Geschafft: #100HappyDays!

Menschen, die mir auf Twitter folgen [und solche, die diesen Blog lesen und ein echt gutes Gedächtnis haben] wissen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit bei einer Aktion namens #100HappyDays mitgemischt habe. Alle anderen, die sich jetzt fragen, was das denn sein soll, können einfach flink *hier* nachschauen. Oder auch nicht, denn das Prinzip ist ganz einfach erklärt: Ich habe 100 Tage lang die Dinge fotografiert, die mich glücklich gemacht haben und diese dann auf Twitter geposted.

Und weil dieses “Projekt” echt richtig viel Spaß gemacht hat, möchte ich euch meine Fotos auch auf diesem Blog nicht vorenthalten. Das Zusammenschneiden war nicht ganz so einfach, weil ich nicht jeden Tag das gleich Format verwendet habe, aber mit PhotoScape hat das Ganze dann doch noch ein halbwegs gutes Ende gefunden.  [Nächstes Mal mach' ich das hundert Pro über Instagram!]

Die Tage 1 bis 25. 
[31.03.2014 - 24.04.2014]

#100HappyDays - 1bis25

Die Tage 26 bis 50.
[25.04.2014 - 19.05.2014]

#100HappyDays - 26bis50

Die Tage 51 bis 75.
[20.05.2014 - 13.06.2014]
#100HappyDays - 51bis75

Die Tage 76 bis 100.
[14.06.2014 - 09.07.2014]#100HappyDays - 76bis100

Solche Glücklich-mach-Dinge zu finden, ist mir eigentlich gar nicht schwer gefallen – Immerhin habe ich fast 20 meiner 100 Tage in England verbracht. ;D  Mich dann aber auch daran zu erinnern, das Fotografierte zu posten, war da schon schwieriger.. Aber wie ihr seht: Ich hab’s geschafft. Und irgendwie bin ich auch ein kleines bisschen stolz auf mich.

Sollte sich der eine oder andere unter euch jetzt denken “Mensch, das ist ‘ne coole Sache. Das könnte ich auch mal ausprobieren” dann tut es! Es macht echt richtig viel Spaß, man merkt, wie viele tolle Dinge man an jedem einzelnen Tag finden kann und auch, wenn sich 100 Tage nach einer ganz schön langen Zeit anhören – Das sind sie nicht. Sie vergehen wie im Flug.

Rezension: Godspeed – Die Reise beginnt.

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Titel: Godspeed – Die Reise beginnt [Original: Across the Universe]
Autorin: Beth Revis
Dressler-Verlag – Gebundene Ausgabe – 445 Seiten
AmazonGoodreads

Worum gehts

Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der Godspeed. Sie hat alles zurückgelassen – ihren Freund, ihre beste Freundin, ihr komplettes bisheriges Leben – um mit ihrem Eltern am Projekt Arche teilzunehmen. Amy und ihre Eltern sollen am Ende ihrer Reise zu einem neuen Planeten wiedererweckt werden – 300 Jahre in der Zukunft. Aber 50 Jahre vor der geplaneten Landung wird Amys Kühlkasten mysteriöserweise abgeschaltet und sie wird gewaltsam zurück ins Leben gerissen. Hat jemand versucht Amy umzubringen? Von nun an ist Amy in einer Welt gefangen, die ihr vollkommen fremd ist. Alle Passagiere der Godspeed folgen gehorsam dem tyrannischen und Furcht einflößenden Anführer. Alle – bis auf den jungen rebellischen Junior, der vom ersten Moment an von Amy fasziniert ist. Irgendwie fühlt sich Amy zu Junior hingezogen. Aber kann sie einem Jungen vertrauen, dem sein Leben lang der Blick hinter die kalten Metallwände der Godspeed verborgen blieb? Amy weiß nur, dass ihr und Junior nicht mehr viel Zeit bleibt, den schrecklichen Geheimnissen der Godspeed auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung

Achtung, Achtung. Auf kleinere Spoiler konnte ich nicht verzichten.

