Buchmessen-Ausbeute.

Wie ich ja bereits im letzten Post berichtete, bekamen die Teilnehmer des Lovelybooks Leser- und Bloggertreffens sehr viele tolle Bücher geschenkt. Da auch ich zu diesen glücklichen Menschen gehöre, möchte ich heute ein klein bisschen mit meiner Ausbeute angeben.

IMG_2019Zu allererst haben wir hier Die Seltsamen von Stefan Bachmann, auf das ich sehr sehr gespannt bin. Warum? Der gute Herr Bachmann ist im Jahre 1993 geboren worden und damit nur ein Jahr älter als ich.. Herrje. [Die Menschen meiner Generation kriegen also auch was gebacken. Vielleicht sollte ich mir ein Beispiel an ihm nehmen.] Die Kurzbeschreibung auf der Verlags-Website diogenes.de klingt auch schon interessant:

Bartholomew Kettle wäre gern ein ganz normaler Junge, aber er findet sich hässlich – fast so hässlich wie seine Schwester Hettie. Freunde hat er keine. Wie auch? Schließlich ist er ein Seltsamer, halb Mensch, halb Feenwesen, von beiden verachtet, vor beiden auf der Hut. Besonders seit Mischlinge wie er auf mysteriöse Weise verschwinden. Eines Tages taucht eine geheimnisvolle Dame in einem pflaumenfarbenen Kleid im Slum von Bath auf. Bartholomew beobachtet sie verstohlen durchs Fenster. Was will sie? Als plötzlich Federn aufwirbeln und die Dame mit einem weiteren Mischlingskind entschwindet, vergisst Barty jegliche Vorsicht – und wird bemerkt. Ein tollpatschiger junger Politiker, der alle Parlamentssitzungen verschläft, scheint der Einzige zu sein, der Barty helfen will. Barty ist überzeugt: Der Nächste in der Reihe bin ich.

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Danach haben wir hier Das Mädchen mit dem Haifischherz von Jenni Fagan. Mir ist natürlich klar, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen soll, aber.. OMG! DIESES COVER IST AWESOME! Wenn die Story dahinter auch nur halb so gut ist, muss ich mir ja keine Sorgen machen! Auf kunstmann.de steht:

Anais Hendricks ist fünfzehn und sitzt auf dem Rücksitz eines Polizeiautos. Ihre Schuluniform ist blutverschmiert, und am anderen Ende der Stadt liegt eine Polizistin im Koma. Doch Anais kann sich da an nichts erinnern. Jetzt ist sie auf dem Weg ins Panoptikum, eine Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche, die für das Waisenkind am Ende einer langen Kette von Heimen und Pflegefamilien steht. Das Panoptikum, ein ehemaliges Gefängnis im Niemandsland der Provinz, scheint wie gemacht für Anais, die mittlerweile sowieso denkt, sie sei ein Experiment, das Objekt einer Reihe von Versuchen, die zeigen sollen, wann ein Mensch zerbricht. Während Anais mit ihrer schwierigen Vergangenheit ringt und sich mit Mut und Fantasie durch ein Fürsorgesystem boxt, das ihr einen Schlag nach dem anderen versetzt, findet sie in den anderen Jugendlichen des Panoptikums fast so etwas wie eine Familie. Eine Familie, die sich ihre eigenen Mythen und Legenden schafft und deren Bande stärker sind als das System, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Es sei denn, du hast ein Haifischherz und Freunde, die dir helfen, ihm zu folgen …

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Buch Nummer drei spricht mich (zumindest äußerlich) von allen im Bunde am wenigsten an. Was natürlich nichts heißen muss! Wohin der Wind uns weht von Joao Ricardo Pedro wird auf suhrkamp.de wie folgt beschrieben:

Duarte wächst auf umgeben von fremden Erinnerungen. Jeder Weg, jedes Haus im Ort hat schon längst seinen Platz in der Familiengeschichte. Kein Blick, ohne Spuren zu erkennen – die seines Vaters, gebrochen zurückgekehrt nach einem einzigen Abenteuer, die seines Großvaters, beseelt von dem einfachen Glück auf dem Land. Allein am Klavier kommt Duarte zu sich selbst und einer Geschichte. Doch nach und nach entpuppt sich die Verheißung der Musik als Gefahr, und Duarte droht zu verlieren, was ihm lieb ist. Erst als er die vergilbten Briefe seines Großvaters entdeckt, scheint sich eine letzte Chance zu bieten – auf Läuterung und ein still leuchtendes Lebensglück.

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Last but not least befand sich im Verlags-Beutel Ein schädlicher Einfluss von Kate Bornstein und ist „Die wahre Geschichte eines netten jüdischen Knaben, der bei Scientology landete und zwölf Jahre später zu der hinreißenden Lady wurde, die sie heute ist.“ Amazon sagt dazu:

Al Bornstein durchlebt eine behütete Kindheit. Doch schon früh hat er das Gefühl, im falschen Körper zu stecken. Mit Anfang zwanzig überzeugen ihn Scientologen, dass Körper lediglich die Hüllen geschlechtsloser Seelen sind. Er tritt der Sekte bei und bleibt zwölf Jahre lang ein ranghohes Mitglied. Als er erfährt, dass die von ihm akquirierten Spendengelder veruntreut werden, fällt er vom Glauben ab. Al verlässt die Sekte und macht sich mutig auf den Weg, sein eigenes Schicksal zu ergründen. Er wird zu Kate Bornstein, die heute in New York lebt und eine glückliche Beziehung mit einer Frau führt. Allein in Deutschland vermerkt das Transsexuellengesetz derzeit 11.514 betroffene Personen, nach Schätzungen kann jedoch von circa hundertsiebzigtausend Fällen ausgegangen werden. Das Buch stellt den authentischen Bericht einer Betroffenen dar und schildert eindringlich die Suche nach der eigenen Identität. Gleichzeitig bietet es einen Blick hinter die Kulissen der umstrittenen Organisation Scientology. Die ungewöhnlichste Autobiografie des Jahres. Verbindet mit der Suche nach sexueller, spiritueller und sozialer Identität mehrere hochrelevante Themen.

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Was wir natürlich auch nicht vergessen wollen, ist das Buch-Baby von Sonja Kraus und Foodbloggerin Jessica Hesseler, welches die beiden zum Lovelybooks-Treffen ganz lieb vorgestellt haben.
Im Gegensatz zu den bereits gezeigten Büchern, konnte ich mir Törtchenzeit – All you need is sweet schon etwas genauer ansehen. So wird dort zum Beispiel erklärt, welche Grundausstattung man zum Nachbacken benötigt und ein Back-ABC vorgestellt. Danach werden in einzelnen Kapiteln tolle Rezepte zur Oster- und Weihnachtszeit oder neu aufgelegte Klassiker und Geschenkideen gezeigt. Alles ist dabei total hübsch fotografiert und niedlich – auch für Backanfänger wie mich – beschrieben. So liebe ich das!
Übrigens: Wer gerade überlegt, sich das Buch selbst zuzulegen, kann einen kleinen Eindruck vom Innenleben auf  www.toertchenzeit.de bekommen.

Und das waren sie. Unsere Buchgeschenke der Leipziger Buchmesse. Ich kann es kaum erwarten, endlich Zeit zu finden, um diese Prachtexemplare zu lesen. Die ein oder andere Rezension wird ganz sicher folgen.

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