Nur ein kleines Lebenszeichen.

Hallöchen, liebe Leute!

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Wie ein paar meiner Twitter-Follower vielleicht schon mitbekommen haben, nehme ich zur Zeit an der Aktion „Kleine Blogs in Sicht“ [#KBiS17] von Mareike, aka Bücherkrähe, teil. An einem verlängerten Wochenende haben kleinere Blogger die Chance, ein bisschen mehr im Rampenlicht zu stehen und werden gleichzeitig motiviert, in der Teilnehmerliste zu stöbern, Kommentare und Likes zu hinterlassen oder den einen oder anderen neuen Blog in die Abos aufzunehmen, wenn es beim Lesen gefunkt hat. 。◕‿◕。

Seit Donnerstag bin ich also bereits fleißig am lesen und kommentieren und konnte schon einige wunderschöne neue Blogs finden, auf die ich normalerweise vielleicht nie [oder erst viel später] gestoßen wäre. Außerdem konnte ich viele frische Inspirationen und noch mehr Motivation für meine zukünftigen Posts sammeln. Für mich ist Mareikes Aktion schon jetzt ein voller Erfolg!
Jedem großen und kleinen Blogger [oder hobbymäßigem Blog-Leser!] kann ich also wärmstens ans Herz legen, dem obigen Link zur Aktion zu folgen und sich einfach mal auf gut Glück durch die Teilnehmerliste zu klicken. Vielleicht ist ja auch für euch etwas passendes dabei! ☞ ͡° ͜ʖ ͡°)☞

Verständlicherweise habe ich in den letzten zwei Tagen nun auch öfter [in verschiedenen Formulierungen] die Frage gestellt bekommen, ob mein Blog denn überhaupt noch lebt. Dazu möchte ich, um weitere Verwirrung zu vermeiden, sagen: Ja! Man kann es zwar kaum erkennen, aber er atmet noch, haha. ¯\_(ツ)_/¯
Aus Zeit- [und to be perfectly honest auch aus Motivations-]gründen ist es seit Mitte 2016 verflucht still hier geworden, was ich zwar immer mal wieder zu ändern versuche.. mir aber nur mit sehr wenig Erfolg gekrönt ist. Das finde ich selbst zwar schade, aber immer noch besser, als jede Woche einen Beitrag ins Internet zu kloppen, der mir selbst nicht gefällt. Dennoch werde ich diesen Blog wahrscheinlich niemals ganz aufgeben – wie könnte ich? Er weilt immerhin schon seit 2011 unter uns! – und es werden in unregelmäßigen [hoffentlich nicht allzu langen] Abständen nun auch wieder Updates folgen. Einige neue Entwürfe sind auf jeden Fall schon gespeichert.. Also hoffen wir mal das Beste. ;D

Bis bald,
Isa.

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On the road again: Warstein.

Das Internet ist eine Welt voller ungeahnter Gefahren. Vor allem dann, wenn dich scheinbar nette Leute, die du auf Twitter kennengelernt hast, nach Warstein einladen. Und du dort hinfährst, dich auf ein entspanntes Wochenende freust.. Dich jedoch plötzlich in einer dunklen Höhle wiederfindest, in der sie dann ihr wahres Gesicht zeigen und dich verprügeln. Und dich dann einfach dort liegen lassen.

Okay. Ich denke, das reicht erstmal zum Clickbaiting.. Eigentlich wurde ich in Warstein nämlich nicht von Alice, Mina und Lena verprügelt und in einer dunklen Höhle zurückgelassen. Stattdessen wurde mir von ihnen ein supercooles Wochenende voller Sehenswürdigkeiten des Sauerlands geboten. Dort oben könnt ihr schon mal ein paar Bilder meiner privaten Führung durch die Bilsteinhöhle bestaunen, die Old!Mina sehr liebevoll und informativ gestaltet hat. Zum Beispiel weiß ich nur wegen diesem Ausflug, dass man Stalaktiten und Stalagmiten, die zusammengewachsen sind, Stalagnaten nennt. AHA! Außerdem – und das solltet ihr euch merken, für den Fall, dass ihr irgendwann mal eine Tropfsteinhöhle besucht – weiß ich jetzt auch, dass man Tropfsteine nicht anfassen sollte, weil sich das Fett von der Haut dann darauf absetzt und so das Wachstum an dieser Stelle gestört wird! SO DON’T DO THAT!

