Nur ein kleines Lebenszeichen.

Hallöchen, liebe Leute!

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Wie ein paar meiner Twitter-Follower vielleicht schon mitbekommen haben, nehme ich zur Zeit an der Aktion „Kleine Blogs in Sicht“ [#KBiS17] von Mareike, aka Bücherkrähe, teil. An einem verlängerten Wochenende haben kleinere Blogger die Chance, ein bisschen mehr im Rampenlicht zu stehen und werden gleichzeitig motiviert, in der Teilnehmerliste zu stöbern, Kommentare und Likes zu hinterlassen oder den einen oder anderen neuen Blog in die Abos aufzunehmen, wenn es beim Lesen gefunkt hat. 。◕‿◕。

Seit Donnerstag bin ich also bereits fleißig am lesen und kommentieren und konnte schon einige wunderschöne neue Blogs finden, auf die ich normalerweise vielleicht nie [oder erst viel später] gestoßen wäre. Außerdem konnte ich viele frische Inspirationen und noch mehr Motivation für meine zukünftigen Posts sammeln. Für mich ist Mareikes Aktion schon jetzt ein voller Erfolg!
Jedem großen und kleinen Blogger [oder hobbymäßigem Blog-Leser!] kann ich also wärmstens ans Herz legen, dem obigen Link zur Aktion zu folgen und sich einfach mal auf gut Glück durch die Teilnehmerliste zu klicken. Vielleicht ist ja auch für euch etwas passendes dabei! ☞ ͡° ͜ʖ ͡°)☞

Verständlicherweise habe ich in den letzten zwei Tagen nun auch öfter [in verschiedenen Formulierungen] die Frage gestellt bekommen, ob mein Blog denn überhaupt noch lebt. Dazu möchte ich, um weitere Verwirrung zu vermeiden, sagen: Ja! Man kann es zwar kaum erkennen, aber er atmet noch, haha. ¯\_(ツ)_/¯
Aus Zeit- [und to be perfectly honest auch aus Motivations-]gründen ist es seit Mitte 2016 verflucht still hier geworden, was ich zwar immer mal wieder zu ändern versuche.. mir aber nur mit sehr wenig Erfolg gekrönt ist. Das finde ich selbst zwar schade, aber immer noch besser, als jede Woche einen Beitrag ins Internet zu kloppen, der mir selbst nicht gefällt. Dennoch werde ich diesen Blog wahrscheinlich niemals ganz aufgeben – wie könnte ich? Er weilt immerhin schon seit 2011 unter uns! – und es werden in unregelmäßigen [hoffentlich nicht allzu langen] Abständen nun auch wieder Updates folgen. Einige neue Entwürfe sind auf jeden Fall schon gespeichert.. Also hoffen wir mal das Beste. ;D

Bis bald,
Isa.

Die Leipziger Buchmesse 2017.

Auch in diesem Jahr sind Annika und ich mal wieder unserer März-Tradition nachgegangen, haben unsere Büffelhüften in meinen kleinen, blauen Flitzer geschwungen und sind zur Leipziger Buchmesse gedüst. Diesmal sogar mit Presseausweis im Gepäck! [Ich hätte nie gedacht, dass das mit einem so kleinen Blog wie meinem möglich ist – An dieser Stelle also Vielen Dank an die nette Bearbeiterin, die hier wohl beide Augen zugedrückt haben muss. (☞ ͡° ͜ʖ ͡°)☞] Nach 1,5 Stunden Fahrt und mindestens 600 Jahren im Stau, hatten wir es gegen 13 Uhr endlich an unser Ziel geschafft und konnten den Messebesuch starten.

Natürlich gab wieder jede Menge zu sehen. Hunderte Verlage, tausende Bücher, unendlich viele tolle Menschen in Cosplays – Es ist einfach ein Traum. Besonders toll finde ich ja, dass man jedes Jahr ein paar mehr Cosplays erkennen [oder in meinem Fall sogar jede Menge mehr, seitdem ich in die Anime-Hölle gefallen bin, haha! ᕕ( ͡° ͜ʖ ͡°)ᕗ] und den entsprechenden Serien, Spielen oder Büchern zuordnen kann. <3

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The easiest way to anime-hell, Part III: Charlotte.

シャーロット
Titel: Charlotte [Original: Shārotto]
1 Staffel mit 13 Folgen, sowohl auf Japanisch mit
Untertiteln, als auch auf Englisch und sogar seit neuestem auf Deutsch!

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Yuu Otosaka gehört zu einer kleinen Gruppe Jugendlicher, die mit übernatürlichen Kräften ausgestattet sind. Im Gegensatz zu den meisten Anderen versucht er seine Kräfte nur sehr dezent zu seinem Vorteil einzusetzen. Als er jedoch auf das Mädchen Nao Tomori trifft droht seine Gabe öffentlich zu werden.. 

[Quelle: peppermint anime]

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01 – Er lässt sich Zeit: Die ersten fünf Folgen von Charlotte sind alle in einem recht langsamen Tempo gehalten. Es werden größtenteils Sidestorys erzählt, die vielleicht etwas langgezogen wirken können, doch in meinen Augen war das von den Machern eine sehr gute Entscheidung. So hat man Zeit, die Charaktere näher kennenzulernen und die Welt besser zu verstehen, in der sie leben. Erst danach geht so richtig die Post ab [das klingt viel zu positiv, oh mein Gott], alles geht in die Brüche und man wird geradezu überrollt von den Ereignissen. Dranbleiben lohnt sich also auf jeden Fall und Dana und ich können euch nur empfehlen: Genießt die ruhigen Sidestorys so lange ihr könnt. Ihr werdet sie vermissen, wenn ihr euch irgendwann nicht mehr zu blinzeln traut, aus Angst, etwas zu verpassen.

