letzten Jahr leider verzichten, weil das Wetter nicht mitgespielt hat.. Aber das ist nur ein weiterer Grund, Warstein und meinen lieben, klugen, wunderbaren und wunderschönen Freundinnen aus dem gefährlichen Internet einen weiteren Besuch abzustatten!

Ach, ja! Außerdem kann man im Sauerland auch ganz super Pizza essen und Sophia treffen gehen! <3

On the road again: Beautiful Dublin!

Ehm, ja.. Erinnert ihr euch noch an die Beiträge zu meinem Roadtrip durch Irland? Ich auch nur noch ganz schwach. Aber gestern fiel mir plötzlich ein, dass ich mit meiner Bilderflut noch gar nicht fertig war! Unseren letzten Tag in Dublin habe euch nämlich noch gar nicht gezeigt. Zum Glück lässt sich das ja schnell nachholen. Also macht es euch gemütlich, trinkt einen Tee und freut euch auf die Dinge, die da kommen. [Und wappnet euch schon mal gegen das aufkommende Fernweh.. Ich leide nämlich.]
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On the road again: Beware the Cliffs.

Nachdem unsere Erkundungstour von Nordirland beendet war und wir eine ordentliche Mütze Schlaf nachgeholt hatten, hieß es auch schon wieder: Tschüß, Susan! Tschüß, Wohnung! Tschüß, Killyleagh!

HALLO MOTORWAY.

Das trifft es tatsächlich sehr gut, denn wir haben an diesem Tag kaum etwas anderes gesehen, als Straße. Fünf Stunden Fahrt lagen zwischen Killyleagh und unserem nächsten AirBnB in Lahinch. Fünf Stunden Fahrt bei festen 120km/h. Und somit keine Möglichkeit, in irgendeiner Art und Weise ein bisschen Zeit gut zu machen.. Glaubt mir, es war anstrengend – Nur verschiedenste Gesangs-Sessions vom Herkules Soundtrack und ein Zwischenstopp bei Burger King haben uns davon abgehalten, wahnsinnig zu werden. Aber immerhin hatte man bei 120km/h kein Problem damit, in Ruhe die Landschaft zu genießen. Und die ist ja, wie wir mittlerweile alle wissen, in Irland mehr als sehenswert.

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Am Abend kamen wir dann bei Maura und Ronny an und machten es uns in ihrem Bed and Breakfast gemütlich. Lahinch ist wirklich eine wunderschöne Gegend und so dauerte es auch nicht lange, bis wir einen Picknick-Platz mit Meerblick gefunden hatten, an dem wir den Tag ausklingen lassen konnten.

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Und am nächsten Tag war es dann auch schon soweit. Wir konnten endlich den Grund bestaunen, wegen dem wir fast 300 Meilen weit über den Motorway gehirscht sind: Die Cliffs of Moher.
ERNSTHAFT, DIESE KLIPPEN SIND DER SHIT! Ich bin so verliebt und werde mich wohl niemals in meinem Leben daran sattsehen können. Glaubt mir, keines dieser Bilder kann dem echten Anblick auch nur annähernd gerecht werden. Und auch keine Beschreibung könnte das. Ihr müsst also spätestens jetzt auf irgendeine Billigflug-Website gehen und euch einen Flug nach Irland buchen – Ich will nicht, dass ihr euer Leben weiterleben müsst, ohne einmal diese Klippen gesehen zu haben.
[Sorry, das war vielleicht ein ganz kleines bisschen übertrieben. Aber es ist wirklich verdammt schön dort. ^__^ Und jetzt werde ich auch die Klappe halten und die Bilder sprechen lassen. Enjoy!]

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On the road again: GoT-Feels in Nordirland.

Hey, wer hätte das gedacht? Ich habe doch tatsächlich einen weiteren Irland-Post verfasst! Nachdem euch der erste Blick auf unseren Roadtrip scheinbar ganz gut gefallen hat, wollte ich euch nicht allzu lange zappeln lassen und habe „jetzt schon“ unsere ersten Ausflugsziele niedergeschrieben.
Seid stolz auf mich, bitte. Ich bin es jedenfalls. [Aber Vorsicht! Das Ganze wird sehr bilderreich.]