Im Bilsteintal, wo man diese Höhle bestaunen kann, gibt es aber nicht nur das! Nein, man kann sich auch noch einen sehr schönen Wildpark ansehen, mit Rehen, Wildschweinen, Füchsen, Waschbären … UND LUCHSEN! Und man kann sich sogar Luchs-Fütterungen reinziehen! Da! Guckt, guckt, guckt!

Und Waschbären sind doch nun wirklich die niedlichsten kleinen Gangster auf diesem Planeten, oder?

Das absolute Highlight meines Besuches war jedoch – mal abgesehen davon, dass ich die Ehre hatte, die Präsenz von Alice, Mina und Lena genießen zu dürfen – die Montgolfiade, die jedes Jahr in Warstein stattfindet. Für diejenigen, die das Wort Montgolfiade noch nie gehört haben [so wie ich, bevor Alice mich aufgeklärt hat], hier eine kleine Erklärung, die ich von Wikipedia geklaut habe: Als Montgolfiade werden Heißluftballon-Treffen bezeichnet. An oft mehreren aufeinanderfolgenden Tagen werden verschiedene Wettbewerbe zwischen den einzelnen Ballonteams ausgetragen: Zielanflug, Zeitfahrten und weitere. Es besteht oft die Möglichkeit, als Passagier im Ballon mitzufahren. In der Dämmerung findet häufig ein sogenanntes Ballonglühen statt. Der Name leitet sich von den Brüdern Montgolfier ab, die als Erste einen Heißluftballon konstruierten. [Ha! Und schon wieder etwas gelernt. Es ist ein Segen.]
Ich kann euch allen nur empfehlen, auch mal eine solche Montgolfiade zu besuchen. Es ist mega beeindruckend, so viele Heißluftballons auf einmal zu sehen und bei den Starts und Landungen zuzuschauen. Auf das Ballonglühen mussten wir im letzten Jahr leider verzichten, weil das Wetter nicht mitgespielt hat.. Aber das ist nur ein weiterer Grund, Warstein und meinen lieben, klugen, wunderbaren und wunderschönen Freundinnen aus dem gefährlichen Internet einen weiteren Besuch abzustatten!

Ach, ja! Außerdem kann man im Sauerland auch ganz super Pizza essen und Sophia treffen gehen! <3

On the road again: Beautiful Dublin!

Ehm, ja.. Erinnert ihr euch noch an die Beiträge zu meinem Roadtrip durch Irland? Ich auch nur noch ganz schwach. Aber gestern fiel mir plötzlich ein, dass ich mit meiner Bilderflut noch gar nicht fertig war! Unseren letzten Tag in Dublin habe euch nämlich noch gar nicht gezeigt. Zum Glück lässt sich das ja schnell nachholen. Also macht es euch gemütlich, trinkt einen Tee und freut euch auf die Dinge, die da kommen. [Und wappnet euch schon mal gegen das aufkommende Fernweh.. Ich leide nämlich.]
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On the road again: Beware the Cliffs.

Nachdem unsere Erkundungstour von Nordirland beendet war und wir eine ordentliche Mütze Schlaf nachgeholt hatten, hieß es auch schon wieder: Tschüß, Susan! Tschüß, Wohnung! Tschüß, Killyleagh!

HALLO MOTORWAY.

Das trifft es tatsächlich sehr gut, denn wir haben an diesem Tag kaum etwas anderes gesehen, als Straße. Fünf Stunden Fahrt lagen zwischen Killyleagh und unserem nächsten AirBnB in Lahinch. Fünf Stunden Fahrt bei festen 120km/h. Und somit keine Möglichkeit, in irgendeiner Art und Weise ein bisschen Zeit gut zu machen.. Glaubt mir, es war anstrengend – Nur verschiedenste Gesangs-Sessions vom Herkules Soundtrack und ein Zwischenstopp bei Burger King haben uns davon abgehalten, wahnsinnig zu werden. Aber immerhin hatte man bei 120km/h kein Problem damit, in Ruhe die Landschaft zu genießen. Und die ist ja, wie wir mittlerweile alle wissen, in Irland mehr als sehenswert.

