On the road again: GoT-Feels in Nordirland.

Hey, wer hätte das gedacht? Ich habe doch tatsächlich einen weiteren Irland-Post verfasst! Nachdem euch der erste Blick auf unseren Roadtrip scheinbar ganz gut gefallen hat, wollte ich euch nicht allzu lange zappeln lassen und habe „jetzt schon“ unsere ersten Ausflugsziele niedergeschrieben.
Seid stolz auf mich, bitte. Ich bin es jedenfalls. [Aber Vorsicht! Das Ganze wird sehr bilderreich.]

Nachdem wir unseren ersten Tag in Irland doch eher unproduktiv [und größtenteils schlafend] verbracht hatten, holten wir diese verlorene Zeit am zweiten Tag auf jeden Fall wieder rein. Wir standen früh auf, schwangen unsere Hintern ins Auto und machten uns auf den Weg, um noch tiefer in den Norden vorzudringen. Wie bereits erwähnt, wollten wir in Nordirland unbedingt verschiedene Game of Thrones Drehorte erkunden – Und nach zirka 1 1/2 Stunden Fahrt gelangten wir auch schon an unser erstes Ziel: Die Cushendun Caves. Das ist der Ort, an dem Melisandre in der zweiten Staffel  diesen Schatten.. Dämonen.. Dingsi.. ehm, naja, das Licht der Welt erblicken lässt? Jedenfalls ist das voll die coole Höhle!

Cushendun selbst lässt sich aber auch nicht lumpen. Der Strand ist superschön, die Aussicht erst recht und es gibt unzählige kleine Spazierwege, die ich am liebsten alle abgelaufen hätte. <3

Ein ganz besonderes Highlight war für mich auch der amtierende Ziegenkönig Johann! Schaut ihn euch an, mit seinen knuffigen Bäckchen und selbstbewusstem Auftreten. Er ist der beste König. Für immer.

Nachdem wir Johann gefühlte Stunden lang bewundert hatten, hieß es aber auch schon wieder: Hühner gesattelt und weitergeritten! Als nächstes führte uns unser Weg zur Carrick-a-Rede Rope Bridge.

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Carrick-a-Rede ist eine kleine Insel, die durch eine Hängebrücke mit dem Festland verbunden ist.
Und diese Hängebrücke ist echt ein Abenteuer für sich! Zwar ist sie nur 20 Meter lang, hängt aber dafür auch 30 Meter über einer Meerenge und ich war beim Überqueren sehr froh darüber, dass ich nicht unter Höhenangst leide. Funfact Nummer 1: Diese Brücke wurde vor rund 350 Jahren von Fischern gespannt, die Lachse fangen wollten. „Carrick-a-Rede“ bedeutet nämlich wortwörtlich „Fels im Weg“ und bezieht sich darauf, dass die Insel den Lachsen, die zu ihren Laichplätzen kommen wollen – Einfach verdammt im Weg ist und sie drumherum schwimmen müssen. Für die Fischer war es dann natürlich ein leichtes, einfach ihre Netze auszuwerfen und sich die Fische zu krallen. Funfact Nummer 2: Die wahnsinnig schöne Umgebung wurde in Game of Thrones als Drehort für Storm’s End benutzt.

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Logischerweise hatten wir noch nicht genug vom Sightseeing. Wir sind Profis. Natürlich hatten wir noch ein oder zwei Asse im Ärmel. Deshalb fuhren wir als nächstes weiter zum Giants Causeway.
Beim ersten Blick, der so über die Bilder schweift, könnte man natürlich sagen: „Oh, wow. Ein Haufen Steine“. Das stimmt. ABER! Es ist ein ganzer Haufen ECKIGER Steine! Look at it! It’s amazing!
Ehrlich, der Giants Causeway ist wunderschön. Und auch, wenn mir der Eintritt ein kleines bisschen wehgetan hat, hat es sich auf jeden Fall gelohnt! Auch der Audioguide war echt nützlich – Denn hinter fast jeder Gesteinsformation steckt die ein oder andere witzige Legende. Obwohl es mir oft schwer gefallen ist, genau hinzuhören, weil es viel zu viel Spaß gemacht hat, einfach wild drauflos zu klettern.

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Nachdem wir den steilen Weg zurück zum Auto hinter uns hatten, wurde es so langsam ziemlich dunkel. Deshalb war es mir leider nicht möglich, unserem letzten Ausflugsziel des Tages fotografisch gerecht zu werden. Als wir nämlich an den Dark Hedges – die in Game of Thrones zur King’s Road wurden – ankamen, war es schon so düster, dass ich meine Kamera damit nicht mehr klar kam. Aber naja, dieses verwackelte Bild ist zumindest nicht ganz so fürchterlich. Und die Bremslichter des Autos vor uns sehen irgendwie cool aus, hehe. [Es war übrigens IRL viel dunkler als es auf dem Foto aussieht! Lacht nich! :D]


Und das war er auch schon. Unser zweiter Tag in Irland.
[Ich hoffe, ihr hattet WLAN und musstet nicht eure Mobilen Daten opfern, um die Bilder zu sehen]
Freut euch schon mal auf mehr Küstenbilder. Und Dublin!

4 Gedanken zu “On the road again: GoT-Feels in Nordirland.

  1. Wow, so tolle Klippen und Hügel und die eckigen Steine erst! Coolcoolcool ^-^ Irland sieht echt hübsch aus und ist vom „Grünheitsgrad“ ein bisschen wie Neuseeland <3

  2. Pingback: On the road again: Beautiful Dublin! | the world in a box

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