Nachdem wir unseren ersten Tag in Irland doch eher unproduktiv [und größtenteils schlafend] verbracht hatten, holten wir diese verlorene Zeit am zweiten Tag auf jeden Fall wieder rein. Wir standen früh auf, schwangen unsere Hintern ins Auto und machten uns auf den Weg, um noch tiefer in den Norden vorzudringen. Wie bereits erwähnt, wollten wir in Nordirland unbedingt verschiedene Game of Thrones Drehorte erkunden – Und nach zirka 1 1/2 Stunden Fahrt gelangten wir auch schon an unser erstes Ziel: Die Cushendun Caves. Das ist der Ort, an dem Melisandre in der zweiten Staffel  diesen Schatten.. Dämonen.. Dingsi.. ehm, naja, das Licht der Welt erblicken lässt? Jedenfalls ist das voll die coole Höhle!

Cushendun selbst lässt sich aber auch nicht lumpen. Der Strand ist superschön, die Aussicht erst recht und es gibt unzählige kleine Spazierwege, die ich am liebsten alle abgelaufen hätte. <3

Ein ganz besonderes Highlight war für mich auch der amtierende Ziegenkönig Johann! Schaut ihn euch an, mit seinen knuffigen Bäckchen und selbstbewusstem Auftreten. Er ist der beste König. Für immer.

Nachdem wir Johann gefühlte Stunden lang bewundert hatten, hieß es aber auch schon wieder: Hühner gesattelt und weitergeritten! Als nächstes führte uns unser Weg zur Carrick-a-Rede Rope Bridge.

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Carrick-a-Rede ist eine kleine Insel, die durch eine Hängebrücke mit dem Festland verbunden ist.
Und diese Hängebrücke ist echt ein Abenteuer für sich! Zwar ist sie nur 20 Meter lang, hängt aber dafür auch 30 Meter über einer Meerenge und ich war beim Überqueren sehr froh darüber, dass ich nicht unter Höhenangst leide. Funfact Nummer 1: Diese Brücke wurde vor rund 350 Jahren von Fischern gespannt, die Lachse fangen wollten. „Carrick-a-Rede“ bedeutet nämlich wortwörtlich „Fels im Weg“ und bezieht sich darauf, dass die Insel den Lachsen, die zu ihren Laichplätzen kommen wollen – Einfach verdammt im Weg ist und sie drumherum schwimmen müssen. Für die Fischer war es dann natürlich ein leichtes, einfach ihre Netze auszuwerfen und sich die Fische zu krallen. Funfact Nummer 2: Die wahnsinnig schöne Umgebung wurde in Game of Thrones als Drehort für Storm’s End benutzt.

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Logischerweise hatten wir noch nicht genug vom Sightseeing. Wir sind Profis. Natürlich hatten wir noch ein oder zwei Asse im Ärmel. Deshalb fuhren wir als nächstes weiter zum Giants Causeway.
Beim ersten Blick, der so über die Bilder schweift, könnte man natürlich sagen: „Oh, wow. Ein Haufen Steine“. Das stimmt. ABER! Es ist ein ganzer Haufen ECKIGER Steine! Look at it! It’s amazing!
Ehrlich, der Giants Causeway ist wunderschön. Und auch, wenn mir der Eintritt ein kleines bisschen wehgetan hat, hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Auch der Audioguide war echt nützlich – Denn hinter fast jeder Gesteinsformation steckt die ein oder andere witzige Legende. Obwohl es mir oft schwer gefallen ist, genau hinzuhören, weil es viel zu viel Spaß gemacht hat, einfach wild drauflos zu klettern.