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Am Abend kamen wir dann bei Maura und Ronny an und machten es uns in ihrem Bed and Breakfast gemütlich. Lahinch ist wirklich eine wunderschöne Gegend und so dauerte es auch nicht lange, bis wir einen Picknick-Platz mit Meerblick gefunden hatten, an dem wir den Tag ausklingen lassen konnten.

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Und am nächsten Tag war es dann auch schon soweit. Wir konnten endlich den Grund bestaunen, wegen dem wir fast 300 Meilen weit über den Motorway gehirscht sind: Die Cliffs of Moher.
ERNSTHAFT, DIESE KLIPPEN SIND DER SHIT! Ich bin so verliebt und werde mich wohl niemals in meinem Leben daran sattsehen können. Glaubt mir, keines dieser Bilder kann dem echten Anblick auch nur annähernd gerecht werden. Und auch keine Beschreibung könnte das. Ihr müsst also spätestens jetzt auf irgendeine Billigflug-Website gehen und euch einen Flug nach Irland buchen – Ich will nicht, dass ihr euer Leben weiterleben müsst, ohne einmal diese Klippen gesehen zu haben.
[Sorry, das war vielleicht ein ganz kleines bisschen übertrieben. Aber es ist wirklich verdammt schön dort. ^__^ Und jetzt werde ich auch die Klappe halten und die Bilder sprechen lassen. Enjoy!]

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On the road again: GoT-Feels in Nordirland.

Hey, wer hätte das gedacht? Ich habe doch tatsächlich einen weiteren Irland-Post verfasst! Nachdem euch der erste Blick auf unseren Roadtrip scheinbar ganz gut gefallen hat, wollte ich euch nicht allzu lange zappeln lassen und habe „jetzt schon“ unsere ersten Ausflugsziele niedergeschrieben.
Seid stolz auf mich, bitte. Ich bin es jedenfalls. [Aber Vorsicht! Das Ganze wird sehr bilderreich.]

Nachdem wir unseren ersten Tag in Irland doch eher unproduktiv [und größtenteils schlafend] verbracht hatten, holten wir diese verlorene Zeit am zweiten Tag auf jeden Fall wieder rein. Wir standen früh auf, schwangen unsere Hintern ins Auto und machten uns auf den Weg, um noch tiefer in den Norden vorzudringen. Wie bereits erwähnt, wollten wir in Nordirland unbedingt verschiedene Game of Thrones Drehorte erkunden – Und nach zirka 1 1/2 Stunden Fahrt gelangten wir auch schon an unser erstes Ziel: Die Cushendun Caves. Das ist der Ort, an dem Melisandre in der zweiten Staffel  diesen Schatten.. Dämonen.. Dingsi.. ehm, naja, das Licht der Welt erblicken lässt? Jedenfalls ist das voll die coole Höhle!

Cushendun selbst lässt sich aber auch nicht lumpen. Der Strand ist superschön, die Aussicht erst recht und es gibt unzählige kleine Spazierwege, die ich am liebsten alle abgelaufen hätte. <3

Ein ganz besonderes Highlight war für mich auch der amtierende Ziegenkönig Johann! Schaut ihn euch an, mit seinen knuffigen Bäckchen und selbstbewusstem Auftreten. Er ist der beste König. Für immer.

Nachdem wir Johann gefühlte Stunden lang bewundert hatten, hieß es aber auch schon wieder: Hühner gesattelt und weitergeritten! Als nächstes führte uns unser Weg zur Carrick-a-Rede Rope Bridge.

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Carrick-a-Rede ist eine kleine Insel, die durch eine Hängebrücke mit dem Festland verbunden ist.
Und diese Hängebrücke ist echt ein Abenteuer für sich! Zwar ist sie nur 20 Meter lang, hängt aber dafür auch 30 Meter über einer Meerenge und ich war beim Überqueren sehr froh darüber, dass ich nicht unter Höhenangst leide. Funfact Nummer 1: Diese Brücke wurde vor rund 350 Jahren von Fischern gespannt, die Lachse fangen wollten. „Carrick-a-Rede“ bedeutet nämlich wortwörtlich „Fels im Weg“ und bezieht sich darauf, dass die Insel den Lachsen, die zu ihren Laichplätzen kommen wollen – Einfach verdammt im Weg ist und sie drumherum schwimmen müssen. Für die Fischer war es dann natürlich ein leichtes, einfach ihre Netze auszuwerfen und sich die Fische zu krallen. Funfact Nummer 2: Die wahnsinnig schöne Umgebung wurde in Game of Thrones als Drehort für Storm’s End benutzt.