02 – Was für’s Auge: Es fängt schon beim Opening an. Vielleicht kann der Song nicht unbedingt jeden überzeugen und er ist sicher auch nicht so catchy wie manch anderes Anime-Intro, doch visuell ist es einfach nur hochwertig. [Und es soll schon was heißen, wenn ich ein Opening genial finde, obwohl ich den Song nicht sonderlich mag! ;D] Auch das Ending ist sehr gut gestaltet und macht einem immer wieder ein bisschen Lust darauf, in der Nacht draußen spazieren zu gehen. Was uns aber am meisten gefällt, ist, dass es sich je nach Stimmung der Folge ändert. Das erinnert ein bisschen an Game of Thrones, wenn die Credits gezeigt werden und die unterschiedlichen instrumentalen Stücke im Hintergrund laufen. Dann hat man dank der Reflexion auch hier die Chance, sein verheultes Gesicht im Bildschirm zu sehen und erstmal eine Runde sein Leben zu hinterfragen. Ach, so schön.. </3
Auch an der Qualität der Animation kann man sehen, dass das Studio weiß, was es tut. Kein Wunder, immerhin hat es auch bekannte Animes wie Another oder Angel Beats herausgebracht. Die Szenerie ist weich und hell gehalten, die Charaktere haben allesamt große, sehr farbenfrohe Augen und – von den Otasaka Geschwistern mal abgesehen – hat kaum jemand eine „normale“ Haarfarbe. Auf den ersten Blick könnte man den Zeichenstil also für kindlich halten.. But don’t be fooled, die Story ist es nicht!

03 – Missglückte Superkräfte: Ich hätte wahnsinnig gerne Superkräfte. Fliegen, Gedanken lesen, Telekinese, Hitzeblick – Immer her damit. Die Jugendlichen in Charlotte haben solche Kräfte aus [erst] ungeklärten Gründen entwickelt, doch nicht ganz so, wie man sich es sich jetzt vielleicht vorstellt. Diese Kräfte sind nämlich [sehr zur Freude des Zuschauers] ziemlich unperfekt. Ein paar Beispiele gefällig? Klaro: Yu Otasaka [unser Hauptcharakter] kann vom Körper eines jeden Menschen in seinem Blickfeld Besitz ergreifen – Aber nur für fünf Sekunden. Jemand anders kann sich unsichtbar machen – Aber nur für eine Person, alle anderen Umstehenden sehen sie noch. Der Nächste ist superschnell – Kann dabei aber nicht kontrollieren, wo er anhält, was schon zu so einigen Verletzungen geführt hat. Und wieder einer kann Personen, die solche Fähigkeiten besitzen, problemlos aufspüren – Muss dabei aber von Kopf bis Fuß triefend nass sein. Es ist herrlich witzig, echt. Wo wir gerade bei „witzig“ sind..

04 – Die volle Emotions-Palette: Charlotte ist auf so vielen Ebenen verdammt witzig und es gab Anfangs eigentlich keine Folge, in der ich nicht gelacht habe. Dieser lockere Ton verändert sich aber im Laufe der Zeit und wird von Folge zu Folge immer düsterer, bis man lieber durchgehend heulen möchte, weil DIESE ARMEN BABYS DAS ALLES NICHT VERDIENT HABEN! Besonders Folge 8 kann die Tränendrüsen sehr erfolgreich anregen, das könnt ihr mir glauben. [Mimimimi] Was mir auch positiv aufgefallen ist, ist die sehr gute Darstellung von Depressionen. Ich finde es sehr wichtig, dass dieses Thema angesprochen wurde, auch wenn es relativ kurz gehalten ist. Einerseits hätte ich mir wirklich mehr dazu gewünscht, andererseits bezweifle ich aber auch, dass mein Herz noch eine Folge in diesem Stil überlebt hätte.

05 – Charaktere[ntwicklung]: Wir lernen Yu in der ersten Folge als einen obercoolen, arroganten, selbstverliebten Idioten kennen, der seine Kräfte einsetzt, um im Leben voran zu kommen – Und dabei ist es ihm vollkommen egal, ob er anderen damit schaden könnte. Dana und ich haben uns zwar selbst eingestanden, dass wir wahrscheinlich ähnlich handeln würden, wenn wir so eine Superkraft hätten wie Yu, aber trotzdem verspürten wir in der ein oder anderen Folge das starke Bedürfnis, ihm mal kräftig ins Gesicht zu fassen. Glücklicherweise geht es Nao Tomori in diesem Punkt genauso und sie übernimmt das mit Freuden für uns. Nicht nur das – Nao ist auch grundsätzlich ein toller Charakter. Sie lässt sich von niemandem etwas bieten, packt Probleme an der Wurzel und nimmt keine Hand vor den Mund. Dass sie dabei eigentlich zu 90 Prozent der Zeit absolut Done With Everyone’s Shit ist, macht sie nur umso sympathischer. Zu den Hauptcharaktern gehören außerdem noch Jōjirō Takajou – der typische Schlaumeier, der in keinem Anime, in dem eine Schule auch nur aus der Ferne zu sehen ist, fehlen darf – sowie Misa Kurobane und ihre Schwester Yusa, die quasi eine Art japanisches Teen Idol ist. Zusammen ergeben die fünf ein tolles Team mit vielen unterschiedlichen Qualitäten und es ist schön zu sehen, wie sich sich jeder von ihnen im Laufe der Ereignisse verändert und an Herausforderungen wächst. Vor allem Yu macht eine sehr extreme Charakterentwicklung durch – Und das zum Glück zum Besseren.

06 – Ayumi: Yus kleine Schwester Ayumi ist die süßeste Person, ever! Sie ist unser Sonnenschein, unser Engel, unser Licht am Ende des Tunnels. Die Beziehung zwischen ihr und Yu ist einfach zu niedlich. Vor allem, wenn sie es mal wieder viel zu gut mit ihm meint und ihm Essen nach einem geheimen Familienrezept zubereitet [Pssst. Die geheime Zutat ist sehr süße Pizzasoße]. Die beiden Geschwister würden wirklich alles füreinander tun und das zeigt mal wieder eindeutig, dass ein festes Band zwischen zwei Familienmitgliedern das beste Mittel ist, um unsere kalten, harten Herzen zu erweichen.

