Rezension: Penryn and the End of Days – Angelfall.

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Titel: Angelfall.
Reihe: Penryn and the End of Days [1/3].
Autorin: Susan Ee.
Verlag: Skyscape – Kindle Format – 288 Seiten.
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Worum gehts

It’s been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world.
Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back. Anything, including making a deal with Raffe, an injured enemy angel. Traveling through a dark and twisted Northern California, they journey toward the angels’ stronghold in San Francisco, where Penryn will risk everything to rescue her sister and Raffe will put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

Meine Meinung

Eigentlich wollte ich diese Rezension schreiben, bevor ich damit anfange World After zu lesen. Eigentlich wollte ich diese Rezension schreiben, lange bevor ich damit anfange The End of Days zu lesen. Mit beiden Vorsätzen war ich nicht allzu erfolgreich. Ich bin quasi durch die knapp tausend Seiten der Reihe geflogen [wie ein Engel. Haha. Ha. What a great joke]. Ich habe alle drei Bücher in jeweils zwei Arbeitstagen verschlungen – Also möchte ich gleich zu Beginn dieses Posts eine Warnung aussprechen: Erwartet nicht zu viel Schlaf, wenn ihr mit Angelfall angefangen habt. In meinen Augen gab es keine einzige langweilige Passage und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Diese-Geschichte-macht-süchtig.

Holy Shit, wo fange ich an? Vielleicht damit, dass Penryn Young die beste Protagonistin ist, die ich seit langem erleben durfte. Scheiß auf männlich oder weiblich – Sie steht ab jetzt ganz oben auf meiner Liste der Favourite Characters Ever! Sie ist genau das, was ich mir für so eine Postapokalyptische Welt gewünscht habe: Wortwörtlich absolut Kickass, clever, mutig, witzig, hat Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten und muss nicht ständig von irgendwem gerettet werden. Ernsthaft, immer wenn sie in einer scheinbar aussichtslosen Situation steckt und ich dachte: „Okay, gleich kommt wieder der übliche Ritter in glänzender Rüstung und rettet den Tag“, macht sie das einfach selbst.
Und trotz all dieser Coolness und Kickassigkeit wird Penryn nie auf einen gefühlskalten groben Klotz reduziert, wie es schon mit achsovielen „Starken Frauen“ der fiktionalen Welt gemacht wurde. Nö! Sie ist ein sehr runder, menschlicher Charakter. Ein junges Mädchen, das sich um ihre Famile sorgt, nach gefährlichen Situationen gerne mal Umarmungen verteilt [dafür gab’s von meiner Seite tausend Pluspunkte <3] und mehr als ein Mal vor zu starken Gefühlen davonläuft, weil alles zu viel wird.
Hach, ich liebe sie. Ich könnte noch tausend Zeilen über Penryn füllen, aber ich will nicht zuviel vorweg nehmen, denn ihre Backstory und die Gründe für ihre Fähigkeiten im Nahkampf haben für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht, den ich euch natürlich nicht versauen will.
Besonders interessant fand ich das Verhältnis zu ihrer Mutter, welche schon ihr Leben lang mit psychischen Krankheiten zu kämpfen hat, und zu ihrer Schwester Paige, die im Rollstuhl sitzt und zu Beginn sehr an Prim aus den Hunger Games erinnert [bis sie das dann irgendwann.. nicht mehr tut].

Angelfall wäre aber kein richtiges Young Adult Buch, wenn sich nicht auch mindestens eine Romanze anbahnt, oder etwa nicht? Na, klar. Wir kennen doch das Genre … Diese Romanze kommt jedoch nicht mit einem großen Boom um die Ecke und verteilt überall Instant-Liebe aus der Dose. Sie ist weder nervig oder zu schnell oder over the top. Die eigentliche Handlung wird nicht ignoriert, nur damit sich zwei verknallte Teenager knutschen können, während um sie herum die Welt untergeht. Nein. Sie spielt sich größtenteils unterschwellig und im Hintergrund ab, was mir supergut gefallen hat.

Was außerdem vom ersten Kapitel an überzeugt, sind das Worldbuilding und der fantastische Schreibstil von Susan Ee. Wenn ich Bücher lese, habe ich normalerweise nur so ein grobes, verwackeltes Bild vom Geschehen im Kopf. Aber auch nur dann, wenn ich mich wirklich darauf konzentriere. Dieses „Kopfkino“ von dem viele sprechen, konnte ich in dem Sinne vorher noch nie erleben. Aber im gesamten Verlauf von Angelfall kam es mir vor, als würde ich mir gerade einen Film ansehen. Ich habe ein genaues Bild der Charaktere und der zerstörten Welt vor Augen [passiert mir sonst auch nur sehr selten!] und das ist so awesome! Danke, Susan. Du hast es drauf.

Fazit
AAAAAAAAH, WARUM LEST IHR MEINE REVIEW ÜBERHAUPT NOCH? IHR VERSCHWENDET KOSTBARE ZEIT. GEHT UND LEST DIESES BUCH! Und die folgenden Teile! Und Fanfictions! Wenn ihr es nicht tut, verpasst ihr so viele Dinge: Geniale Dialoge, tolles Worldbuilding, einen Haufen Plottwists, gruslige und eklige Dingsis [die ich aus Spoilergründen nicht nennen werde], megaawesometastische Charaktere, meine ewige Liebe für euch,  eine Liebesgeschichte, die geradezu nach Fanfiction schreit! AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH, GO GO GO! BUY IT READ IT LOVE IT!

Fünf Sterne

Logischerweise vergebe ich fünf von fünf Sternen. Aber eigentlich sind es tausend! 

4 Gedanken zu “Rezension: Penryn and the End of Days – Angelfall.

  1. Ohoo, das klingt ja ganz ausgezeichnet! Vielen Dank für diese wundervolle Rezension. Ich werde mir „Angelfall“ sofort zu Gemüte führen ^^ Nachdem mich Lev Grossmam mit „The Magicians“ unfassbar enttäuscht hat (schrecklicher Mix aus allen geläufigen Fantasy-Elementen), möchte ich gern mal wieder ein gutes Buch suchten! :D

    • Aaaargh, es freut mich sehr, dass du es mal mit Angelfall versuchen möchtest! :) Das ebook ist auch echt günstig auf Amazon. Ich hab’s vor ein paar Monaten für 0,99€ bekommen, jetzt ist es wieder bei 3,50€ – In meinen Augen auch voll in Ordnung. ;)

      Lass mich wissen, wie dir die Reihe gefällt, ich bin schon sehr gespannt. ;D
      [Und ich streiche „The Magicians“ dann mal von meiner Amazon-Wunschliste. :DD]

  2. Pingback: Meine Bücher-Highlights aus 2015. | the world in a box

  3. Hihi, deine Rezension ist toll!
    Penyrn ist wirklich so ein toller Charakter. Und mir ging es genauso: Es war so schön, dass sie sich selbst retten konnte. Und anders als Katniss etc. konnte sie gleichzeitig noch Emotionen zeigen. :)
    Bei dem „bis sie das dann irgendwann… nicht mehr tut“ musste ich gerade grinsen – ne, Paige ist schon ein bisschen vielschichtiger als Prim. :D
    Toll, dass unser Leseeindruck so gleich ausfällt. :)

    Liebe Grüße
    Anabelle

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