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Logischerweise hatten wir noch nicht genug vom Sightseeing. Wir sind Profis. Natürlich hatten wir noch ein oder zwei Asse im Ärmel. Deshalb fuhren wir als nächstes weiter zum Giants Causeway.
Beim ersten Blick, der so über die Bilder schweift, könnte man natürlich sagen: „Oh, wow. Ein Haufen Steine“. Das stimmt. ABER! Es ist ein ganzer Haufen ECKIGER Steine! Look at it! It’s amazing!
Ehrlich, der Giants Causeway ist wunderschön. Und auch, wenn mir der Eintritt ein kleines bisschen wehgetan hat, hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Auch der Audioguide war echt nützlich – Denn hinter fast jeder Gesteinsformation steckt die ein oder andere witzige Legende. Obwohl es mir oft schwer gefallen ist, genau hinzuhören, weil es viel zu viel Spaß gemacht hat, einfach wild drauflos zu klettern.

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Nachdem wir den steilen Weg zurück zum Auto hinter uns hatten, wurde es so langsam ziemlich dunkel. Deshalb war es mir leider nicht möglich, unserem letzten Ausflugsziel des Tages fotografisch gerecht zu werden. Als wir nämlich an den Dark Hedges – die in Game of Thrones zur King’s Road wurden – ankamen, war es schon so düster, dass ich meine Kamera damit nicht mehr klar kam. Aber naja, dieses verwackelte Bild ist zumindest nicht ganz so fürchterlich. Und die Bremslichter des Autos vor uns sehen irgendwie cool aus, hehe. [Es war übrigens IRL viel dunkler als es auf dem Foto aussieht! Lacht nich! :D]


Und das war er auch schon. Unser zweiter Tag in Irland.
[Ich hoffe, ihr hattet WLAN und musstet nicht eure Mobilen Daten opfern, um die Bilder zu sehen]
Freut euch schon mal auf mehr Küstenbilder. Und Dublin!

On the road again: Unser Roadtrip durch Irland.

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Roadtrip, whuuuuuuhuuuuu! Irland, yiiiiiiiiihaaaaaaa! … Holy Shit, fahren auf der linken Straßenseite.
Das waren eigentlich die einzigen Gedanken, die mir im September täglich durch den Kopf gingen. Ich wollte schon immer nach Irland, wusste, dass ich Roadtrips lieben würde [obwohl ich vorher noch nie einen solchen gemacht hatte] aber ich hatte schon so meine Bedenken, was das Autofahren auf der „falschen“ Straßenseite anging. Jedoch wurden mir meine Sorgen relativ schnell genommen – Und zwar als ich herausfand, dass man zwar bereits ab 21 Jahren [gegen einen nicht unbedingt geringen Aufpreis] in Irland einen gemieteten Wagen fahren durfte, dabei aber schon mindestens fünf Jahre lang im Besitz seines Führerscheins sein musste. Tja, 21 bin ich zwar und habe meinen Führerschein auch zum frühstmöglichen Zeitpunkt mit 17 gemacht, besaß ihn dann aber trotzdem erst seit gloriosen 4 Jahren… Und schon war ich aus der Fahrgeschichte raus. Glücklichweise ist Jo, mit der ich dieses Abenteuer in Angriff genommen habe, eine weise, alte Dame von stolzen 26 Lenzen, deshalb blieb das Ganze an ihr hängen, hehe. Ich spreche also für sie, wenn ich euch jetzt sagen: Links fahren ist nicht ganz so schrecklich, wie man denkt. Der schlimmste Moment ist gleich der Erste: Wenn man vom sicheren Flughafen-Parkplatz der Autovermietung hinaus ins große Dublin fährt. Wir hatten Glück, denn wir mussten nur zwei Kreisel und noch ein paar ungefährlichere Straßenmeter hinter uns bringen und waren dann schon auf der Autobahn [beziehungsweise auf dem motorway]. Und Autobahn fahren ist in Irland genauso easy-peasy wie Zuhause. Da fährt man ja auch meistens auf der linken Seite – Nur eben schneller als 120km/h. [Jap, die Motorways haben Geschwindigkeitsbegrenzungen. In Irland 120km/h und in Nordirland nur 112km/h, also 70mph – Sehr sehr nervig während längeren Strecken.]