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= Übrigens: Wer sich fragt, wer diese wunderschönen GIFs gemacht hat..
Das war Dana! Weil sie awesome ist.
Ihr Tumblr ist mit den GIFs verlinkt, also geht los und folgt ihr! =

Guess who’s back? Back again – Isa’s back. Tell a friend. [Liebster-Blog-Award, Teil II.]

Ehm. Ja, hi. Da bin ich wieder? … I guess.

hi

Hoppala. Meine kleine Bloggerpause hat jetzt vielleicht doch ein großes bisschen länger gedauert als ursprünglich geplant, hähä.. Tja, ich würde jetzt liebend gerne mit einer Ausrede kommen und sagen, dass es einzig und allein daran lag, dass ich in meinem „normalen Leben“ plötzlich unheimlich viel zutun hatte – Aber ehrlich gesagt hatte ich eine kleine Krise. Eine kleine Krise namens „OHMEINGOTT, KEIN SCHWEIN INTERESSIERT, WAS DU HIER INS INTERNET BRÜLLST, LASS ES EINFACH! DU BIST EIN NICHTS!“, die sicherlich jeder bloggende Mensch irgendwann in seinem Leben mindestens ein Mal durchmachen muss. Aber jetzt sitze ich wieder hier. Vor meinem Laptop, mit meiner Decke mit Ärmeln, einer riesigen Kanne Tee und bin gekommen um zu bleiben! Vielleicht. Denke ich. Hoffen wir es mal.

Und was wäre besser für den holprigen [und etwas seltsamen] Neueinstieg, als endlich mal wieder eine Nominierung für den Liebster Award zu beantworten?! Richtig, gar nichts. In meinen Entwürfen habe ich zwar noch ein paar superalte Nominierungen gefunden [die ich hoffentlich irgendwann in meiner Lebenszeit noch beantworten werde..], aber ich fange jetzt einfach mal mit der Neusten – von Ina mit ihrem Blog The Magic in Books – an. Vielen Dank für’s Nominieren und viel Spaß beim Lesen! ;D


liebsteraward

1. Worüber schreibst du so?
Über mein Leben als Anime-Opfer und meinen übermäßigen Konsum des geschriebenen Wortes, wenn ich mir meine letzten Posts mal so ansehe. Ab und an sind aber auch mal ein paar kurze Reiseberichte mit viel zu viel Bildmaterial dabei. Und eine Filmreview. Oder das ein oder andere Rezept. [Obwohl.. Eigentlich in all den Jahren nur ein einziges Rezept, also sollte ich das vielleicht gar nicht mit aufzählen.]

2. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ein übermäßiges Mitteilungsbedürfnis. I mean look at my first post, it’s ridiculous.
[Diese Antwort war ursprünglich viel länger, aber let’s be real, darauf läuft es einfach hinaus.]

3. Was ist dein (Haupt-)Beruf neben dem Bloggen?
Ich bin eine Krankenkassen-Tante. Oder Sozialversicherungsfachangestellte in der Fachrichtung Krankenversicherung, wenn wir den offiziellen Fancy-Begriff verwenden wollen, der nie auf Formulare passt. 2015 habe ich dabei noch im Arbeitgeberservice gearbeitet und aufgepasst, dass alle ordentlich ihre Beiträge zahlen, seit 2016 bin ich eine Sachbearbeiterin im Rehamanagement und kümmere mich um kranke Omis und Opis oder Muttis, die zu Mutter-Kind-Kuren wollen. Und so. Whoopi. Yay. Wow.

4. Wie sieht dein Morgen aus?
Von Montag bis Freitag? Erstmal grummlig, weil ich immer zwischen 5:00 Uhr und 5:30 Uhr aufstehe. Wenn ich mich dann [nach dreimaligem Schlummertasten-drücken] endlich aus dem Bett gequält habe, futtere ich ein Nutella Toast oder Cornflakes und mache mich dann fertig, während ich irgendeine Anime-Folge auf Netflix [oder YouTube-Videos] schaue. Und dann geht’s schon los an die Arbeit. Samstags und Sonntags wird ausgeschlafen, meistens. Das variiert dann doch des Öfteren, je nachdem, wie mein Sozialer Status in dem Moment aussieht. Und ob jemand Brötchen geholt hat.

5. Was ist dein größter Traum?
Hier wähle ich jetzt mal die faule Methode und verlinke euch meinen alten Liebster Award Beitrag von 2014. Da habe ich nämlich schon mal die selbe Frage beantwortet [nur hieß es dort „größter Wunsch“]. Daran hat sich in den letzten zwei Jahren eigentlich nix geändert, haha.. Gott, das ist eigentlich so sad.. Ansonsten träume ich auch recht regelmäßig davon, ein stinkreiches, gesundes Model-Genie zu sein, das literally in Geld schwimmt wie Dagobert Duck. Aber ich glaube, das will hier keiner lesen.

6. Der schönste Ort der Welt?
Mein kuscheliges Bett [mit laufender Heizdecke, höhö] nach einem nervigen, kalten Arbeitstag. <3

7. Hast du Haustiere?
Ja! Einen Labrador Retriever namens Sammy. Er ist das aufgedrehteste, liebesbedürftigste, süßeste, schwerste, goldigste, fröhlichste, tollpatschigste Riesenbaby der Welt. Einbrecher würde er wahrscheinlich nicht vertreiben, sondern eher zu Tode knuddeln. Look at this dork, he’s da best!

8. Wer ist dein Idol?
Probably Lorelai Gilmore. Oder Phil Lester. Oder Shrek. Vielleicht auch Spirit, der wilde Mustang.

9. Hast du ein Lieblingsbuch oder sogar ein Lieblingszitat?
Ein spezielles Lieblingszitat habe ich eigentlich nicht. Es gibt immer mal wieder welche, die mir sehr gut gefallen, beziehungsweise im Gedächtnis bleiben, aber natürlich fällt mir genau jetzt keins ein. Typisch.
Mein Lieblingsbuch ist eigentlich schon seit Jahren Duddits von Stephen King. Aliens, ein paar der tollsten Freundschaften von denen ich je lesen durfte und ein toller Schreibstil. Was will ich mehr?!

