The easiest way to anime-hell, Part I: Erased.

Na? Habt ihr schon sehnsüchtig auf diesen Post gewartet, meine kleinen Anime-Novizen? Natürlich.
Deshalb möchten wir – die freundlichen Anime-Beraterinnen – euch gar nicht lange mit blumigen Einstiegsworten auf die Folter spannen und fangen gleich an, mit unserer ersten Anime-Empfehlung.

僕だけがいない街
Titel: Erased [Original: Boku Dake ga Inai Machi].
Manga: The Town Were Only I am Missing von Kai Sanbe.
Besteht aus: 1 Staffel mit 12 Folgen – Je zirka 23 Minuten lang.

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Satoru Fujinuma hat eine besondere Gabe: Wann immer ein Unglück um ihn herum geschieht, kann er in der Zeit zurückgehen, um es zu verhindern. Als er eine versuchte Kindesentführung beobachtet, bringt das Erinnerungen an eine Mordserie aus seiner Kindheit zurück. Um ein weiteres Unglück rückgängig zu machen, springt er in der Zeit zurück. Doch statt wie erwartet bis zum Morgen desselben Tages zurückzureisen, findet er sich plötzlich in seiner Kindheit wieder
– wird er die Morde von damals verhindern können?

Quelle: tokyopop

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01 – Die Story: Erased ist eine sehr ernste, erwachsene und düstere Geschichte. Zwar gibt es schon so einige lustige und auch herzergreifende Momente, doch der Mittelpunkt der Handlung bleibt immer bei sehr schwer verdaulichen Themen. Dieser Anime handelt von Mord, Kindesentführung, Missbrauch und häuslicher Gewalt. Es beschönigt und vereinfacht nichts. Außerdem liegt es – von den Zeitreisen mal abgesehen – sehr nah an der Realität. Es ist nicht der typische Klischee-Anime [Naruto und Hentai, remember?], mit hundert Monstern, übertriebenen Effekten und schreienden Muskelprotzen. Nein, es ist ein Thriller. Ein sehr gut erzählter Thriller, der genauso gut um 20:15 Uhr im Abendprogramm laufen könnte – Nur, dass er eben gezeichnet ist [und nicht voller schlechter deutscher Schauspieler, heh].

02 – Opening & Closing: Für manch einen mag das eine uninteressante Nebensache sein, but I’m always a bitch for a good Opening. Meine Lebensqualität sinkt einfach viel zu gewaltig, wenn ich in jeder Folge meinen Arm heben muss, um ein Intro zu überspringen. Eure doch sicher auch, oder? Na, also. Bei Erased könnt ihr aber ganz beruhigt sein, denn sowohl das Opening als auch das Closing [und eigentlich der ganze Soundtrack] sind einfach die blanke Kunst. Die Musik ist superklasse und der Grundgedanke hinter der grafischen Gestaltung [Folge 10, Leute! In Folge 10 wird euch zu diesem Opening so ein helles Licht aufgehen, aaargh! Und dann in Folge 11 when they fucking change it, you’ll lose your shit!] machen das Ganze sogar noch viel besser. <3 [… WordPress lässt mich das originale Video leider nicht einbinden, deshalb versuchen wir’s für’s Erste mal mit einem Englischen Cover, okay?]

03 – Die Charaktere: Erased ist voll von interessanten Charakteren, die unterschiedlicher nicht seien könnten. Egal, ob es nun die Kinder sind [von denen eines das Opfer häuslicher Gewalt ist], die Eltern oder die Lehrer – Jeder Charakter kann einen irgendwie in seinen Bann ziehen. Und auch wenn wir einige von ihnen nur oberflächlich kennenlernen können, wirken alle sehr echt und handeln von der ersten bis zur letzten Folge nachvollziehbar. Für einen einzigen Lieblingscharakter können Dana und ich uns überhaupt nicht entscheiden – Viel Liebe geht aber an Satoru und seine Mom und Kayo und Kenya!