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Nachdem wir den steilen Weg zurück zum Auto hinter uns hatten, wurde es so langsam ziemlich dunkel. Deshalb war es mir leider nicht möglich, unserem letzten Ausflugsziel des Tages fotografisch gerecht zu werden. Als wir nämlich an den Dark Hedges – die in Game of Thrones zur King’s Road wurden – ankamen, war es schon so düster, dass ich meine Kamera damit nicht mehr klar kam. Aber naja, dieses verwackelte Bild ist zumindest nicht ganz so fürchterlich. Und die Bremslichter des Autos vor uns sehen irgendwie cool aus, hehe. [Es war übrigens IRL viel dunkler als es auf dem Foto aussieht! Lacht nich! :D]


Und das war er auch schon. Unser zweiter Tag in Irland.
[Ich hoffe, ihr hattet WLAN und musstet nicht eure Mobilen Daten opfern, um die Bilder zu sehen]
Freut euch schon mal auf mehr Küstenbilder. Und Dublin!

On the road again: Unser Roadtrip durch Irland.

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Roadtrip, whuuuuuuhuuuuu! Irland, yiiiiiiiiihaaaaaaa! … Holy Shit, fahren auf der linken Straßenseite.
Das waren eigentlich die einzigen Gedanken, die mir im September täglich durch den Kopf gingen. Ich wollte schon immer nach Irland, wusste, dass ich Roadtrips lieben würde [obwohl ich vorher noch nie einen solchen gemacht hatte] aber ich hatte schon so meine Bedenken, was das Autofahren auf der „falschen“ Straßenseite anging. Jedoch wurden mir meine Sorgen relativ schnell genommen – Und zwar als ich herausfand, dass man zwar bereits ab 21 Jahren [gegen einen nicht unbedingt geringen Aufpreis] in Irland einen gemieteten Wagen fahren durfte, dabei aber schon mindestens fünf Jahre lang im Besitz seines Führerscheins sein musste. Tja, 21 bin ich zwar und habe meinen Führerschein auch zum frühstmöglichen Zeitpunkt mit 17 gemacht, besaß ihn dann aber trotzdem erst seit gloriosen 4 Jahren… Und schon war ich aus der Fahrgeschichte raus. Glücklichweise ist Jo, mit der ich dieses Abenteuer in Angriff genommen habe, eine weise, alte Dame von stolzen 26 Lenzen, deshalb blieb das Ganze an ihr hängen, hehe. Ich spreche also für sie, wenn ich euch jetzt sagen: Links fahren ist nicht ganz so schrecklich, wie man denkt. Der schlimmste Moment ist gleich der Erste: Wenn man vom sicheren Flughafen-Parkplatz der Autovermietung hinaus ins große Dublin fährt. Wir hatten Glück, denn wir mussten nur zwei Kreisel und noch ein paar ungefährlichere Straßenmeter hinter uns bringen und waren dann schon auf der Autobahn [beziehungsweise auf dem motorway]. Und Autobahn fahren ist in Irland genauso easy-peasy wie Zuhause. Da fährt man ja auch meistens auf der linken Seite – Nur eben schneller als 120km/h. [Jap, die Motorways haben Geschwindigkeitsbegrenzungen. In Irland 120km/h und in Nordirland nur 112km/h, also 70mph – Sehr sehr nervig während längeren Strecken.]

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Okay, jetzt habe ich euch ganz schön mit Fakten überschüttet, obwohl ich noch nicht mal ganz am Anfang begonnen habe. Also nochmal einen Schritt zurück: Bevor wir überhaupt in die Nähe eines Mietwagens kommen konnten, mussten wir uns einen Flug nach Irland buchen. Und welche Billig-Airline wäre da besser geeignet als Ryanair? Naa? Naa? Richtig, keine. Wir haben von Frankfurt-Hahn nach Dublin pro Nase 75€ bezahlt. [Überlegt euch das mal! Das sind 37,50€ pro Flug!]
Haha, ich liebe das. Ich liebe Billigflüge aus den Untiefen meiner Seele.
Der Flug an sich war auch ganz angenehm, bis auf die Tatsache, dass wir so ziemlich die letzten waren, die eingestiegen sind und alle Leute ihre scheiß Riesenkoffer als Handgepäck verkauft haben – Das war definitiv kein Handgepäck mehr, ihr Hunde. Das war ausgewachsenes Flugzeugbauch-Gepäck! – und ich meinen [genau ausgemessenen und für ebendiesen Zweck erworbenen Cabin Max-] Rucksack zwischen die Beine klemmen musste! Grrrr. Aber naja, was soll’s? Bei dem Preis will ich nicht rumheulen. Aber wenigstens die Flugbegleiter hätte es mal interessieren sollen.