10. Lieber Filme oder lieber Serien?
Serien, um ehrlich zu sein. Ich liebe es zwar, Filme im Kino zu schauen, aber Zuhause fehlt mir meist die nötige Aufmerksamkeitsspanne für einen 2,5-Stunden-Blockbuster. [Who am I kidding, ich verzweifle ja oft schon an 45-Minuten-Folgen..] Außerdem verfolge ich meine Lieblingscharaktere gerne über eine längere Zeit durch ihre Höhen und Tiefen und habe dabei mehr Material zum fangirlen.

11. Welchen Tipp möchtest du neuen Bloggern mitgeben?
Hm. Lasst euch nicht stressen, ihr seid niemandem etwas schuldig, zieht euer Ding durch, bloggen macht Spaß? [Ich bin so weise, ich weiß. Nennt mich doch bitte alle von jetzt an nur noch Senpai.]


Haha, geschafft! Jetzt gilt es also nur noch, selbst ein paar Fragen zu stellen und neue Opfer Kandidaten für den Liebster Award zu benennen. Letzteres mache ich dieses Mal mit einem kleinen Regelverstoß, denn ich lese aktuell leider nur noch sehr wenige Blogs regelmäßig und komme somit nicht mal auf die vorgeschriebene Mindestanzahl von 5 Personen. Aber die Auserwählten können sich ja dafür umso glücklicher schätzen: twoladygreysinthehappylandthe written wordmiss bookiverse.

Wenn ihr vier coolen people Lust darauf habt und die nötige Zeit mitbringt, dann beantwortet doch bitte die folgenden 11 Fragen [Sorry, if they’re lame]. Ich freue mich schon darauf, was ihr zu erzählen habt. :]

01. Wie war dein Tag heute?
02. Was war deine allerliebste Kinderserie?
03. Der letzte Film, bei dem du so richtig krass heulen musstest?
04. Welches Sternzeichen bist du? Und glaubst du an Horoskope?
05. Was ist dir lieber, Taschenbuch oder Hardcover?
06. Liest du gerne Fanfiction? [Wenn ja, empfiehlst du mir eine? Egal, welches Fandom!]
07. Auf was freust du dich im kommenden Jahr am meisten?
08. Was ist dein Lieblingsmärchen und warum?
09. Wenn du ein Superheld wärst, was wäre deine Superkraft?
10. Über welche Kleinigkeit kannst du dich freuen wie ein Schneekönig?
11. Welche Serie hat den besten Soundtrack ever?

Und hier noch die Regeln:
Danke der Person die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog Artikel.
Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.

Gelesen: Mai 2016.

Huch, long time no see! Tut mir leid, dass ich euch und diesen Blog mal wieder für so lange Zeit vernachlässigt habe, aber irgendwie hat es mir einfach an Lust und Zeit gefehlt, mich an den Computer zu setzen und zu schreiben. Auch grundsätzlich war der Mai nicht unbedingt ein produktiver Monat für mich. Was das Lesen angeht, war er mit gerade mal zwei Büchern und noch zwei Hörbüchern sogar der schwächste im ganzen Jahr. Aber, hey. Was soll‘s? Immerhin gibt es auch immer wieder die ein oder andere lange Fanfiction, die verschlungen und Serien/Filme, die geguckt werden wollen. ¯\_(ツ)_/¯

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Und da dieser Post wahrscheinlich sowieso ein recht kurzer werden wird, will ich erst gar keine vielen Worte verschwenden und gleich mit Buch Nummer 1, The Raven King von Maggie Stiefvater, loslegen. Ich muss ja zugeben, dass ich ein bisschen zwiegespalten bin, was das Ende des Raven Cycles angeht.. Zwar habe ich mich – wie bei allen anderen Bänden auch – supergut unterhalten gefühlt und wollte es am liebsten in einem Rutsch durchlesen, aber das Ende hat es für mich einfach nicht gebracht. Vom Spannungsbogen her lag es in meinen Augen sogar ziemlich weit unten und ich fand es fast ein bisschen zu „unspektakulär“ für so eine fantastische Reihe. Außerdem gab es so viele ungeklärte Fragen, auf die ich schon ganz gern eine Antwort bekommen hätte.. Nichtsdestotrotz: Ich mochte The Raven King echt gerne und es hat sehr viele Elemente, die mich unsagbar glücklich gemacht haben (PYNCH, LEUTE, PYNCH). Aber kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch ausgelesen habt, damit echt zufrieden seid, dann aber anfangt, genauer darüber nachzudenken? Und dann fällt euch das auf und das und das und plötzlich ist alles, was ihr zuvor gefühlt habt, eine Lüge? So ähnlich ging es mir hier. Trotzdem möchte ich euch allen ans Herz legen, diese Reihe mal auszuprobieren. Denn – wie ich schon gefühlt tausend Mal in meinen monatlichen Kurzreviews geschrieben habe – wenn ihr realistische Charaktere, wundervolle, echte zwischenmenschliche Beziehungen, viele übernatürliche Elemente und einen wahnsinnig guten Schreibstil wollt, seid ihr bei Maggie Stiefvater an der richtigen Adresse!

Danach ging es weiter mit Between Shades of Grey von Ruta Sepetys, was mir recht gut gefallen hat, mich aber nicht 100%ig überzeugen konnte. Zwar mochte ich die geschichtlichen Aspekte sehr und finde es nach wie vor super, dass die Autorin Seiten des 2. Weltkriegs beleuchtet, die normalerweise im Klassenzimmer nicht aufgegriffen werden – Aber emotional konnte mich Between Shades of Grey [genau wie der Nachfolger Salt to the Sea] einfach nicht so stark berühren, wie es eigentlich sollte. [Und ich es mir gewünscht hätte!] Vielleicht liegt das wirklich nur an mir, aber ich konnte während der 344 Seiten einfach keine tiefere Bindung zu den Charakteren aufbauen, obwohl sie so wahnsinnig viel durchmachen müssen. Auch das Ende fand ich nicht unbedingt passend, da es für meinen Geschmack viel zu plötzlich war und es sich angefühlt hat, als hätte jemand die letzten Seiten rausgerissen..