Lasst mich eins klarstellen: Ich bin kein großer Worldbuilding-Kritiker. Ich hinterfrage Dinge in Fantasy- oder Sci-Fi-Literatur nicht. Ich nehme sie in den meisten Fällen einfach hin und “Logikfehler” die vielen gleich ins Auge hüpfen, fallen mir erst auf, wenn ich erboste Kritiken darüber lese. Wenn mir Beth Revis also auftischen möchte, dass alle Besatzungsmitglieder der Godspeed dunkle Haut, braune Augen und schwarze Haare haben, ist das okay für mich. Wenn sie meint, dass der Antrieb des Raumschiffs aus diesen oder jenen [nach Internet-Recherche eher zweifelhaften] Gründen nicht mehr richtig funktioniert und irgendwann vielleicht ganz ausfällt, ist mir das eigentlich auch egal.. Im Gegensatz zu vielen Lesern auf Goodreads war ich vom Worldbuilding ziemlich begeistert. Ich mochte, wie die Godspeed aufgebaut ist [hierbei auch ein großes "Huiii" an die tolle Karte des Schiffes, die der Dressler-Verlag in die Innenseite des Buchumschlags gedruckt hat], wie die Menschen an Bord ruhig gestellt wurden, damit “der Frieden gewahrt” wird und die vielen Geheimnisse, die der Älteste [der Anführer] verbirgt.

Die Story ist interessant und fantasievoll, hat ein paar gute Drehungen und Wendungen und obwohl ich nicht der größte Fan des “Ich-Erzählers” bin, finde ich Beth Revis’ Schreibstil sehr angenehm und gut zu lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man Godspeed auch in einem Rutsch durchlesen kann, wenn man Zeit und Lust dazu hat. Dass die Kapitel relativ kurz gehalten sind und immer zwischen den Sichtweisen von Amy und Junior wechseln, hilft dabei natürlich auch.

Aber ich würde diese Rezension nicht schreiben, wenn ich nicht auch ein bisschen was zu meckern hätte. Zum Beispiel sind nicht alle der oben erwähnten Plottwists sonderlich gut gelungen:
Wer hat Amy aufgetaut und warum? – Wusste ich, nachdem ich den Umschlag gelesen habe.
Wer ist der Bösewicht, der die anderen eingefrorenen Passagiere umbringt? – War mir klar, als die Person zum ersten Mal auftaucht.
Und wenn man die größten Enthüllungen des Buches schon durchschaut hat, bevor man Seite 100 erreicht hat, ist das natürlich ziemlich enttäuschend. Kleine Hinweise und ein bisschen Foreshadowing sind ja grundsätzlich super. Wenn man aber Charaktere so schreibt, dass man sie sich schon mit einem riesigen “HIER, ICH WARS!”-Schild vor der Stirn vorstellt, läuft irgendwas falsch. Nichtsdestotrotz gibt es aber ein paar Einzelheiten und Geheimnisse des Schiffes, die man nicht sofort errät. [Zum Glück!]

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die “Liebesgeschichte” zwischen Junior und Amy. [Ich hoffe, ihr seht diesen Satz nicht als Spoiler. Immerhin reden wir von einem Young-Adult-Buch.] Ich kann nicht nachvollziehen, was die beiden aneinander finden. Junior sieht Amy zum ersten Mal, als sie noch eingefroren ist, bemerkt ihre roten Haare und ihre blasse Haut und ist Hals über Kopf verschossen. Ja, toll. Wiedermal eine Verliebtheit, die sich nur auf’s Aussehen bezieht. Ugh. Langweilig. Leider konnte mich Amy im weiteren Verlauf des Buches auch nicht sonderlich mit ihrem Charakter überzeugen.
Amy wiederum sieht Junior, kurz nachdem sie aufgetaut wurde. Sie reden zwei Minuten, wobei Junior ihr beizubringen versucht, dass sie 50 Jahre zu früh aufgeweckt wurde. Und NATÜRLICH erkennt sie in dieser kurzen Zeit, dass er SO(!) anders ist, als alle anderen. Ach, ach, ach. Und so kommen inneren Monologe zustande, wie: “Man kann nirgendwo hinrennen. Aber, flüstert mein Herz, da ist Junior.” Okay, klar. Junior ist einer der wenigen auf dem Schiff, die nett zu ihr sind. Aber das ist zum Beispiel auch Harley, Junior’s bester Freund. Hätte sich zwischen Harley und Amy im Laufe der Zeit eine Romanze aufgebaut, hätte ich das verstehen können. [Die beiden hätte ich sogar geshippt!]