04 – Zeichenstil und Szenerie: Was soll ich dazu sagen? „SO DAMN PRETTY“ fasst es eigentlich ganz gut zusammen, finde ich. Ernsthaft, dieser Anime ist wunderschön. Die Charaktere sind allesamt liebevoll gestaltet, die Animationen sind einwandfrei und die ganze Szenerie ist einfach.. Perfekt. Kennt ihr dieses Bild von Patcha aus Ein Königreich für ein Lama, wenn er sagt, dass man die Berge singen hören kann? Genau dieses Gesicht mache ich gerade. Ich glaube, ich könnte mir die Szenerie ohne jeglichen Zusammenhang stundenlang ansehen. Because. It’s. Just. So. Damn. Pretty.
[Ja, ganz genau. Jedes Wort ist verlinkt mit unterschiedlichen Tumblr-Posts. Because of reasons.]

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05 – Die Freundschaften: Schon innerhalb der ersten Folgen wird Satoru klar, dass er mindestens eines der ermordeten Kinder aus seiner Schulzeit hätte retten können, wenn er einfach aufmerksamer und [let’s be real] ein besserer Freund gewesen wäre. Also setzt er sich das Ziel, sich genau mit den Kindern anzufreunden, die gemobbt werden und oft allein sind. Irgendwann holt er dazu auch seine alten Freunde zur Hilfe und es entstehen wunderbare, herzerwärmende Freundschaften zwischen den Kindern, die auch genau das bleiben – Freundschaften. Zwar wird auch der ein oder andere harmlose Crush angedeutet, aber es schiebt sich nie eine unnötige Liebesgeschichte in den Weg der Handlung.

06 – Mom: Satoru hat die mit Abstand beste Anime-Mutter ever. Ihr werdet euch innerhalb weniger Sekunden in sie verlieben und sie wird von Folge zu Folge immer awesomer. [Und nein, ich konnte das nicht einfach im Punkt „Charakter“ erwähnen, diese Frau allein ist schon ein Grund, um diesen Anime zu schauen, echt jetzt. She is the best. She is freaking everything. Just look at her, she is god.]

07 – Perfekt für den Anfang: Und genau wegen diesen Punkten, die ich gerade aufgezählt habe, ist Erased in meinen Augen der perfekte Einstiegs-Anime – sowohl für Leute, die sowieso schon neugierig darauf sind, als auch für die, die steif und fest behaupten, Animes seien nichts für sie. Die Handlung ist nicht zu abgespaced und erinnert noch an die „normalen“ Thriller, die so im Fernsehen laufen, die Charaktere und die Szenerie sind wunderschön gezeichnet [ich kann es nicht oft genug sagen] und – was außerdem sehr wichtig für mich ist – es wird nicht so schnell gesprochen, dass man die Untertitel in Lichtgeschwindigkeit lesen muss. Außerdem besteht Erased nur aus einer Staffel mit 12 Folgen, sodass niemand behaupten kann, er müsste zu viel Zeit investieren. Also worauf wartet ihr noch? Gönnt euch!


Solltet ihr euch Erased anschauen – Lasst uns wissen, ob es euch gefällt!

Bildschirmfoto 2016-04-02 um 11.12.37

= Übrigens: Wer sich fragt, wer diese wunderschönen GIFs gemacht hat..
Das war Dana! Weil sie awesome ist.
Ihr Tumblr ist mit den GIFs verlinkt, also geht los und folgt ihr! =

4 Gedanken zu “The easiest way to anime-hell, Part I: Erased.

  1. Wo ist mein Zettel mit der To-Watch-Liste drauf?!? :O Danke für die Empfehlung, klingt awesome° ^.^ (Und ja, ich weiß ich bin spät dran, aber hol mal einer die ganzen Blogartikel im Reader auf, wenn man zwei Wochen verdöst hat! :D)

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