Foto 24.09.15, 14 03 39Nach dem Flug konnten wir recht schnell unseren zuvor erwähnten Mietwagen von SIXT entgegennehmen, bekamen eine kurze und verständliche Einweisung, checkten das Fahrzeug auf Kratzer, Beulen und so weiter [Wichtig: Immer Bilder machen, damit euch nix angehangen werden kann!] und freuten uns dann erstmal ’ne Runde wie die Schneekönige, dass wir diesen schicken Flitzer für eine Woche unser Eigen nennen durften!
Guckt doch nur, wie süß er ist! [Und ganz ehrlich: Wir hatten Anfangs schon ein bisschen Schiss, irgendeine Schrottkarre zu bekommen, die nach 500 Metern stehen bleibt.. Jedoch vollkommen unberechtigt, unser kleiner Clio hat einen super Job gemacht und uns nie im Stich gelassen.]

Und dann machten wir uns schon auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Killyleagh. Dort hatte ich über Airbnb ein wunderschönes Apartment direkt am Strangford Lough gefunden, das ich euch hiermit zu 100% weiterempfehle. Vor dieser Reise habe ich noch nie mit Airbnb zutun gehabt und es hätte echt nicht besser laufen können! Die Buchung war unkompliziert, der Preis absolut in Ordnung und unsere Gastgeberin Susan ist die süßeste Person, die ich jemals kennenlernen durfte. Sie wohnt zusammen mit ihren beiden goldigen Hunden zirka 100 Meter vom Apartment entfernt und hat uns nach ein bisschen Small Talk gleich darin herumgeführt und uns erklärt, wie alles funktioniert.  Sie empfahl uns ein paar Sehenswürdigkeiten, riet uns auch von einigen Touristenfallen ab, und als wir ihr erklärten, dass wir Killyleagh quasi als Basecamp benutzen wollten, um uns ein paar Drehorte von Game of Thrones anzuschauen, erzählte sie uns gleich von ihrem Kumpel, der mal als Statist in einer Folge mitwirken durfte – So cool! Sie erwähnte außerdem, dass sie Robben studiert, die man an bestimmten Orten am Lough super beobachten kann und sie uns gerne mitnehmen würde, falls wir Lust hätten. Lust hatten wir schon – Nur leider keine Zeit. Weil ich ein Überplaner bin, hmpf. [Weshalb wir schon am ersten Abend beschlossen, auf jeden Fall nochmal für mindestens eine Woche Urlaub dort zu machen ;D]
Susan war also schon mal ein Highlight für sich. Aber das Apartment war ebenfalls der absolute Oberhammer. Die Aussicht! [Kein Bild kann dieser Aussicht gerecht werden] Der viele Platz! Das bequemste Sofa der Welt! Diese Betten! Gott, ich wünschte, ich könnte dort für immer wohnen.

Wir verbrachten zwei Nächte in Susans Apartment und haben diese kurze Zeit wirklich genossen. Es war der ideale Ausgangspunkt für unsere Ausflüge in Nordirland. So konnten wir an einem Tag die Cushendun Caves, Carrick-a-Rede, den Giant’s Causeway und The Dark Hedges ansehen! Über diese Ziele werdet ihr auch noch mehr in einem seperaten Blogpost erfahren – Ich habe noch so viel darüber zu erzählen und Bilder zu zeigen, dass das hier absolut den Rahmen sprengen würde.