Aber Junior und Amy – Das geht gar nicht. Unglaubwürdig, null Chemie und vollkommen überstürzt.

Sehr schade finde ich außerdem, dass über die fast 500 Seiten des Buches kaum etwas wirklich spannendes passiert. Allein auf den letzten Seiten hatte ich noch die dumpfe Hoffnung, dass sich jetzt doch ein Spannungsbogen aufbaut, wurde aber leider enttäuscht. Der “Finale Showdown” [um es mal etwas dramatischer zu formulieren] ist nach zirka drei Seiten schon wieder vorbei. Schade, schade.

Fazit

Trotz vieler frustrierter “OH, MEIN GOTT, DAS IST SO OFFENSICHTLICH!”-Schreie meinerseits, habe ich mich beim Lesen von Godspeed – Die Reise beginnt ganz gut unterhalten gefühlt. Es ist ein typischer erster Teil einer typischen Young-Adult-Reihe: Man wird über viele Seiten in diese neue Welt eingeführt, lernt die Regeln kennen und kann sich ein gutes Bild vom Leben auf der Godspeed machen. Der Schreibstil ist angenehm und durch das recht abrupte Ende ist man quasi dazu genötigt, dem Folgeteil eine Chance zu geben – Und das werde ich auch tun. Gerade was die Charaktere angeht, gibt es dort noch viel Potential, das in Die Suche und Die Ankunft ausgeschöpft werden kann und ich bin wirklich gespannt, was Beth Revis daraus macht. Tolle Ideen hat sie ja teilweise, die gute Frau.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der etwas zum “Nebenbei”-lesen sucht. Godspeed kann wirklich Spaß machen – wenn man nicht zu sehr darüber nachdenkt. Weder über die wissenschaftlichen, noch über die romantischen Facetten. [Das war wahrscheinlich mein Fehler. ;D]

Zwei SterneIch vergebe drei von fünf Sternen!

Wer übrigens – wie ich – immer einen hübschen Soundtrack zum Buch braucht, dem verlinke ich hier eine Playlist, die ich während des Lesens rauf und runter gehört habe. Viel Spaß damit.

Montagsfrage.

Es ist Mittwoch und ich beantworte die Montagsfrage. Super, Isa. Zeitmanagement at it’s finest. Aber ach, was soll’s? Wir tun einfach mal so, als wäre das nicht passiert.. Die Frage dieser Woche lautet:

Was hälst du von Literarischen Tattoos?

Ehm, tja. Auch diese Frage lässt sich ziemlich leicht beantworten. Denn genau wie die Erstellerin der Montagsfrage habe ich ebenfalls ein Tattoo des Zeichens der Deathly Hallows. Die Idee stand eigentlich schon seit ich Harry Potter und die Heiligtümer des Todes gelesen habe, also war die Wartezeit bis zu meinem achtzehnten Geburtstag noch relativ lang.. Aber so kann zumindest niemand behaupten, ich hätte nicht gründlich genug darüber nachdenken können. ;D

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Einen Monat nach meinem Geburtstag erfüllte ich mir also meinen kleinen „Traum“ und kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich meine Entscheidung noch keine Sekunde bereut habe.
Ich denke sogar seit längerer Zeit über ein zweites Tattoo nach. Es wird zwar wahrscheinlich kein Literarisches sein, sondern ein Zitat aus Lost. [Ihr wisst schon. Diese Serie mit den vielen Leuten, die auf dieser verrückten Insel mit dem Rauchmonster abstürzen.] Aber wann und wo das ganze dann tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. ;D

Ali und Isa on Tour – Day 4.

Nach unserem schmerzhaften Abschied von Laura taten Ali und ich erstmal das, was wir am allerbesten können: Ausschlafen. Zumindest war das unser ursprünglicher Plan. Doch das Hotelpersonal hatte scheinbar etwas dagegen – Denn so zirka um 8 Uhr morgens ging der Feueralarm los und bescherte uns eine mittelschwere Herzattacke. Nachdem wir uns bei unseren [zufälligerweise ebenfalls deutschen] Zimmernachbarn erkundigt hatten, stellte sich heraus, dass es zum Glück nur ein Fehlalarm war und nix brenzliches vor sich ging. Also legten wir uns bockig wieder ins Bett und schworen “wir holen jetzt noch mindestens drei Stunden Schlaf nach. So”. Und das.. taten wir dann auch. Erst kurz vor der Mittagszeit schälten wir uns wieder aus dem Bett, “frühstückten” noch ein bisschen und starteten somit relativ spät in unseren Sightseeing-Tag.

