Favoriten: August 2017.

Haaa, der August war ein guter Monat! Ein paar freie Tage, ein paar schöne Reisen und jede Menge aufgesogene Bücher und Serien – Das lob ich mir. Der perfekte Einstieg also, um diesen Blog mal wieder etwas anzukurbeln. Also würde ich sagen, wir stürzen uns sofort rein ins Getümmel! Eeehm, die Favoriten.

Mit dem Filme schauen tue ich mich ja schon seit längerem etwas schwer. [Dank all der 20-minütigen Anime-Folgen, I guess] Deshalb habe ich mich diesen Monat bewusst hingesetzt und ganze zwei – in Zahlen 2! – Filme an nur einem Samstagabend geguckt. Irre. Einer davon war leider Bee-Movie, weil es einfach an der Zeit war, sich dieses Trainwreck mal anzusehen. Dass dieser sich nicht gerade als Favorit herauskristallisiert hat, ist wohl logisch.. Film Nummer zwei – Kubo and the Two Strings – hat mich dagegen schlicht und einfach aus den Socken gehauen. Und wie auch nicht? Mit einer berührenden Geschichte über Liebe, Familie und Selbstfindung, gepaart mit einer ordentlichen Portion Abenteuer und präsentiert als coole 3D-Stop-Motion Animation, hat dieser Film einfach alles, was mich schnell überzeugt.

Wie der Titel schon verrät, geht es hier um Kubo, einen einäugigen Jungen, der zusammen mit seiner kranken Mutter in der Nähe eines kleinen Dorfs an der Küste lebt. Er ist ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler und in der Lage – dank der Musik seiner dreisaitigen Laute [einer sogenannten Shamisen] – verschiedene Origami-Figuren zu bewegen und so seinen Erzählungen wortwörtlich Leben einzuhauchen. Eines Tages taucht ein Geist auf, durch den Kubo zwischen die Fronten eines alten Konflikts gerät. Um den Geist zu besiegen, muss er die magische Rüstung seines verstorbenen Vaters, einem legendären Samurai, finden.. To be honest: Ich bin ziemlich shitty darin, Inhalte von Filmen aussagekräftig zusammenzufassen und mich nicht gleichzeitig zu verquatschen, deshalb schaut euch am Besten einfach den Trailer an. [Oder gleich den ganzen Film! Er ist momentan auf Sky Go verfügbar, wer dort also ein Abo hat: GOGOGO! Und kommt erst wieder, wenn ihr ein paar ordentliche Krokodilstränen vergossen habt!]
Auf jeden Fall hat mich Kubos Geschichte schnell in ihren Bann gezogen und ich kann vollkommen verstehen, dass sie 2017 einen Oscar als Bester Animationsfilm bekommen hat. Wer sich grundsätzlich für Stop-Motion Filme interessiert, dem kann ich übrigens wärmstens die Behind The Scenes Videos auf Youtube empfehlen. Es ist einfach der Wahnsinn zu sehen, wie viel Arbeit, Leidenschaft und Liebe zum Detail in Kubo and the Two Strings geflossen ist. Und wer dann immer noch nicht genug hat, der kann sich danach noch den Soundtrack auf Spotify anhören – Der ist übrigens auch perfekt zum Lesen geeignet!

Apropos Lesen! Ich möchte mich hiermit offiziell ganz herzlich bei der zauberhaften Vee bedanken, die mich davon überzeugt hat, mit der Green Witch Arc des Kuroshitsuji-Mangas [oder Black Butler, falls euch das eher etwas sagt] von Yana Toboso anzufangen! Denn mit diesen zirka fünfzig Kapiteln habe ich nicht nur das Ende meiner Reading Challenge in greifbare Nähe gerückt, sondern durfte auch noch eine perfekte Fantheorie [2CT! The most hyped thing since Cleganebowl] wahr werden sehen. What a freaking blessing!
Wem von euch es vielleicht ähnlich ging wie mir und wer zwar den Black Butler Anime gesehen, aber nicht so hundert prozentig überzeugt war, dem sei nun geraten: Gebt dem Manga eine Chance, es lohnt sich! Ihr müsst auch nicht unbedingt von vorne anfangen, wenn ihr das Vorwissen schon besitzt. Die Green Witch Arc – ab Kapitel 86 – ist ein sehr guter Startpunkt, um wieder in die Geschichte hereinzukommen und gleichzeitig sehr spannend, sodass die Kapitel super zum binge-readen sind! Und spätestens wenn ihr bei 2CT angekommen seid, werdet ihr ganz sicher schreien! [Ein dickes Sorry an alle, die jetzt einfach nur verwirrt sind, aber die Welt der Animes/Mangas ist nunmal verwirrend. Und ein Cult. Deal with it.]