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Nach unserem Aufenthalt in Nordirland hatten wir eine lange, lange, laaaaange Fahrt vor uns. Genauer gesagt fünf Stunden auf dem motorway. Ich hatte definitiv schon bessere Ideen, als zwei AirBnBs zu buchen, die so weit voneinander entfernt liegen.. Aber ich wollte so gerne zu den Cliffs of Moher, dass mich in meiner unklugen Planung niemand aufhalten konnte, hehe. Die endlose Fahrt hat sich aber im Nachhinein auf jeden Fall gelohnt. Die Klippen waren der nackte Oberwahnsinn [ich werde euch noch mit gefühlten 500 Bildern zuspammen, versprochen!] und auch unser zweites AirBnB war wunderbar! Wir haben eine sehr gemütliche Nacht bei Maura und Ronny verbracht, wurden mit selbstgemachten Pancakes, Scones und Bananenbrot verwöhnt und hatten wieder einen tollen Ausblick aufs Meer. Außerdem sind die Cliffs of Moher nur zirka zehn Minuten entfernt – Definitiv zu empfehlen!

Nachdem wir einen kompletten Tag lang die Cliffs of Moher bestaunt haben, machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station: Dublin! Wir konnten ganz unproblematisch unseren Mietwagen wieder am Flughafen bei SIXT abgeben und dann in Richtung Hotel aufbrechen. Ganz am Anfang unserer Planungsphase hatte ich über HRS Deals ein Angebot für das CityNorth Hotel, einige Kilometer nördlich des Flughafens, gefunden. Der Preis war durch das Angebot okay – 110€ für zwei Personen und zwei Nächte – und das Hotel mir auch sehr gut gefallen, aber die Verkehrsanbindung vom Flughafen bis dorthin ist superkacke! Ich hatte blöderweise nicht daran gedacht, mich darüber zu informieren und deshalb mussten wir uns ein Taxi für 80€ teilen, um dorthin zu kommen. Hmpf. Zwar gab es auch einen Bus, der relativ regelmäßig pendelte, aber wir waren schrecklich müde, die Fahrt hätte ewig gedauert, der Fahrplan ließ sich ziemlich seltsam lesen und wir hätten durch Umbauarbeiten auf der Strecke sonstwo umsteigen und laufen müssen.. Also beschlossen wir, in den sauren Apfel zu beißen. Naja..
Was ich euch damit sagen möchte, Kinder: Planung ist manchmal wirklich alles!

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Am nächsten Tag war die Fahrt in die Innenstadt jedoch kein Problem. Nachdem uns die netten Leute vom Hotel erklärt haben, welche Busverbindungen man am besten nehmen sollte, hat alles super geklappt. Wir konnten einen enspannten Tag in Dublin verbringen, unsere letztens Essensvorräte futtern, in einem niedlichen Café zusätzlich noch viel zu viel Kuchen ins uns reinstopfen und ansonsten eine ganze Menge Sightseeing machen. Dublin ist eine superschöne Stadt und ich fand es wirklich schade, dass wir am nächsten Tag schon wieder nach Hause fliegen mussten.. Ich wäre am liebsten noch mindestens eine Woche dort geblieben. Und noch eine Woche an der Küste. An jeder Küste. Und mitten in Irland. Eigentlich überall. Irland ist awesome. HachHachHach.

Wie ihr ja sicher schon bemerkt habt, war dies hier erstmal ein Post über unsere Reiseroute, den Mietwagenspaß, die Unterkünfte und so weiter. Über alle einzelnen Stationen werde ich in den nächsten Wochen noch ein paar Posts raushauen, damit ich euch mit all den Bildern eine lange Nase machen kann, hihi. Nee, aber im Ernst. An Irland kann man sich einfach nicht statt sehen, das konnte ich schon nach sechs Tagen dort feststellen [naja, eigentlich schon nach ein paar Stunden].