Da Ali zum ersten Mal in London war, mussten wir logischerweise alle Touristen-Wege ablaufen. Für mich war es zwar bereits der dritte Urlaub in London, ich kann mich aber an den Sehenswürdigkeiten nicht wirklich satt sehen. Außerdem kann man nie zu viele Bilder von ihnen haben. Am I right?!

Als erstes konnten wir den Tower of London und die Tower Bridge von unserer ToDo-Liste streichen.

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An alle, die in der letzten Zeit in London waren: Habt ihr auch diese unheimlich tollen Buch-Bänke entdeckt? Sie sind so schön, dass man sie einfach lieben muss! [Am tollsten finde ich die Version von "Das Dschungelbuch" im Greenwich Park.] Ich wünschte, die Bänke würden immer dort stehen.

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Wir spazierten eine Weile an der Themse entlang und machten immer mal wieder Abstecher in kleinere Seitenstraßen, sodass wir irgendwann auch am Christmas Shop und beim Borough Market vorbeischauen konnten. Unterwegs stießen wir auf die coolsten Straßenmusiker der Welt: Jam Jar. Also wirklich, die waren richtig awesome. Wir haben uns über eine halbe Stunde bei denen niedergelassen und einfach nur dieser herrlichen Musik zugehört. Hach. Sowas lieb’ ich ja.
Und damit ihr auch das Vergnügen habt, füge ich euch hier mal ein Youtube-Video ein und verlinke euch ihr Soundcloud-Profil. Ach, ja. Und auf Facebook und Twitter sind die auch. Was für ein Zufall!
[Nein, ich bin kein Stalker. Wir fanden die Jungs nur richtig richtig gut. *husthust*]

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Knallharte Fans zu werden ist auch für uns sehr anstrengend. Deshalb steuerten wir das nächstgelegene Café an, bestellten uns zwei riesige Tassen Tee und justierten erstmal unsere Sightseeing-Lage. Glücklicherweise hatten wir so eine schöne bunte Touristen-Karte, mit der wir uns gut zurechtfinden konnten. [Wahnsinn, eigentlich. Ich habe sonst den Orientierungssinn einer Kartoffel.]

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Als es dann so langsam anfing zu regnen, kramten wir unsere Regenjacken raus und setzten unsere Tour fort. Und obwohl schlechtes Wetter im Urlaub eigentlich immer nervig ist, war es gar nicht so wild. Denn so ein graues, regnerisches London sieht doch irgendwie noch schöner aus als sowieso schon.

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Unser Weg an der Themse führte uns an der Millennium Bridge, am London Eye und am Big Ben vorbei und nach einer fetten Fotosession setzten wir unseren Weg dann in Richtung Westminster Abbey und Victoria Tower Gardens fort. Denn dort in der Nähe befindet sich die Lambeth Bridge, die ihr vielleicht aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban kennt. [Da hat sich der Fahrende Ritter zwischen diesen zwei Bussen vorbeigequetscht!] Übrigens hat man von dort aus eine echt schöne Aussicht.

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Mittlerweile dezent-durchnässt setzten wir uns in den nächsten Bus und fuhren [um unseren leicht Potter-angehauchten Tag zu vervollständigen] zur Kings Cross Station und sahen uns dort das “Gleis” 9 3/4 und den Harry Potter Shop an. Und gaben natürlich viel Geld für Fandom-Kram aus. ;D

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Ganz in der Nähe vom Kings Cross fanden wir das O’Neils, einen irischen Pub, in den ich schon während meiner ersten beiden London-Aufenthalte gehen wollte. Da wir ziemlich ausgehungert waren und an diesem Abend ein Deutschland-WM-Spiel [oderwiemandasnennt] stattfand, setzten wir uns rein und aßen uns fast ins Fresskoma. Oh, Mann. Ich sag’s euch: TODESLECKER!

