Rezension: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth.

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Titel: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth [Original: The Iron Trial]
Autorinnen: Cassandra Clare und Holly Black.
Verlag: Bastei Lübbe – Gebundene Ausgabe – 332 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. November 2014
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Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre zu gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.

Meine Meinung

Ich gebe zu: Bei Magisterium – Der Weg ins Labyrinth habe ich ein Buch nach seinem Umschlag beurteilt. Als ich es zum ersten Mal in den Händen hielt, war es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick. Aber schaut doch nur hin, es ist einfach wunderschön! Das Cover, das Lesebändchen.. und die kupfernen Seiten erst! Oh, mein Gott. Ich musste es erstmal ein paar Stunden lang anstarren.

Aber Spaß beiseite – Denn bereits nach den ersten paar Kapiteln war ich nicht mehr so begeistert.
Zwar konnte mich das Buch vom Optischen sofort überzeugen, die Story brauchte jedoch eine gewisse Anlaufzeit. Ich wurde mit keinem der Charaktere warm, die anfangs sehr flach geschrieben waren, viele Hinweise auf den späteren Verlauf der Geschichte waren mir zu plump „versteckt“ und der Schreibstil von Cassandra Clare und Holly Black ist mir gerade am Anfang sehr häufig sauer aufgestoßen [was ich aber erwartet hatte, da ich dieses Problem auch oft bei den Chroniken der Unterwelt hatte]. Ähnlich unbeeindruckt war auch mein erster Beitrag zur Lovelybooks-Leserunde. Aber Stopp! Geht noch nicht!

Denn natürlich habe ich weitergelesen. Und wurde langsam aber sicher aus meiner Grube der Enttäuschung herausgezogen. Ab einem gewissen Punkt nimmt die Geschichte nämlich Formen an und wird von Kapitel zu Kapitel fesselnder. Sehr schöne Freundschaften entstehen, die Charaktere werden sympathischer und man erfährt endlich etwas mehr über sie, das Leben und der Unterricht im Magisterium sind sehr interessant dargestellt, und an manchen Stellen wird es sogar echt spannend!

Besonders gut gefallen haben mir die letzten Kapitel, die bewiesen haben, dass meine großspurige Behauptung „Ich weiß, was am Ende passiert! Ich wusste es schon nach dreißig Seiten!“ vollkommen falsch war. In der Leserunde schrieb jemand sinngemäß zu dem Thema: Egal, was du denkst. Es ist falsch. Und das stimmt. Dadurch macht das Ende von Magisterium – Der Weg ins Labyrinth [das, wie ihr euch sicher denken könnt, der Beginn einer Reihe ist] unheimlich viel Lust auf mehr und ich kann euch versprechen, dass ich mir die Fortsetzungen ebenfalls zulegen werde. In der Geschichte gibt es nämlich noch viele Potenziale,  die ausgeschöpft, und tausende Wege, die eingeschlagen werden können. Und ich bin echt gespannt darauf, was Cassandra Clare und Holly Black daraus machen!

Fazit

Auch wenn Magisterium – Der Weg ins Labyrinth relativ schwach anfängt, einem so gut wie jeder Charakter unsympathisch ist und die Story selbst, gerade in den ersten Kapiteln, oftmals ein bisschen an Harry Potter erinnert, lohnt es sich, über die ersten paar Kapitel hinauszukommen und richtig in die Abenteuer von Call, Aaron und Tamara einzutauchen. Aufgrund des eher kindlichen Schreibstils ist es vielleicht für etwas jüngere Leser gedacht, aber auch ich [die ich stolze zwanzig Lenze zähle] konnte mich nach einer Weile gut damit abfinden. Falls ihr also zufälligerweise gerade ein gutes Geschenk für einen coolen Menschen sucht [immerhin rückt Weihnachten immer näher!], lege ich euch dieses Buch ans Herz. Probiert es aus – Das könnte das nächste große Ding werden. Und dann könnt ihr sagen:

„Ich hab’s gelesen, bevor es cool war!“ ;D

Zwei Sterne
Ich vergebe drei von fünf Sternen.


= Vielen Dank an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar! =

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