Die zwei Hörbücher, die ich im Mai gehört habe, waren The Lightning Thief und The Sea of Monsters, also die ersten beiden Teile der Percy Jackson and the Olympians Reihe von Rick Riordan. Gelesen wurden die beiden deutschen Hörbücher von Marius Clarén, der unter anderem der Synchronsprecher von Jake Gyllenhaal ist. Und was soll ich sagen? Ich fand’s super! Ernsthaft. Vor ein paar Jahren konnte ich mich mit den Geschichten über Percy Jackson einfach nicht anfreunden, weil ich die Verfilmung des ersten Bands sehr uncool fand und ich automatisch angenommen habe, dass die Bücher auch nichts für mich sein würden. GOD, I WAS SO WRONG. Der Mix aus Abenteuer, tollen Charakteren, diesem Harry-Potter-Feeling und der clever eingebauten griechischen Mythologie ist einfach total mein Ding und die Stimme von Marius Clarén passt wirklich gut zu dem Percy, den ich mir vorstelle. Zwar sind die Ausgaben auf Spotify gekürzt, aber ich finde, bei diesen ersten beiden Bänden fällt das gar nicht sonderlich negativ auf. Als ich das Dritte kurz darauf angefangen habe, musste ich aber schon nach ein paar Minuten abbrechen, weil es mir da sehr stark gekürzt vorkam. [Ist ja auch logisch, die Geschichten werden ja auch länger.] Deshalb werde ich die Reihe wohl demnächst doch selber weiterlesen – Nicht, dass ich was dagegen hätte. Ich freu mich wie verrückt darauf! Vor allem mit dem Wissen, wie viele Bücher aus diesem Universum noch auf mich warten! <3 [Und bei all dem Fanart, das ich ständig sehe]


Was waren denn eure Lese-Highlights im Mai?
Und ist jemand unter euch auch erst so spät wie ich auf den Percy Jackson Zug aufgesprungen?

Gelesen: April 2016.

Leute, macht euch bereit für einen elend langen Blogpost, denn ich habe schon wieder einen ganzen Haufen Bücher verschlungen [kein Sozialleben zu haben ist so förderlich für’s Lesen, haha.. ha] und ein paar Wort dazu zu sagen. Also gönnt euch meine Ausschweifungen zu sage und schreibe dreizehn Büchern, mit insgesamt 3.830 Seiten. [Ich finde diese Lese-Geschwindigkeit mittlerweile bedenklich.]

Mit Blue Lily, Lily Blue von Maggie Stiefvater habe ich gleich zum Monatsanfang meinen Lesemarathon des Raven Cycle beendet und was soll ich sagen? Es hat mich genauso begeistert, wie die ersten zwei Bände auch. Ich liebe die Jungs, ich liebe Blue, ich liebe die Dynamik zwischen ihnen allen, ich liebe alle übernatürlichen Elemente und all die What the fuck Momente. Diese Reihe ist einfach so super um das altbewährte Ich-lege-mich-jetzt-drei-Tage-aufs-Sofa-esse-nicht-schlafe-nicht-und-höre-nicht-mehr-auf-zu-lesen-bis-ich-damit-durch-bin-Nein-mein-Name-ist-nicht-Bastian-Bux-aber-es-dauert-nicht-mehr-lange Konzept anzuwenden und ich bin wirklich unheimlich froh, dass ich Maggie Stiefvater endlich für mich entdecken konnte. Letzte Woche habe ich auch mit The Raven King angefangen, versuche aber, es möglichst im Schneckentempo zu lesen, weil ich meine Babes einfach nicht verlassen will, mimimi.

Danach habe ich im Rahmen der Wanderbuch-Aktion von Lisa Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers gelesen. Und obwohl es mir wieder wirklich sehr viel Spaß gemacht hat, mir all die Kommentare meiner Mitleser zu Gemüte zu führen, muss ich zugeben, dass das Buch an sich leider nichts für mich war. Versteht mich nicht falsch: Mir ist mehr als bewusst, dass es sich auf einem superhohen Kreativitäts-Level bewegt und wahnsinnig viel Liebe und Mühe in den Schreibprozess geflossen sein müssen. [Und von den niedlichen und liebevollen Illustrationen will ich gar nicht erst anfangen.] Aber die Geschichte an sich konnte mich nicht so richtig fesseln. Sie ging mir einfach viel zu langsam voran und ich musste mich an manchen Stellen schon ein bisschen zwingen, überhaupt weiterzulesen.. [Zum Glück gab es aber viele witzige Randkommentare, die meine Laune trotzdem oben halten konnten, heh.] Nichtsdestotrotz kann ich nicht behaupten, dass Die Stadt der Träumenden Bücher kein gutes Buch wäre. Nein, ich verstehe vollkommen, dass man sich auch total in diese Welt und all die Wesen darin hineinverlieben kann. In diesem Fall trifft der Spruch „Es liegt an mir, nicht an dir..“ also tatsächlich mal zu. (ಥ﹏ಥ) Auf jeden Fall möchte ich mich ganz lieb bei Lisa dafür bedanken, dass sie sich die Mühe gemacht hat, diese ganze Wanderbuch-Aktion zu organisieren! Ich würde mich freuen, wenn es nicht das letzte Mal gewesen ist, dass wir alle zusammen lesen. 。◕‿◕。