Ich hoffe, ich kann einigen von euch dieses wunderschöne Land ans Herz legen..
Das heißt, falls ihr nicht sowieso von Anfang an verliebt wart, wie ich.
Und sollte jemand von euch gerade einen Roadtrip durch Irland planen
und irgendwelche Fragen dazu haben  – Haut raus!
Ich bin bei weitem kein Experte, aber vielleicht habe ich mich ja
auch schon damit auseinander gesetzt und kann helfen.
Dafür kann so ein Blog ja auch gut sein. :)

 

On the Road again – Wien. [Schnappschüsse]

Wer treu meinem Instagram-Profil folgt, hat sicher mitbekommen, dass Ali und ich unsere letzten August-Tage im wunderschönen Wien verbracht haben. In diesen drei Tagen haben wir sehr viel Sonne abbekommen – meine Leichenhaut ist sogar ein bisschen braun geworden! -, eine ganze Menge gesehen und natürlich Fotos über Fotos geschossen. Beim Durchsehen ist mir aber aufgefallen, dass diese selbst im ausführlichsten Travelguide nicht hundert Prozent zur Geltung kommen könnten [so einen Travelguide, den ich aus Zeitmangel eh gerade nicht verfassen kann, hehe], möchte ich euch unsere Schnappschüsse einfach mal ohne viele blumige Worte unter die Nase halten. Also.. Ab geht’s!

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[Und keine Sorge – Sobald wieder ein bisschen mehr Freizeit um die Ecke kommt, berichte ich euch noch von unserem Urlaubspiraten-Deal! Denn der war viel zu gut, um ihn unkommentiert zu lassen. <3]

On the Road again – Hamburg. [Travelguide]

In meinen Augen gibt es viel zu wenige „unkommerzielle“ Posts im Internet, die sich mit verlängerten Wochenenden in Orten befassen, die nicht zufälligerweise London sind. Als ich nämlich vor ein paar Monaten nach Tipps für ein solches Wochenende in Hamburg gesucht habe, stand ich ein bisschen im Regen.. Ich fand zwar einige Veranstaltungen und Flohmärkte auf der offiziellen Website der Stadt, aber trotzdem fehlten mir noch so ein paar simple, handgeklöppelte Blogposts von Sarah Müller, 17.
[Falls ihr jetzt denkt: Ja, aber da gibt’s doch diesen und diesen Blog mit diesem und diesem Eintrag – Lasst es mich bitte wissen! Ich war ganz sicher nicht das letzte Mal im hohen Norden. ;D]

Deshalb präsentiere ich euch nun einen originalen, nicht gesponserten [haha, als ob mich jemals jemand sponsern würde], handgeklöppelten Travelguide [von Isa, 21] über mein supertolles Wochenende in Hamburg! Mit Bildern und Empfehlungen und Links und allem. Was will man mehr?

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HOTEL Ibis, liebes Ibis, du wirst mich nicht mehr los. Ernsthaft, ich hätte schon damals, als ich für meine Zwischenprüfung im Ibis Dresden unterkommen musste, so ein Treueprogramm abschließen sollen. Könnte man sich diese Treuepunkte irgendwann auszahlen lassen, könnte ich sicherlich in zwei oder spätenstens drei Jahren in Rente gehen [haha.. ha]. Aber echt, Ibis Hotels sind super. Egal, ob man sich für Budget oder Styles oder das Original entscheidet. Denn, wie Ali es bereits so galant in Worte fasste: „Die sind ordentlich. Die gibt’s überall. Da weiß man, was man hat.“ Und auch, wenn die Preise im Vergleich nicht immer die absolut günstigsten sind, lohnt sich immer mal ein Blick auf die Angebote. Gerade die Frühbucher- und Wochenend-Specials haben mir schon oft schöne Augen gemacht.

