Gelesen: Mai 2016.

Huch, long time no see! Tut mir leid, dass ich euch und diesen Blog mal wieder für so lange Zeit vernachlässigt habe, aber irgendwie hat es mir einfach an Lust und Zeit gefehlt, mich an den Computer zu setzen und zu schreiben. Auch grundsätzlich war der Mai nicht unbedingt ein produktiver Monat für mich. Was das Lesen angeht, war er mit gerade mal zwei Büchern und noch zwei Hörbüchern sogar der schwächste im ganzen Jahr. Aber, hey. Was soll‘s? Immerhin gibt es auch immer wieder die ein oder andere lange Fanfiction, die verschlungen und Serien/Filme, die geguckt werden wollen. ¯\_(ツ)_/¯

Bildschirmfoto 2016-06-04 um 17.22.43

Und da dieser Post wahrscheinlich sowieso ein recht kurzer werden wird, will ich erst gar keine vielen Worte verschwenden und gleich mit Buch Nummer 1, The Raven King von Maggie Stiefvater, loslegen. Ich muss ja zugeben, dass ich ein bisschen zwiegespalten bin, was das Ende des Raven Cycles angeht.. Zwar habe ich mich – wie bei allen anderen Bänden auch – supergut unterhalten gefühlt und wollte es am liebsten in einem Rutsch durchlesen, aber das Ende hat es für mich einfach nicht gebracht. Vom Spannungsbogen her lag es in meinen Augen sogar ziemlich weit unten und ich fand es fast ein bisschen zu „unspektakulär“ für so eine fantastische Reihe. Außerdem gab es so viele ungeklärte Fragen, auf die ich schon ganz gern eine Antwort bekommen hätte.. Nichtsdestotrotz: Ich mochte The Raven King echt gerne und es hat sehr viele Elemente, die mich unsagbar glücklich gemacht haben (PYNCH, LEUTE, PYNCH). Aber kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch ausgelesen habt, damit echt zufrieden seid, dann aber anfangt, genauer darüber nachzudenken? Und dann fällt euch das auf und das und das und plötzlich ist alles, was ihr zuvor gefühlt habt, eine Lüge? So ähnlich ging es mir hier. Trotzdem möchte ich euch allen ans Herz legen, diese Reihe mal auszuprobieren. Denn – wie ich schon gefühlt tausend Mal in meinen monatlichen Kurzreviews geschrieben habe – wenn ihr realistische Charaktere, wundervolle, echte zwischenmenschliche Beziehungen, viele übernatürliche Elemente und einen wahnsinnig guten Schreibstil wollt, seid ihr bei Maggie Stiefvater an der richtigen Adresse!

Danach ging es weiter mit Between Shades of Grey von Ruta Sepetys, was mir recht gut gefallen hat, mich aber nicht 100%ig überzeugen konnte. Zwar mochte ich die geschichtlichen Aspekte sehr und finde es nach wie vor super, dass die Autorin Seiten des 2. Weltkriegs beleuchtet, die normalerweise im Klassenzimmer nicht aufgegriffen werden – Aber emotional konnte mich Between Shades of Grey [genau wie der Nachfolger Salt to the Sea] einfach nicht so stark berühren, wie es eigentlich sollte. [Und ich es mir gewünscht hätte!] Vielleicht liegt das wirklich nur an mir, aber ich konnte während der 344 Seiten einfach keine tiefere Bindung zu den Charakteren aufbauen, obwohl sie so wahnsinnig viel durchmachen müssen. Auch das Ende fand ich nicht unbedingt passend, da es für meinen Geschmack viel zu plötzlich war und es sich angefühlt hat, als hätte jemand die letzten Seiten rausgerissen..

Die zwei Hörbücher, die ich im Mai gehört habe, waren The Lightning Thief und The Sea of Monsters, also die ersten beiden Teile der Percy Jackson and the Olympians Reihe von Rick Riordan. Gelesen wurden die beiden deutschen Hörbücher von Marius Clarén, der unter anderem der Synchronsprecher von Jake Gyllenhaal ist. Und was soll ich sagen? Ich fand’s super! Ernsthaft. Vor ein paar Jahren konnte ich mich mit den Geschichten über Percy Jackson einfach nicht anfreunden, weil ich die Verfilmung des ersten Bands sehr uncool fand und ich automatisch angenommen habe, dass die Bücher auch nichts für mich sein würden. GOD, I WAS SO WRONG. Der Mix aus Abenteuer, tollen Charakteren, diesem Harry-Potter-Feeling und der clever eingebauten griechischen Mythologie ist einfach total mein Ding und die Stimme von Marius Clarén passt wirklich gut zu dem Percy, den ich mir vorstelle. Zwar sind die Ausgaben auf Spotify gekürzt, aber ich finde, bei diesen ersten beiden Bänden fällt das gar nicht sonderlich negativ auf. Als ich das Dritte kurz darauf angefangen habe, musste ich aber schon nach ein paar Minuten abbrechen, weil es mir da sehr stark gekürzt vorkam. [Ist ja auch logisch, die Geschichten werden ja auch länger.] Deshalb werde ich die Reihe wohl demnächst doch selber weiterlesen – Nicht, dass ich was dagegen hätte. Ich freu mich wie verrückt darauf! Vor allem mit dem Wissen, wie viele Bücher aus diesem Universum noch auf mich warten! <3 [Und bei all dem Fanart, das ich ständig sehe]


Was waren denn eure Lese-Highlights im Mai?
Und ist jemand unter euch auch erst so spät wie ich auf den Percy Jackson Zug aufgesprungen?

4 Gedanken zu “Gelesen: Mai 2016.

  1. Ich hab im Mai auch echt wenig gelesen, du bist also nicht allein. :’D
    Ich habe die ersten zwei oder drei Percy Jackson Bücher mal vor ein, zwei Jahren von meinem Bruder ausgeliehen und war auch begeistert davon, wie unterhaltsam sie waren! Das hatte ich wirklich gar nicht erwartet. Irgendwie bin ich nie dazu gekommen, die Reihe fertig zu lesen, ich habe das aber noch fest vor. :D
    Den Raven Cycle möchte ich auch unbedingt noch lesen! Ich hatte vor ein paar Monaten schonmal den ersten Band aus der Bücherei ausgeliehen, hab aber trotz zweimaligem Verlängern einfach nicht die Zeit dazu gefunden. Vielleicht nehme ich ihn bei meinem nächsten Bibliotheksbesuch ja wieder mit. :’D

  2. Ich hab Percy Jackson immer noch nicht gelesen und ich weiß auch nicht, ob ich es jemals tun werde. Aber momentan scheint da ja so ’ne Welle lanzugehen, ich sehe voll viele Leute, die Percy Jackson (zum ersten Mal) lesen. :D

    • Ayayay, tut mir leid, dass du erst jetzt eine Antwort auf deine liebe Nominierung bekommst.. Vielen vielen Dank dafür! Den Award nehme ich gerne an, haha. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal dran setzen. :))

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