Meine wohl überraschendsten Monatsfavoriten waren die Bücher aus der Captive Prince Trilogie von C.S. Pacat. An alle, die nur das erste Buch gelesen haben und gerade ernsthaft mit dem Gedanken spielen, mir auf allen erdenklichen Sozialen Netzwerken zu entfolgen – STOP! HEAR ME OUT. Let me explain. Angefangen hat das Ganze eigentlich als Idee für einen Buddyread mit Dana. Ich habe über Twitter, Goodreads und Blogs so viele extreme Meinungen [sehr zerreißender Hass und auch tiefe, tiefe Liebe]  mitbekommen, dass ich einfach wusste: Irgendwann musst du dir das auch mal geben, Isa. Und Rainbow Rowell hat auch davon geschwärmt, also.. Warum nicht? Also hab ich irgendwann Abends damit angefangen, es zu lesen und bin plötzlich aus Prokrastinations-Gründen innerhalb kürzester Zeit durchgepflügt. Und.. Hatte keine Meinung dazu, außer „Hmm“. Der Schreibstil war nicht besonders, das Worldbuilding sehr sehr seltsam und es passiert eigentlich nicht sonderlich viel. Ich mochte Damen ganz gern und Laurent war irgendwie interessant, aber das war auch schon alles. Ich stimme allen zu, dass der erste Band Abusive und abschreckend ist und dass nirgendwo Trigger-Warnings genannt werden, finde ich absolut nicht richtig. ABER! Dieser ganze Abusive-Kram wird nicht romantisiert, wie es ja in manch anderen Werken der Fall ist. Damen [aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, btw] findet das alles genauso kacke wie man selbst. AND HERE’S THE THING! Es wird besser. So nichts-sagend der erste Teil ist – So viel besser ist Band zwei [und dann auch Band drei]! Plötzlich gibt es einen richtigen Plot, es wird spannend, der Schreibstil wird angenehmer, der ganze Abusive-Mist weniger, bis er plötzlich gar nicht mehr da ist und die Charaktere entwickeln sich so krassgut! Und ja, ich shippe Damen und Laurent. Hart. Es hat lang gedauert, aber es ist geschehen. Also ja.. I like. ¯\_(ツ)_/¯

Danach habe ich mich seit langem mal wieder in meine kleine Wohlfühl-Welt zurückgezogen und jede Seite der neuen illustrierten Version von Harry Potter und der Stein der Weisen genossen, die mir meine Mom zum Geburtstag geschenkt hat. Ach, und es war so schön! Es ist wirklich viel zu lange her gewesen, dass ich diesen Band zum letzten Mal gelesen habe [ich glaube, das war in der 7. Klasse oder so? Oh, Gott. Ich bin so alt], aber J.K. Rowling hat es wirklich perfektioniert, jede Altersgruppe um den Finger zu wickeln. (~˘▾˘)~ Die Illustrationen von Jim Kay sind [einfach der nackte Oberwahnsinn] so liebevoll gestaltet und fangen die Atmosphäre der Geschichte perfekt ein, sodass sie mich sofort überzeugt haben, mich auch mal an A Monster Calls von Patrick Ness zu wagen, welches er ebenfalls illustriert hat. Und auch hier kann ich sagen: Es ist einfach genial. Jim Kay weiß ganz genau, wie er das richtige Feeling einer Szene in Bildern einfangen kann und das hat für mich noch so eine kleine Extra-Prise Perfektion auf diese berührende Geschichte gestreut. Und Holy Crap, hab ich am Ende geheult. Also ohne Witz – Ich war heilfroh, dass ich ein Taschentuch als Lesezeichen benutzt habe, haha! (;´༎ຶД༎ຶ`)

Noch am selben Tag, an dem ich A Monster Calls beendet hatte, habe ich mir Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe von Benjamin Alire Sáenz vorgeknöpft und sogar noch in den späten Abendstunden beenden können! So ein schönes Buch, oh Gott. Der Schreibstil, Ari und Dante, ihre Familien mit all ihren Eigenheiten, die Freundschaft, die Liebe, die Situationen, denen sich diese beiden Jungs stellen müssen – Alles war so echt, so greifbar. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, selbst wenn ich gewollt hätte [glücklicherweise war Sonntag, also musste ich auch nicht aufhören]. Also sind die knapp vierhundert Seiten wie im Flug an mir vorbeigezogen. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, obwohl es mich traurig gestimmt hat, dass meine Zeit mit diesen tollen Charakteren schon abgelaufen war – ABER dann habe ich diesen Tweet gelesen und bin ich Jubelschreie ausgebrochen!

Salt to the Sea von Ruta Sepetys – welches als nächstes von meinem TBR-Stapel weichen musste – hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Die positiven? Es fällt von der ersten Seite an auf, dass die Autorin wahnsinnig viel Zeit und Nachforschungen in dieses Buch gesteckt hat und ich finde es immer wieder wichtig, dass Schicksale aus Zeiten des 2. Weltkriegs auch in heutigen Veröffentlichungen aufgegriffen werden. Der Untergang der Wilhelm Gustloff war mir bis dahin vollkommen unbekannt [Asche auf mein Haupt, aber wir hatten das auch nie in der Schule, glaube ich?!] und die Idee, die Geschichte aus der Perspektive von Jugendlichen zu erzählen hat mir auch sehr gut gefallen. Was mir jedoch negativ aufgefallen ist, war, dass ich mich sehr von den Figuren abgekapselt gefühlt habe. Den Weg den Joana, Emilia, Florian und die anderen gehen ist schrecklich und brutal und all die Dinge, die sie durchmachen müssen, sollten mich als Leser doch bewegen? Aber.. Nichts. Vielleicht lag es an mir. Vielleicht war es Absicht und ich sollte mich wie ein unbeteiligter Zuschauer fühlen, weil es im Krieg keinen Platz für Trauer um Einzelschicksale gibt? Ich weiß es wirklich nicht.. Von dieser Tatsache aber mal abgesehen hat mir mein erstes Buch von Ruta Sepetys gut gefallen und schon gespannt auf den Vorgänger Between Shades of Grey gemacht, der von Joanas Cousine Lina handelt.