Foto 19.06.15 17 13 58Unser ibis Styles in Hamburg war optimal für ein verlängertes Wochenende. Zwischen dem Hotel und der nächsten U-Bahn Haltestelle [Hamburger Straße] liegen nur fünf Minuten Fußweg – Und trotzdem fühlt man sich, als wäre man mehrere Kilometer vom Lärm der Städt entfernt. Die Einrichtung ist zweckmäßig, aber zum Teil echt richtig cool. Zum Beispiel stand direkt am Empfang erstmal dieses riesige Kuschelvieh [Shut up and take my money, I want this beast!] von dem ich leider nur so ein minikleines Kartoffelfoto schießen konnte – Das Teil hat mich sofort überzeugt. Genau wie unser Zimmer! Es war hell, groß, sauber und gemütlich – Also genau wie es sein soll. Zwar war das Doppelbett ein bisschen zu hart für meinen Geschmack, aber ich habe unter einer Bewertung auf Tripadvisor gelesen, dass alle Matratzen im Hotel Ende Juni [also kurz nach unserem Aufenthalt] ausgetauscht wurden. Von daher bin ich zuversichtlich, dass es bei meinem nächsten Aufenthalt dort nichts mehr zu beanstanden gibt. ;D

TRANSPORT Um überhaupt erstmal die 331 Kilometer von Zuhause bis nach Hamburg zurückzulegen, haben wir uns für die wahrscheinlich preisgünstigste [und längste] Variante entschieden. Erst ging es [ursprünglich geplant mit dem Zug, welcher dann aber ohne Alternative ausfiel – VIELEN DANK NOCHMAL DAFÜR, LIEBE BAHN] mit dem Auto nach Erfurt und von dort aus dann mit MeinFernbus für 16,00€ nach Hamburg. Unsere Fahrt mit dem prallgefüllten Fernbus dauerte zirka sechs Stunden und war mit vielen Serien und einem How to Train Your Dragon Hörbuch eigentlich ganz gut zu ertragen.

Innerhalb Hamburgs haben wir dann von der Hamburg Card Gebrauch gemacht, von der wir überraschenderweise absolut begeistert waren! Man kann die Hamburg Card entweder online buchen oder direkt vor Ort am Schalter lösen. Die Varianten reichen von einem Tag [16,50€] bis zu fünf Tagen [69,50€], die jeweils für bis zu fünf Personen gelten. Wir haben uns für die 2-Tages-Karte für 30,50€ entschieden und den Preis geteilt. Dafür konnten wir unbegrenzt mit Bus, Bahn und Hafenfähren umherdüsen und bekamen zudem noch Rabatt für viele touristische Attraktionen, in Restaurants und so weiter – alle Partner könnt ihr fein aufgelistet unter diesem Link finden – Aber dazu später mehr!

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WAS GIBT ES ZU SEHEN? In den wenigen Tagen, die wir in Hamburg verbracht haben, wollten wir natürlich so viel wie möglich entdecken – Und das haben wir sogar überraschend gut gemeistert!

Wir haben uns oft an den Landungsbrücken aufgehalten und riesige Boote bestaunt, sind die endlosen Treppen vom Dockland hochgekrochen [und wieder runter, was sich irgendwie als viel schwieriger und schwindelerregender erwies..], um die Aussicht zu genießen und sind durch den Elbtunnel gegangen.

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[Wusstet ihr, dass die da unten im Elbtunnel Musik aus Hannibal spielen?
Okay, das ist nicht offiziell bestätigt, aber es hat sich auf jeden Fall sehr danach angehört!]

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Erwähnte ich eigentlich schon den Grund, warum wir überhaupt erst darauf gekommen sind, Hamburg unsicher zu machen? Es war der Meister persönlich: George R. R. Martin. Oh, ja, ganz genau! Der gute Herr hat dort nämlich eine Lesung vor zirka 3.000 gespannten Zuschauern gehalten. Und es war so awesome! Angefangen hat die Veranstaltung mit einem recht ausführlichen Interview, in dem über seine Kindheit, Inspirationen, sein Leben im Drachen-Fandom [„Dinosaurs are cool. And dragons are like dinosaurs, but they can spit fire and fly. So that’s even cooler!“] und vieles mehr gesprochen wurde.