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Zirka 25 Kilo schwerer rollten wir uns zum nächsten Bus und fuhren – mit einigen Strecken-/Richtungs-/Zeitproblemen – zurück zum Hotel und konnten leicht stolz feststellen: Dafür, dass wir erst so krass-spät aufgebrochen sind, haben wir echt eine ganze Menge geschafft.

[Und da dieser Post noch nicht lang und bilderlastig genug ist, gebe ich euch zum Ende noch weise Ratschläge von weisen Pubs mit auf den Weg. Cheers, you lovely people.]

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Landliebe.

Wow. Was ein bescheuerter Titel! Aber egal.
Vielleicht war ich ja heute ein bisschen mit meinem Hundilein in der Natur unterwegs und vielleicht möchte ich jetzt mit seiner wunderschönen Schönheit angeben. Ich mein.. Guckt ihn euch doch mal an, ist er nicht der schnuffeligste kleine Scheißer auf der ganzen Welt?

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Montagsfrage.

Da ich momentan überdurchschnittlich viel Freizeit genießen darf, lese ich im Laufe des Tages durch viele Blogs. Eine Sache, die mir dabei sehr häufig über den Weg läuft, ist die Montagsfrage von Libromanie. Und wie ihr wisst, bin ich für Bücher und alle Themen, die sich mit ihnen befassen, immer gern zu haben. Also dachte ich mir: Hier mach ich mit! [Wie oft und ausgeprägt wird sich noch zeigen, aber ich sehe dem ganzen eigentlich sehr positiv entgegen.]

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Die Frage an diesem Montag lautet:
Bekommst du eigentlich noch Bücher geschenkt?

Simple Antwort: Ja.
Wenn Verwandte und Freunde nicht wissen, was sie mir schenken sollen – gibt’s ein Buch.
Wenn sie sich durch eine meiner Amazon-Wunschlisten klicken – gibt’s auch ein Buch.
Wenn sie mir einen Gutschein schenken – Ist es einer für den nächstgelegenen Buchladen.

Dass Geburtstage oder sonstige Geschenk-Anlässe grundsätzlich damit enden, dass mein To-Read-Stapel immer und immer weiter wächst, ist also klar. Und obwohl mich dieser Stapeloft ziemlich unter Druck setzt, liebe ich Bücher-Geschenke sehr. Ich glaube sogar, ich werde Bücher immer wahllos gekauftem Schminkzeug oder Klamotten, die eh nicht richtig passen, vorziehen. Denn bei einem geschenkten Buch musste sich der Schenkende ja auch ein paar Gedanken machen oder zumindest ein paar Buchrücken lesen. [Jedenfalls gehe ich davon aus. Schwarze Schafe gibt's bestimmt trotzdem überall. ;D] Am allerliebsten habe ich es aber, wenn ich Bücher geschenkt bekomme, die die entsprechende Person selber gelesen hat und auch mag.

Natürlich ist es auch schon ein paar Mal vorgekommen, dass das geschenkte Buch nicht zu hundert Prozent meinem Geschmack entsprach – Um dem entgegenzuwirken verteile ich deshalb vor fast jedem festlichen Anlass meine Amazon-Wunschlisten unter den lieben Verwandten. Und wenn der “Fehlkauf” trotzdem nicht verhindert werden konnte, gibt es ja immer noch die Möglichkeit, es an jemand anderen zu verschenken, dem es besser gefallen könnte. Oder eben Rebuy. :D

Ali und Isa on Tour – Day 3.

Den dritten Tag unserer Reise verbrachten wir in Brighton.
* Hier bitte “OH MEIN GOTT! BRIGHTON! ENDLICH“-Schreie einfügen *

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Brighton steht schon seit Anfang des Jahres auf meiner ToDo-Liste. Ursprünglich wollten Laura und ich schon einen Ausflug dorthin unternehmen, als ich sie im April besuchen kam. Doch teuere Bahnpreise und schlechtes Wetter machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb war dieser schöne Sonntag die beste Möglichkeit um unseren Plan – natürlich mit Ali im Gepäck – nachzuholen.