Und zu guter Letzt habe ich mir auch noch etwas von der Manga- & Comic-Front gegönnt – Muss ja auch mal wieder sein. Nachdem ich mit meiner Mom nämlich vor kurzem die erste Staffel von Tokyo Ghoul beendet habe, konnte ich mir endlich ein Herz fassen und die Mangas [die ja viel besser sein sollen, als die Anime-Umsetzung] in Angriff nehmen. Die ersten beiden habe ich im Laufe des Aprils durchlesen können und habe noch keine allzu gravierenden Unterschiede festgestellt. Ich wurde aber schon öfter gespoilert und weiß deshalb so grob, wann sich Manga und Anime voneinander trennen – Deshalb kann ich es kaum erwarten, dort anzukommen und die bessere Storyline erleben zu können!
Außerdem habe ich endlich bei Amazon zugeschlagen, mir die erste Volume des Comic-Epos Saga von Brian K. Vaughan bestellt und innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Was soll ich sagen? Es war genauso awesome, wie der Hype es mir schon prophezeit hat. So viele fantastische Kreaturen, ein endloser Krieg im Universum und eine junge Familie zwischen den Fronten. What’s not to love? Und wenn schon der Einstieg so wahnsinnig gut war, wie soll ich dann die folgenden Bände überleben?
Ach, und fast vergessen: Meine Sucht nach Owari no Seraph von Takaya Kagami wurde auch mal wieder befriedigt, da ich mir von einem braufrischen Amazon-Gutschein die Volume 8 bestellt und – genau wie SAGA – schnell weggenascht habe. Da sich die Handlung des Mangas kaum von der des Animes unterscheidet, bleibt mir dazu eigentlich auch nichts weiter zu sagen als: MIKAAAAAAAAAAAA!

The easiest way to anime-hell, Part II: Attack on Titan / Shingeki no Kyojin.

進撃の巨人
Titel: Attack on Titan [Original: Shingeki no Kyojin].
Manga: Attack on Titan von Hajime Isayama.
Bisher 1 Staffel mit 25 Folgen [+ 1 Zusammenfassungs-Folge] – je zirka 24 Minuten.
Eine zweite Staffel wurde für 2016 angekündigt!

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Die Handlung von Attack on Titan dreht sich um den jungen Eren Jäger, seine Adoptivschwester Mikasa Ackermann und seinen besten Freund Armin Arlert, die zusammen mit dem verbliebenen Rest der Menschheit in Städten leben, die durch riesige Mauern vor den Angriffen der sogenannten Titanen, gigantischen humanoiden Wesen, die Menschen scheinbar grundlos verschlingen, geschützt sind.
Doch eines Tages durchbrechen die Titanen die erste Mauer und die Menschen werden weiter zurückgedrängt. 

Quelle: Wikipedia

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01 – Das Opening, das dich dazu bringt, 5 Stunden querfeldein rennen zu wollen: Selbst wenn ich keinen Intro-Kink hätte, würde ich auf dieses Opening abfahren. Es ist so awesome, aggressiv AND MAKES YOU WANNA KILL A MAN! Außerdem ist es – auf Dauerschleife – echt perfekt zum Sport machen. Oder um im Auto zu sitzen und leidenschaftlich falsches Japanisch durchs offene Fenster zu brüllen.
[Nicht wundern, das Opening ist nicht so lang, WordPress ist nur gerade wieder fies zu mir.]

02 – Abgefahrene Story: Riesige, menschenartige Monster ohne Geschlechtsteile, die vor hundert Jahren auf der Erde aufgetaucht sind und seitdem scheinbar grundlos Menschen essen, haben die überlebende Bevölkerung dazu gezwungen, sich hinter 50 Meter hohen Mauern zu verstecken und ihr Leben in einem Käfig zu verbringen. Einige dieser Menschen haben ihr Streben nach Freiheit aber auch nach diesen vielen Jahren nicht verloren und versuchen, die Titans mit Schwertern und speziell dafür entwickeltem Three Dimensional Maneuvering Gear zu bekämpfen. Sie fliegen also quasi durch die Luft und schnippeln Riesen kaputt. Das allein klingt schon so abgefahren, dass ich Attack on Titan einfach sehen musste! Das geht euch genauso? Dann könnt ihr eigentlich schon hier aufhören zu lesen und über diesen Anime herfallen. Falls es euch noch nicht überzeugt – Hier sind sieben weitere Gründe!

03 – (Un)Perfekte Charaktere: Alle Charaktere in Attack on Titan sind sehr unterschiedlich und trotzdem ist jeder auf seine Art besonders. Eren ist weder der schlauste, noch der stärkste, hat aber einen unglaublich starken Willen; Armin besitzt einen brillanten Verstand, hat aber gleichzeitig so gut wie kein Selbstvertrauen und Mikasa ist die krasseste Kämpferin überhaupt und würde blind alles für die Familie tun, die ihr noch geblieben ist. Marco ist eine Cinnamon Roll wie sie im Buche steht und Jean ist ein geborener Anführer mit Versagensängsten.  Jeder einzelne von ihnen – egal, ob viel Screentime oder nicht – ist ein realistischer Charakter mit Tiefe. Somit ist es ein leichtes, sie alle ins Herz zu schließen, oder sich in dem ein oder anderen wiederzufinden. Außerdem kann man eigentlich niemanden wirklich hassen, da man jeden von ihnen bis zu einem gewissen Punkt verstehen kann. Was auch ein großer Pluspunkt ist, ist die Tatsache, dass es keine Klischee-Geschlechterrollen gibt – Egal ob Mann oder Frau, jeder, der den Willen hat, für die Menschheit zu kämpfen, tut das auch! Und da wundert es auch nicht, dass die Frauen in Attack on Titan allesamt wahnsinnig tolle Charaktere sind.  [Mikasa, Sasha, Ymir, Krista, Annie – Alle awesome!] Übrigens gibt es auch einen Charakter, bei dem absichtlich nie gesagt wurde, ob er/sie nun ein er oder eine sie ist! Selbst auf der Wikipedia-Seite steht nur: „ist ein führendes Mitglied des Aufklärungstrupps„. Natürlich ist das nur ein kleiner Funfact, aber ich find’s echt cool! ;D