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Okay, jetzt habe ich euch ganz schön mit Fakten überschüttet, obwohl ich noch nicht mal ganz am Anfang begonnen habe. Also nochmal einen Schritt zurück: Bevor wir überhaupt in die Nähe eines Mietwagens kommen konnten, mussten wir uns einen Flug nach Irland buchen. Und welche Billig-Airline wäre da besser geeignet als Ryanair? Naa? Naa? Richtig, keine. Wir haben von Frankfurt-Hahn nach Dublin pro Nase 75€ bezahlt. [Überlegt euch das mal! Das sind 37,50€ pro Flug!]
Haha, ich liebe das. Ich liebe Billigflüge aus den Untiefen meiner Seele.
Der Flug an sich war auch ganz angenehm, bis auf die Tatsache, dass wir so ziemlich die letzten waren, die eingestiegen sind und alle Leute ihre scheiß Riesenkoffer als Handgepäck verkauft haben – Das war definitiv kein Handgepäck mehr, ihr Hunde. Das war ausgewachsenes Flugzeugbauch-Gepäck! – und ich meinen [genau ausgemessenen und für ebendiesen Zweck erworbenen Cabin Max-] Rucksack zwischen die Beine klemmen musste! Grrrr. Aber naja, was soll’s? Bei dem Preis will ich nicht rumheulen. Aber wenigstens die Flugbegleiter hätte es mal interessieren sollen.

Foto 24.09.15, 14 03 39Nach dem Flug konnten wir recht schnell unseren zuvor erwähnten Mietwagen von SIXT entgegennehmen, bekamen eine kurze und verständliche Einweisung, checkten das Fahrzeug auf Kratzer, Beulen und so weiter [Wichtig: Immer Bilder machen, damit euch nix angehangen werden kann!] und freuten uns dann erstmal ’ne Runde wie die Schneekönige, dass wir diesen schicken Flitzer für eine Woche unser Eigen nennen durften!
Guckt doch nur, wie süß er ist! [Und ganz ehrlich: Wir hatten Anfangs schon ein bisschen Schiss, irgendeine Schrottkarre zu bekommen, die nach 500 Metern stehen bleibt.. Jedoch vollkommen unberechtigt, unser kleiner Clio hat einen super Job gemacht und uns nie im Stich gelassen.]

Und dann machten wir uns schon auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Killyleagh. Dort hatte ich über Airbnb ein wunderschönes Apartment direkt am Strangford Lough gefunden, das ich euch hiermit zu 100% weiterempfehle. Vor dieser Reise habe ich noch nie mit Airbnb zutun gehabt und es hätte echt nicht besser laufen können! Die Buchung war unkompliziert, der Preis absolut in Ordnung und unsere Gastgeberin Susan ist die süßeste Person, die ich jemals kennenlernen durfte. Sie wohnt zusammen mit ihren beiden goldigen Hunden zirka 100 Meter vom Apartment entfernt und hat uns nach ein bisschen Small Talk gleich darin herumgeführt und uns erklärt, wie alles funktioniert.  Sie empfahl uns ein paar Sehenswürdigkeiten, riet uns auch von einigen Touristenfallen ab, und als wir ihr erklärten, dass wir Killyleagh quasi als Basecamp benutzen wollten, um uns ein paar Drehorte von Game of Thrones anzuschauen, erzählte sie uns gleich von ihrem Kumpel, der mal als Statist in einer Folge mitwirken durfte – So cool! Sie erwähnte außerdem, dass sie Robben studiert, die man an bestimmten Orten am Lough super beobachten kann und sie uns gerne mitnehmen würde, falls wir Lust hätten. Lust hatten wir schon – Nur leider keine Zeit. Weil ich ein Überplaner bin, hmpf. [Weshalb wir schon am ersten Abend beschlossen, auf jeden Fall nochmal für mindestens eine Woche Urlaub dort zu machen ;D]
Susan war also schon mal ein Highlight für sich. Aber das Apartment war ebenfalls der absolute Oberhammer. Die Aussicht! [Kein Bild kann dieser Aussicht gerecht werden] Der viele Platz! Das bequemste Sofa der Welt! Diese Betten! Gott, ich wünschte, ich könnte dort für immer wohnen.