Danach packte er ein paar Manuskriptseiten aus und begann zu lesen. Oh, der Mann kann vorlesen, das sage ich euch! Ich habe mir danach sagen lassen, dass fast fünfundvierzig Minuten dabei vergangen sind – Sie kamen mir vor wie fünf. Allerhöchstens! [Hach, hach. Wiederholungsbedarf. <3]

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Ein weiteres Highlight unseres Wochenendes war der Besuch des Musicals Der König der Löwen. IMG_9991
OH, GOTT ES WAR SO WUNDERSCHÖN!
Ich konnte mich nach dem Start es ersten Liedes zirka zehn Sekunden zusammenreißen, bevor ich angefangen habe zu heulen. Diese Stimmen! Diese Kostüme! Diese Kreativität! Diese Kindheitserinnerungen! Ich und meine Tränendrüsen hatten absolut keine Chance.

Im Nachhinein frage ich mich, wieso wir diesen Besuch so vom Zufall abhängig gemacht haben. Die Tickets im Internet waren uns nämlich größtenteils zu teuer, also befragte ich Onkel Google und stieß auf eine Verkaufsstelle von Stage Entertainment [Kehrwieder 6], die Restkarten für die Shows anbieten sollte, die durch Vorlage der Hamburg Card etwas günstiger wären. Wir wollten dann vor Ort entscheiden, ob wir Bock darauf haben und wie viel wir gegebenenfalls sparen könnten. Gesagt, getan. Wir standen überpünktlich auf der Matte und uns wurde erklärt, dass es zwar nur sehr selten Restkarten für den König der Löwen gäbe, aber glücklicherweise noch vereinzelte Plätze übrig waren. Und so bekamen wir Karten der Kategorie 3 für 90€ statt der üblichen 110€, konnten zusammen sitzen und hatten einen super Blick auf die Bühne!

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= Random Bilder, die ich nicht im Text erwähnen konnte, lalala =

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Ansonsten kann ich euch den Dungeon in Hamburg sehr empfehlen. Ich dachte früher immer, dass mir das irgendwie zu touristisch ist, aber es hat wirklich Spaß gemacht und einen interessanten Einblick in die dunkleren Seiten der Geschichte Hamburgs gegeben. Ich muss mich bei diesem Erlebnis auch wieder auf die Hamburg Card beziehen, denn ohne den Rabatt wäre ich bei den stolzen Preisen nie da rein gegangen. [I SWEAR I’M NOT SPONSORED I JUST REALLY LIKED THAT FREAKING THING!]

IMG_9976Wenn ihr gar kein Geld ausgeben und trotzdem eine supertolle Zeit haben wollt, empfehle ich euch zum Schluss noch, euch mit amazing Freunden zu treffen, die ihr auf Twitter kennengelernt habt. Am besten solche, die Ziska und Laura heißen.

Und dann geht mit ihnen in die wunderschöne Parkanlange Planten un Blomen. Da gibt’s nämlich überall kleine, umherhoppelnde Kaninchen!

Und Gänse, die Steine essen.

ESSENBildschirmfoto 2015-08-23 um 17.49.06 Was Speis und Trank anging, standen wir in Hamburg natürlich auch nicht im Regen. Ob wir nun mit ’nem Fischbrötchen und ’ner Flasche Astra an der Elbe lümmelten, es uns im Hard Rock Cafe* gutgehen ließen [Uhh, 20% Rabatt durch die Hamburg Card! ;D] oder der Abend im Saints and Sinners in der Nähe der Reeperbahn ausklang – Eines war immer gleich: Es war saulecker!

*Funfact: Den Schnappschuss, da auf der rechten Seite, könnt ihr auch auf dem offiziellen Instagram-Profil des Hard Rock Cafe Hamburg finden. Verrückt, oder?

Und das war er auch schon, mein stark bebilderter „Travelguide“ für Hamburg. Ich hoffe, er kann dem einen oder anderen von euch ein bisschen weiterhelfen. Oder zumindest zum Reisen anregen. ;D

An dieser Stelle möchte ich auch meinen besten Dank an Alicia aussprechen, die wieder mal 98% dieser Bilder geschossen hat, und sie mir so bereitwillig zur Verfüfung stellt. Du bist die Cooleste!


Wart ihr schon mal in Hamburg?
Wenn ja, was waren eure Highlights der Stadt?