On the Road again – London. [Day 1/6]

Wie ich bereits in diesem Blogpost verkündete, verbrachten Frau Ali und ich vor kurzem einige Tage im wunderschönen London. „Isa, was machst du denn schon wieder in London? Du warst doch erst im April da?!“ war eine Frage, die ich zu diesem Thema sehr oft zu hören bekam..
Tja, das kam so: Ali und ich hatten uns schon vor einer ganzen Weile vorgenommen, zusammen nach Disneyland zu fahren. Wir suchten nach günstigen Bahntickets, nach Hostels, die uns nicht die Haare vom Kopf fressen sollten und natürlich nach tollen Disneyland-Angeboten. Als wir uns dann schlussendlich trafen um den ganzen Spaß zu buchen, stellten wir entsetzt fest: Fuck. Das ist alles Scheißteuer. Das können wir uns doch gar nicht leisten! Mistmistmistmistmist.
Also leerten wir auf diesen Schreck hin erst einmal zwei Weingläser und überlegten dann, was wir nun tun sollten. Unsere Sparschweine schlachten? Das ganze Unterfangen schmeißen?

Doch dann fiel mir eine Aktion ein, von der ich vor Monaten auf Twitter gelesen hatte: Das Blind-Booking bei Germanwings. Das Prinzip ist schnell erklärt. Man bucht einen Flug, ohne zu wissen, wo man ankommt – Und bezahlt dafür pro Person nur 33€. Wir wählten also Hannover als Abflughafen aus und bekamen – Oh, Wunder! – durch Zufall zwei Ticktes nach London für einen echt günstigen Preis vor die Füße geworfen. Fahrkarten für den Bus von Stansted in die Innenstadt, sowie ein günstiges Hotel waren schnell gebucht und schon stand dem Urlaub nichts mehr im Wege.

Unser Flug startete am 27. Juni um 06:30 Uhr, was bedeutete, dass wir uns schon gegen 2:00 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen machen mussten. [Ugh, so anstrengend!]
Der Flug verlief problemlos – obwohl ich diesem einen äußerst nervigen Kind in der Reihe neben uns gerne den Hals umg.. Ehm. Ihm ein paar freundliche Worte mit auf den Weg gegeben hätte.

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Nach einigen Fahrkarten- und Orientierungsschwierigkeiten fanden wir dann doch noch unser Hotel in Barking, checkten ganz schnell ein, warfen uns auf unser heißes Doppelbett [hrr, hrr] und frönten eine Weile dem vormittäglichen Schrott-TV.. Irgendwann schafften wir es dann auch, uns wieder aufzuraffen, fuhren noch ein paar Mal in die falsche Richtung und trafen uns schließlich [weit hinter dem Zeitplan] an der Earl’s-Court-TARDIS mit Laura. Nachdem die erste Wiedersehensfreude überstanden war, begannen wir mit einer kleinen Sightseeing-Tour.

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Unsere Oyster-Card für den Bus [die wir uns eigentlich nur versehentlich gekauft hatten] erwies sich dabei als echt superpraktisch! Anstatt in der dunklen Tube zu hocken, bekamen wir nämlich schon auf dem Weg zu unserem ersten Ziel – dem Saint Bartholomew’s Hospital, DAS IHR SICHERLICH ALLE AUS SHERLOCK KENNT – schon viel zu sehen.

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Wir schwelgten ein wenig in knallharten Reichenbach-Feels, muss man ja machen.
Bis wir unser nächstes Ziel – das Old Vic Theatre – ins Visier nehmen mussten, nutzen wir unsere Zeit um uns noch etwas zu stärken [Knoblauch!] und den Ausblick an der Themse zu genießen.

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Zwei Wochen vor unserer Reise buchten wir uns drei Tickets für die Vorführung von „The Crucible“ im Old Vic Theatre. Für nur 10 Pfund pro Person waren unsere [Rest-]Plätze zwar nicht die allerbesten, aber trotzdem konnten wir den ein oder anderen Blick auf Richard Armitage, der die Hauptfigur John Proctor spielte, erhaschen. [Ein sehr sehr schöner Mann, by the way. Und wenn ihr denkt, seine Stimme hört sich im Hobbit schon mächtig an, dann solltet ihr sie euch wirklich mal „Live“ gönnen, hohoho.] Das Stück war super, alle Schauspieler total überzeugend und teilweise war es auch richtig gruselig. Trotzdem waren wir am Ende echt geschafft, da die Vorführung fast dreieinhalb Stunden dauerte.

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Wir wankten zurück zum Hotel und gönnten uns eine [nicht allzu ausgiebige] Mütze voll Schlaf.
Denn am nächsten Tag gab es auch wieder viel zutun! [Blogpost folgt. ;D]

Ach, und noch eins: Alle diese Bilder wurden entweder von mir oder Ali geschossen.
Bearbeitet habe ich sie mit der Photoshop-Aktion von Fyn / Brokenstars.

2 Gedanken zu “On the Road again – London. [Day 1/6]

  1. Oh jaaa, der Richard ♥___♥
    Ich weiß noch, wie er bei der Hobbit2-Premiere plötzlich vor mir stand und mein Gehirn echt nur noch „Handsome Man Alert! Error 404! Handsome Man Alert!“ gepiept hat… als er dann mein Bild lobte, bekam ich nur ein leicht quiekiges „Thank you“ hervor. Und ja, seine Stimme ist wirklich.. harrr… *befindet sich nun wieder im Fangirlmodus*

  2. Pingback: Ali und Isa on Tour – Day 5. | the world in a box

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