Wir verbrachten zwei Nächte in Susans Apartment und haben diese kurze Zeit wirklich genossen. Es war der ideale Ausgangspunkt für unsere Ausflüge in Nordirland. So konnten wir an einem Tag die Cushendun Caves, Carrick-a-Rede, den Giant’s Causeway und The Dark Hedges ansehen! Über diese Ziele werdet ihr auch noch mehr in einem seperaten Blogpost erfahren – Ich habe noch so viel darüber zu erzählen und Bilder zu zeigen, dass das hier absolut den Rahmen sprengen würde.

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Nach unserem Aufenthalt in Nordirland hatten wir eine lange, lange, laaaaange Fahrt vor uns. Genauer gesagt fünf Stunden auf dem motorway. Ich hatte definitiv schon bessere Ideen, als zwei AirBnBs zu buchen, die so weit voneinander entfernt liegen.. Aber ich wollte so gerne zu den Cliffs of Moher, dass mich in meiner unklugen Planung niemand aufhalten konnte, hehe. Die endlose Fahrt hat sich aber im Nachhinein auf jeden Fall gelohnt. Die Klippen waren der nackte Oberwahnsinn [ich werde euch noch mit gefühlten 500 Bildern zuspammen, versprochen!] und auch unser zweites AirBnB war wunderbar! Wir haben eine sehr gemütliche Nacht bei Maura und Ronny verbracht, wurden mit selbstgemachten Pancakes, Scones und Bananenbrot verwöhnt und hatten wieder einen tollen Ausblick aufs Meer. Außerdem sind die Cliffs of Moher nur zirka zehn Minuten entfernt – Definitiv zu empfehlen!

Nachdem wir einen kompletten Tag lang die Cliffs of Moher bestaunt haben, machten wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station: Dublin! Wir konnten ganz unproblematisch unseren Mietwagen wieder am Flughafen bei SIXT abgeben und dann in Richtung Hotel aufbrechen. Ganz am Anfang unserer Planungsphase hatte ich über HRS Deals ein Angebot für das CityNorth Hotel, einige Kilometer nördlich des Flughafens, gefunden. Der Preis war durch das Angebot okay – 110€ für zwei Personen und zwei Nächte – und das Hotel mir auch sehr gut gefallen, aber die Verkehrsanbindung vom Flughafen bis dorthin ist superkacke! Ich hatte blöderweise nicht daran gedacht, mich darüber zu informieren und deshalb mussten wir uns ein Taxi für 80€ teilen, um dorthin zu kommen. Hmpf. Zwar gab es auch einen Bus, der relativ regelmäßig pendelte, aber wir waren schrecklich müde, die Fahrt hätte ewig gedauert, der Fahrplan ließ sich ziemlich seltsam lesen und wir hätten durch Umbauarbeiten auf der Strecke sonstwo umsteigen und laufen müssen.. Also beschlossen wir, in den sauren Apfel zu beißen. Naja..
Was ich euch damit sagen möchte, Kinder: Planung ist manchmal wirklich alles!

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Am nächsten Tag war die Fahrt in die Innenstadt jedoch kein Problem. Nachdem uns die netten Leute vom Hotel erklärt haben, welche Busverbindungen man am besten nehmen sollte, hat alles super geklappt. Wir konnten einen enspannten Tag in Dublin verbringen, unsere letztens Essensvorräte futtern, in einem niedlichen Café zusätzlich noch viel zu viel Kuchen ins uns reinstopfen und ansonsten eine ganze Menge Sightseeing machen. Dublin ist eine superschöne Stadt und ich fand es wirklich schade, dass wir am nächsten Tag schon wieder nach Hause fliegen mussten.. Ich wäre am liebsten noch mindestens eine Woche dort geblieben. Und noch eine Woche an der Küste. An jeder Küste. Und mitten in Irland. Eigentlich überall. Irland ist awesome. HachHachHach.