04 – Die Animationen: Die Tatsache, dass Attack on Titan so wahnsinnig fesselnd und mitreißend ist, liegt nicht nur daran, dass die Story sehr gut erzählt wird. Das Auge isst immerhin mit und Attack on Titan ist in dem Sinne ein einziges Festmahl! [ಥ‿ಥ] Hier zeigt sich mal wieder, dass manche Mangas echt so perfekt für das Anime-Format geeignet sind und deshalb einfach so umgesetzt werden müssen. Während der Zeichenstil im Manga oft kritisiert wird, lässt der Anime eigentlich keine Wünsche offen. Vor allem dann nicht, wenn „die allgemein so rumfliegen“, wie es Dana so galant ausgedrückt hat. Man kann es eigentlich gar nicht richtig beschreiben, diese Kampfszenen muss man einfach – mit Musik und Geschrei im Hintergrund – erlebt haben. Gänsehaut und Schweißausbrüche garantiert, heh!

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05 – Der gesamte Soundtrack: Ich habe diesen Soundtrack im Auto schon etwa hundert Mal rauf und runter gehört und kann euch mit gutem Gewissen sagen, dass er Der Shit ist! Jedes Lied erzählt seine eigene Geschichte und wenn man sie alle durchgehört hat, kann man behaupten, jegliche Emotion auf der Palette gefühlt haben. Was das Hörerlebnis noch besonderer macht, ist, dass nicht alle Lieder Japanisch sind, sondern auch einige Englisch und Deutsch! Was mich gleich zu Punkt 06 bringt..

06 – Japaner, die Deutsche Namen brüllen: Die meisten der Charaktere in Attack on Titan haben Deutsche Vor- und/oder Nachnamen [Armin, Reiner, Berthold, Erwin..] und ich finde es zu herrlich, wenn diese Namen von Japanern gebrüllt werden. Aber nicht nur die Namen und der Soundtrack lassen sich auf Deutschland zurückführen. Das Aussehen vieler Charaktere ist auch „typisch Deutsch“ und es wird oft spekuliert, dass sich das Innere der Mauern eigentlich – zumindest Teilweise – in Deutschland befindet. Zum Beispiel auch, weil Maße in Metern angegeben werden und man oft Fachwerkhäuser sieht. Ob an der Theorie tatsächlich etwas dran ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich finde die Vorstellung, dass der Titan Forest eigentlich der Schwarzwald sein soll, ziemlich witzig! :D

07 – Das Worldbuilding: Oh, mein Gott. Dieses Worldbuilding ist so gründlich und durchdacht, man kann es einfach nur lieben! Beispielsweise die Tatsache, dass die drei Mauern Maria, Rose und Sina eine Art Klassengesellschaft unter den Bewohnern entstehen lassen. Der König und sein Gefolge leben innerhalb der innersten Wall Sina und sind somit auch am besten geschützt, während die schwächsten der Gesellschaft in abgegrenzten Gebieten außerhalb der äußersten Wall Maria ist lebt [Ich verlinke euch mal ein Bild, damit kann man es besser verstehen]. Der Hintergrund dazu ist, dass die Titans von Menschen angezogen werden und sich somit in größeren Gruppen an planbaren Stellen zusammenrotten. So spart das Militär ganz einfach Verteidigungskosten. Ich weiß auch nicht, warum mich das so begeistert, aber es ist einfach so clever und ich liebe es, dass Hajime Isayama bei der Erschaffung dieser Welt an solche Details gedacht hat. Das verlinkte Bild stammt übrigens auch direkt aus dem Anime. Als Intermission werden nämlich immer in der Hälfte jeder Folge Infokarten eingeblendet, um die Hintergründe besser verstehen zu können. Das zeigt ebenfalls, wie viel Liebe zum Detail in Attack on Titan steckt. Natürlich gibt es noch viele weitere Dinge, die mir zum Thema Worldbuilding einfallen würden – Nicht zuletzt die Struktur des Militärs und die Ausbildung der Soldaten – doch ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen und euch diese Welt Stück für Stück selbst erkunden lassen. „Stück für Stück“ ist hierbei auch die Devise! Der Zuschauer wird nicht direkt mit allen Infos zugeschüttet. Nein, es wird Häppchenweise vermittelt, von Folge zu Folge. Und so gibt es selbst jetzt im Manga, nach fast 80 Kapiteln, immer noch offene Fragen vom Anfang, die aber nicht vergessen werden. Das gefällt mir persönlich sehr gut, denn so bleibt viel vom Spannungsbogen erhalten.

08 – Niemand ist sicher: Attack on Titan ist wortwörtlich das Game of Thrones unter den Animes. Ihr habt gerade einen neuen Charakter kennen und lieben gelernt? – Tschüß! „Oh, der sieht aber nett aus..“ – ByeBye! „ABER DAS IST DOCH EIN HAUPTCHARAKTER!!!“ – Nope, don’t care. Nehmt das echt wörtlich: Niemand. Ist. Sicher. Bestenfalls geht ihr mit eurer Liebe sehr sparsam um, denn Hajime Isayama ist ein gemeiner Mann und kennt keine Gnade. Aber stellt euch nicht vor, dass euch die Tode trotz aller Vorbereitung kalt lassen werden! Denn auch wenn diese zahlreich sind, wirken sie keineswegs stumpf. Im Gegenteil – Jeder noch so kleine Nebencharakter hatte seine Bedeutung, sein Schicksal, seine Geschichte. Attack on Titan wird euch das Herz zerreißen, das verspreche ich euch.

09 – Das Closing, das viel zu viele Menschen versehentlich überspringen: Ihr aber nicht, denn ihr werdet es euch jetzt ansehen und erkennen, wie es auf allen Ebenen einfach wunderschön und perfekt ist.


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= Übrigens: Wer sich fragt, wer diese wunderschönen GIFs gemacht hat..
Das war Dana! Weil sie awesome ist.
Ihr Tumblr ist mit den GIFs verlinkt, also geht los und folgt ihr! =