Des Weiteren musste im August auch mal wieder ein ebook dran glauben, das schon viel zu lange in meiner virtuellen Bibliothek rumgammelt: A Darker Shade of Magic von V.E. Schwab. Damn, that was a fun ride! Here’s a summary from Goodreads: „Kell is one of the last Antari – magicians with a rare, coveted ability to travel between parallel Londons; Red, Grey, White, and, once upon a time, Black. Kell was raised in Arnes – Red London – and officially serves the Maresh Empire as an ambassador […] Unofficially, Kell is a smuggler, servicing people willing to pay for even the smallest glimpses of a world they’ll never see. It’s a defiant hobby with dangerous consequences, which Kell is now seeing firsthand. After an exchange goes awry, Kell escapes to Grey London and runs into Delilah Bard, a cut-purse with lofty aspirations. She first robs him, then saves him from a deadly enemy, and finally forces Kell to spirit her to another world for a proper adventure.“  Ahhh, es ist schon wieder viel zu lange her, dass ich ein Buch mit einem so coolen Worldbuilding und Magie-System gelesen habe und ich liebe es so sehr! Außerdem ist V.E. Schwabs Schreibstil einfach fantastisch und sie schafft es spielend leicht, innerhalb weniger Seiten Figuren aufzubauen, die man gern ins Herz schließt und dort nicht allzu schnell wieder herauslassen wird! Vor allem Lila Bard hat es mir angetan – She’s a cross-dressing wannabe-pirate, what’s not to love?

Serien-technisch war mein August geprägt von Anime-Rewatches. Well, und Game of Thrones, welches es aber leider mit der aktuellen Staffel nicht wirklich auf meine Favoriten-Liste schaffen konnte [aus verschiedenen Gründen, but I won’t talk about them anymore, cause I’m so damn frustrated]. Es gab aber zum Glück trotzdem zwei Serien, die mich diesen Monat begeistern konnten! Zum einen war das die erste [und wahrscheinlich einzige] Staffel Beyond the Boundary [beziehungsweise Kyōkai no Kanata], auf die ich zufälligerweise auf Anime-On-Demand gestoßen bin. Ich hatte auch gerade schon angefangen, eine beschissene Zusammenfassung zu schreiben, bin dann aber auf den passenden Wikipedia-Artikel gestoßen, dessen Autor das einfach sehr viel besser konnte, als ich: „In einer Welt, in der übernatürliche Wesen unter den Menschen leben, führt der Oberschüler Akihito Kanbara ein für seine Verhältnisse recht normales Leben. Denn wenngleich er auf den ersten Blick wie ein Mensch wirkt, gehört auch er in die Welt des Übernatürlichen. Akihito ist ein halber Youmu, ein Wesen, welches ihm die Fähigkeit verleiht, Wunden so schnell zu regenerieren, dass er unsterblich ist. Eines Tages sieht er, dass sich ein junges Mädchen vom Dach der Schule stürzen will. Doch er hält sie erfolgreich davon ab und landet so in einer gefährlichen Situation. Denn Mirai Kuriyama gehört zu den Blutbändigern, einer sehr seltenen Klasse der Geisterwelt, die von anderen übernatürlichen Wesen verhasst und verfolgt wird. So gerät Akihito durch die Rettung von Mirai in diesen Kampf und versucht sie von da an zu beschützen.“ Klingt doch nice, oder? Mir hat Beyond the Boundary aber nicht nur wegen der Story so gut gefallen, sondern auch wegen des Charakterdesigns [damn, Mirai is the cutest!], der gesamten Farbpalette, die einfach wahnsinnig aesthetically pleasing ist, den smoothen Animationen, dem Opening und Closing und – nicht zu vergessen – der sehr gelungenen Deutschen Synchronisation! [And to be perfectly honest wahrscheinlich auch, weil mein Brillen-Fetischismus dem von Akihito relativ nah kommt. Aber das habt ihr jetzt nicht gelesen, okay? Okay!]

Nummer zwei der Serien-Favoriten sollte wohl jedem bekannt und eigentlich gar nicht so schwer zu erraten sein: Orphan Black. Vor kurzem ist meine Lieblingsserie über meine Lieblingsklone in die finale Runde gegangen und Mannomann, war ich aufgeregt! [An diesem Punkt muss ich mich leider auch ein bisschen über Netflix beschweren.. Warum zum Teufel veröffentlichen die nicht einfach jede Woche die aktuelle Folge? Klar, bingewatching ist eine super Sache, aber es stinkt mich so dermaßen an, jedes Mal ewig warten – und potenziellen Spoilern ausgeliefert sein – zu müssen, nur weil die das nicht auf die Reihe kriegen! Urghhhs. Rant over.] Die fünfte Staffel war einfach nur ein Genuss. So viel Action, Spannung, Liebe, Trauer, Verlust und unerwartete Drehungen und Wendungen hatte ich schon lange nicht mehr in 10 Folgen. Und das Serienfinale.. Hach, perfekt. [Außerdem kann Orphan Black jetzt auch mit Stolz von sich behaupten, mich bei einer Entbindungsszene zum heulen gebracht so haben. Respekt, Leute. Respekt.]


Nun aber Schluss, dieser Post ist eh schon viel zu lang!
Was waren eure Favoriten im August?
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