Wie ihr ja sicher schon bemerkt habt, war dies hier erstmal ein Post über unsere Reiseroute, den Mietwagenspaß, die Unterkünfte und so weiter. Über alle einzelnen Stationen werde ich in den nächsten Wochen noch ein paar Posts raushauen, damit ich euch mit all den Bildern eine lange Nase machen kann, hihi. Nee, aber im Ernst. An Irland kann man sich einfach nicht statt sehen, das konnte ich schon nach sechs Tagen dort feststellen [naja, eigentlich schon nach ein paar Stunden].


Ich hoffe, ich kann einigen von euch dieses wunderschöne Land ans Herz legen..
Das heißt, falls ihr nicht sowieso von Anfang an verliebt wart, wie ich.
Und sollte jemand von euch gerade einen Roadtrip durch Irland planen
und irgendwelche Fragen dazu haben  – Haut raus!
Ich bin bei weitem kein Experte, aber vielleicht habe ich mich ja
auch schon damit auseinander gesetzt und kann helfen.
Dafür kann so ein Blog ja auch gut sein. :)

 

My Very First „Happy Midyear“ Post!

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Wow, wow, wow, Ideenklau!

[hey, das reimt sich]

Was ist ein Midyear-Post? – Das hier ist ein Midyear-Post!

Ich lese die halbjährigen Zusammenfassungen aus der Sockenschublade mit einer solchen Regelmäßigkeit, die ich sonst nur äußerst selten an den Tag lege, und bin wirklich immer begeistert. Die Art, wie es Mirka Jahr für Jahr schafft, ihre letzten sechs Monate positiv, hoffnungsvoll und ohne jeglichen Kitsch in Worte zu fassen ist der nackte Oberwahnsinn. Es wundert also kaum, dass ich jedes Jahr aufs Neue motiviert bin, mein eigenes Resümee zu ziehen und euch [möglichst unterhaltsam] daran teilhaben zu lassen. Nur blöderweise habe ich bereits fünf 2. Julis verpasst.. *husthust* ABER DIESMAL NICHT!* Diesmal habe ich vorgearbeitet, mir Gedanken gemacht und schon einen Monat vorher begonnen, mir einen groben Plan zu machen.** Und jetzt. Jetzt*** bin ich bereit. Muharharhar!

*Diesmal doch
**Welchen ich aber nicht umgesetzt habe
***Elf Tage zu spät

[Entschuldigung]

Ich denke, wir beginnen da, wo wir aufgehört haben: Bei meinen Neujahrsvorsätzen. Die waren ja im Grunde genommen nicht sonderlich hochgegriffen: Mehr lesen, dabei den Stapel der ungelesenen Bücher abbauen, rausgehen [jaaaaah], reisen, kochen und wieder in die Klaviertasten zu hauen …

Die zwei letzteren können wir schnell mit einem kurzen, knappen und beschämten „Eeeeeeeehm, das wollte ich mir für die nächste Jahreshälfte aufheben? Oder so?!“ abklären. Denn irgendwie.. Ich weiß ja auch nicht.. Ist das dezent in den Hintergrund gerutscht. Zwar habe ich ein paar Mal mein Keyboard abgestaubt und versucht, verschiedenste Youtube-Tutorials in die Tat umzusetzen, nur leider war ich immer viel zu schnell abgelenkt von meiner eigentlichen Mission. Weil „Uuuuuuh, ein neuer Vlog von essiebutton! Ahahaha, so ein lustiger Tweet und ohoho, tumblr geht aber mal wieder richtig scharf, heute!“ [Nein, keine Sorge, so klingen meine Gedanken nicht. Nicht immer..]
Gekocht habe ich im Vergleich sogar relativ häufig. Mal vegetarisch und gesund, mal mit gefühlten tausend Kilo Fleisch, die mir das Wort „HERZINFARKT“ quasi entgegengebrüllt haben. Und gebacken habe ich sogar auch! – Oh, mein Gott, ernsthaft, ich habe den leckersten Schokoladenkuchen in der Geschichte der Schokoladenkuchen gebacken! Der nackte Oberwahnsinn. Leider kann ich euch keine eigenen Fotos von ihm zeigen [wozu habe ich eigentlich diesen sinnlosen Food-Instagram-Account?!], da er mir.. ehm.. Auf die Straße gefallen ist, als ich ihn zum Kuchendonnerstag transportieren wollte. *husthust* Er war nur auf einer Seite dreckig und die hab ich abgeschnitten. I promise, ich hab keinen Dreck gegessen! – Also müsst ihr „leider“ mit den professionellen Bildern im Rezept-Link auskommen.