Wir quälten uns also wieder einmal viel zu früh aus dem Bett, frühstückten königlich auf den Stufen vorm Tesco und machten uns dann auf den Weg zum Bahnhof. Dort besorgten wir uns am Automaten unsere Tickets [mit etwa 27 Pfund für Hin- & Rückfahrt noch relativ preiswert, finde ich] und dann konnte es auch schon los gehen! Die etwa einstündige Fahrt vertrieben wir uns sehr produktiv: Ali mit etwas mehr Schlaf, Laura mit ein paar Kapiteln aus A Song of Ice and Fire und ich mit viel Musik.

In Brighton ankommen, zog es uns natürlich erst einmal an den Strand. Es war wunderwunderschön. Und obwohl Steinstrände doch immer sehr schmerzhaft sind und das Wasser noch ziemlich kalt war, mussten wir einfach mal ins Meer gehen – Wenn auch nur mit den Füßen.

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Weiter ging es zur ersten Fressbude – den aufkommenden Hunger besiegen. Und so kam es, dass ich Bekanntschaft mit dem [ich drücke es jetzt mal freundlich aus] spärlichsten Cheeseburgers der Welt machte. Dieser setzte sich wie folgt zusammen: Brötchen unten, Fleisch, eine Scheibe von diesem knallgelben Toast-Käse, Brötchen oben. Fertig – Bezahlen durfte ich trotzdem fast 5 Pfund.
Ich habe leider keine Ahnung mehr, welchen Namen unser “Etablissement” inne hatte, kann euch also keine Enttäuschungen ersparen, falls ihr auch mal in Brighton essen wollt.. Haltet euch einfach von Cheeseburgern fern, okay? :D [Um aber ein bisschen fair zu bleiben: Die Pommes, die Ali und Laura gegessen haben, waren in Ordnung. Irgendwie.]

Mehr oder weniger satt liefen wir weiter und fanden diesen beeindruckenden … Donut?
[Ich habe echt keine Ahnung, was das Ding darstellen sollte. Weiß es zufällig jemand von euch?]

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Außerdem mussten wir natürlich den “Steg” auf dem er stand nutzen, und unsere “Titanic-Memorial-Bildersammlung” erweitern. Seht her. Na?! Ist das wunderschön oder ist das wunderschön?

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Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die man auf jeder “Things to do in Brighton”-Liste findet, ist der Brighton Pier [den ihr auch schon im Hintergrund einiger Bilder erspähen konntet]. Dort ist echt eine ganze Menge los. Man kann sich zu Tode futtern, heiße Fotowand-Bilder machen, im Spielsumpf versinken und all sein Geld verzocken, mit solchen verrückten Wildwasserbooten fahren und noch so vieles mehr. Der Brighton Pier ist ein einziger bunter Jahrmarkt!

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Wenn man auf solche Dinge aber nur begrenzt Bock hat, finden sich auch ruhige Ecken zum sonnen oder Tee trinken oder Möwen beobachten. Egal, mit was man seine Zeit verbringt – Es ist awesome.

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Unsere eigens-erstellte Brighton-ToDo-Liste beinhaltete noch ein paar Punkte mehr: Den Brighton Pavilion bestaunen. Ein todesleckeres Salzkaramell-Eis bei Gelato Gusto futtern [die Empfehlung hatte ich vorher zufällig in einer Ausgabe der NEON gefunden und es hat sich echt gelohnt!]. Die Außenfassade des Prince Albert-Clubs begaffen – Ganz besonders das Banksy-Graffiti mit den knutschenden Polizisten. Und zum Abschluss des Tages eine schöne Tasse Tee trinken.

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Nach diesem schönen Tag mussten wir uns leider schon wieder von Laura verabschieden, die zurück zu ihrer Gastfamilie musste, und unsere Reise allein fortsetzen.  Da solche Abschiede immer irgendwie bösartig sind, werde ich einfach nicht weiter darüber schreiben und so tun, als wäre das nicht passiert. Mimimi.

Wieder in London angekommen, suchten wir uns erst einmal eine Busverbindung, die uns zurück zum Hotel bringen sollte. Auf dem Weg fanden wir eine unheimlich coole grüne Telefonzelle und begegneten außerdem noch einigen Leuten, die sehr bunt von einem Holi Festival zurückkamen.

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Und das war er auch schon: Tag drei unserer Tour. Alle Fotos sind – wie immer – von Ali und mir geschossen, und mit Photoshop-Actions von Brokenstars/Fyn bearbeitet worden.