Kommen wir zum nächsten Punkt, dem Reisen. Obwohl die Umsetzung dieses Vorsatzes erst so richtig in der nächsten Jahreshälfte stattfindet, kann ich euch sagen, dass die Planungen schon sehr erfolgreich verlaufen! Wie ihr euch vielleicht erinnert, war ich im Januar bereits mit Annika in Köln und habe die absolut großartige Harry Potter Ausstellung besucht. Im Juni ging es nach Hamburg zum begaffen des Großmeisters George R.R. Martin. Soviel zum ruhigen Part.
Im Juli ruft mich mein geliebtes London wieder für eine Woche an seine Brust, im August steht ein Wochenend-Ausflug nach Wien an. Im September besuche ich Alice in Warstein und werde dort die [extrem cool aussehende] Montgolfiade bestaunen. Und einen Herr der Ringe Marathon starten. Und Phan beweinen.. Aber ich schweife ab. Der September ist nämlich lang, also nutze ich ihn noch für einen recht kurzen, aber recht Game-of-Thrones-lastigen Roadtrip durch Irland. Because fuck all my saved money, that’s why! Im Oktober werde ich nach exzessiver Kirmes-Feierei mit Frau Ali mal wieder eine lustige Fernbusfahrt unternehmen, um zum Konzert von Fall Out Boy nach München zu jingeln. Und dann ist auch schon wieder November und da geht es für ganze acht Tage nach MARRAKESCH!

Geez Louise, I’M SO FREAKING EXCITED ABOUT ALL OF THIS! 

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Ich finde, all diese bevorstehenden Reisen zeigen, dass ich mir auch sehr viel Mühe in puncto „geh raus und tu Dinge“ gebe. Zudem war ich in diesem Halbjahr auch schon zu der einen oder anderen Disko [wenn ich so drüber nachdenke, war ich wohl doch nur bei der Einen, nicht bei der Anderen], habe zwei Mal sehr erfolgreich Fasching gefeiert, war [bis heute, nicht bis zum Stichtag 02.07.] bereits 14 Mal im Kino, fast jeden Tag mit meinem Hund draußen [jaaah, das zählt auch!] und habe damit angefangen, relativ regelmäßig Sport zu machen. Kaum zu glauben, ich weiß. Aber ich habe es ungelogen drei Monate ausgehalten, jeden Tag den Trainingskalender von Blogilates durchzuziehen! Und wenn ich dabei nicht gerade gestorben bin, hat es mir sogar SPASS GEMACHT! *SchreiendesEmoji* Es ist wirklich eine verrückte Welt. So verrückt, dass ich am 11. Juli am Lauf und Schenke Benefizlauf in Erfurt teilgenommen habe. Teils joggend, teils walkend, teils kriechend habe ich elf verfluchte Kilometer hinter mich gebracht und erfolgreich ein paar Euro für Kinder gesammelt, die in Armut leben. [Nur noch so als Nebeninfo: Mir tut alles weh. Ich kann nicht mehr aufrecht gehen. Macht sowas bitte niemals ausm Kalten heraus. Trainiert vorher. Ihr werdet es mir – und euch selbst – danken!]

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Ja, Mensch. Und da sind wir schon wieder beim letzten Punkt angekommen! Mehr lesen und dabei so ganz nebenbei meinen SuB abbauen. Auch das läuft bisher, wie man meiner Reading Challenge auf Goodreads entnehmen kann, relativ gut. Natürlich besteht immer noch Luft nach oben.. Vor allem, was den SuB angeht. [Ich habe mich nämlich nicht selten dabei erwischt, wie ich schon wieder neue Bücher bestellt habe.] Aber hey! No risk, no fun! Ihr werdet schon sehen – Ich kriege meine 36 SuB-Bücher noch weggelesen.


Jetzt seid ihr [seit langem] mal wieder gefragt: Habt ihr euch zum Jahreswechsel Vorsätze gemacht? Und wenn ja, wie läuft’s bei euch? Und falls ihr ebenfalls einen Midyear Post verfasst habt – Verlinkt ihn in den Kommentaren. Ich liebe es, diese Dinger zu lesen. ;D