September 2014.

Ich habe so den Eindruck, dass ich am Ende eines jeden Monats “OHGOTT, DIE ZEIT VERGEHT SO SCHNELL”-schreiend durch die Gegend renne. Aber ehrlich mal, es ist doch wirklich so. War nicht letztens erst Silvester? Also Silvester 2010? Ich komm nicht hinterher. Liegt bestimmt am Alter.

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Entschuldigt bitte die schlechte Qualität, aber SEHT EUCH DAS AN! Das ist das beste und krasseste verspätete-Geburtstagsgeschenk, ever!

Diesen Monat habe ich Party gemacht, Leute! Wahnsinn, oder? Es gibt sogar Beweise. In Form von Fotos. Und am Ende dieses Posts könnt ihr sogar einige davon bestaunen. Das Leben ist schön. Natürlich war nur einer meiner Abende mit einer solchen Ausschweifung gefüllt. Danach war ich krank, bin jeden Abend um neun ins Bettchen gekrochen und habe mich trotzdem jeden Morgen totmüde wieder rausgequält um zur Arbeit zu gehen.. Also hat sich das wohl irgendwie wieder ausgeglichen.

Gelesen: Leute, Leute, Leute.. Jetzt wird’s peinlich. Diesen Monat habe ich kein Buch geschafft. Jedenfalls nicht wirklich von vorne bis hinten. Mr. Penumbra’s 24-Hour-Bookstore konnte zwar am fünften Septembertag endlich vom Nachtschrank zurück ins Bücherregal wandern, aber an diesem Buch lese ich [aus mir unerfindlichen Gründen] auch schon seit Juni, also ist das nicht so die Leistung.. Inzwischen habe ich zwar zwei weitere Bücher angefangen, konnte sie aber beide noch nicht beenden, obwohl sie mir bisher sehr gefallen. Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als euch im nächsten Monat von ihnen zu erzählen. Aber so habt ihr immerhin etwas, auf das ihr euch freuen könnt. Oder so.

Gesehen: Naja, immerhin in diesem Bereich kann ich mit meinen Taten glänzen. Denn – liebe Gemeinde, ihr habt sicher schon alle den schallenden Gesang der Glückseligkeit vernommen – Deutschland hat jetzt Netflix. Und mit „Deutschland“ meine ich MICH! Ungelogen, es ist awesome. Ich habe mit so vielen neuen Shows angefangen, dass die hier alle gar keinen Platz finden würden. Also habe ich mir erlaubt, einen separaten Blogpost darüber zu verfassen, den ihr bald(!) hier lesen könnt.

Neben diesen ganzen neuen Sucht-Serien habe ich außerdem die zweite Staffel von The Walking Dead beendet – und entschieden, dass ich die Geschichte über all diese Menschen, die mich nicht im geringsten interessieren und die ich allesamt(!) nicht leiden kann, nicht weiter verfolgen werde. Eigentlich bin ich ziemlich stolz darauf, dass ich mich so lange durch die Show gequält (und ihr somit eine faire Chance gegeben) habe. Aber irgendwann ist’s einfach genug.

Sehr begeistert hat mich dagegen mein Rewatch der vierten Staffel von Game of Thrones und der ersten Staffel von A Young Doctor’s Notebook [trotz teils fürchterlicher deutscher Synchronisation. Aber was tut man nicht alles für die eigenen zu-faul-zum-Englisch-lernen-Eltern] und die erste Staffel von Penny Dreadful, die mich innerhalb kürzester Zeit zum durchsuchten zwang. FETTE EMPFEHLUNG.

Guardians of the Galaxy gabs natürlich auch zu sehen. Es war herrlich, wunderschön und supertoll. Aber dazu brauche ich euch nix zu sagen, oder? Den Kinobesuch habt ihr sicher schon hinter euch. ;D

Gehört: Zuallererst fällt mir da In Schwarz, das neue Album von Kraftklub, ein. Grundsätzlich bin ich eigentlich so ein Mensch, der Alben beim Ersten-Hören immer irgendwie scheiße findet. Erst mit der Zeit gewöhne ich mich dran und finde sie dann irgendwann super. In Schwarz geht aber sofort ins Ohr – Vielleicht auch einfach, weil es seinem Vorgänger sehr sehr oft sehr sehr ähnlich klingt, wer weiß?

Oft lief bei mir in diesem Monat auch die Spotify-Liste „The Happy Hipster“ [Yes, sometimes I’m that kind of person. Aber hört doch mal rein. Gerade die ersten paar Lieder sind gar nicht so ungeil.] und die ein oder andere Session von Mumford and Sons. Denn die machen immer glücklich.

Meine drei Favoriten stammen alle von Youtubern und lassen sich ganz schnell bestimmen. ENJOY.
1. Never Met You – Tessa Violet + Tom Law
2. Love is on the Radio – Carrie Hope Fletcher + Tom Fletcher
3. I See the Light [Tangled Cover] – Carrie Hope Fletcher + PetesJams

Gekauft: Ehm, tja, naja, ehm, jaaaaa. In einem Anfall von „ICH BRAUCHE DAS, DAS IST SO WICHTIG FÜR MICH, OHMEINGOTT, WENN NICHT JETZT, WANN DANN? WENN NICHT HIER, SAG MIR WO UND WANN, WENN NICHT WIR, WER SONST? MEIN LEBEN GEHT ANSONSTEN NICHT WEITER, MIMIMIMIMI.“ habe ich einen Ratenzahlungsplan unterschrieben und mir ein MacBook Air gekauft. Sein Name ist Heribert, er ist wunderschön und wir lieben uns. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, ein heißes Fotoshooting mit ihm zu veranstalten – er ist auch ein klein bisschen schüchtern. Also müsst ihr euch wohl mit diesem Kartoffelbild begnügen. Glaubt mir, er ist noch 100000x schöner!

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Außerdem [und nicht weniger awesome] habe ich mir einen Unterus-Schlüsselanhänger gegönnt!
Und da ich bereits viele viele Anfragen deswegen bekommen habe: Diesen Uterus UND NOCH VIEL MEHR gibt es auf iheartguts.com <3 Supertoller Shop mit dickerfetter Kaufempfehlung!

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Monthly Instagram: Diese „Geklickt“-Kategorie hat für mich irgendwie nicht so richtig Sinn gemacht. Versteht mich nicht falsch. Ich finde ständig superherrliche Sachen im Internet. Und ich Bookmarke mir auch das meiste davon. Aber ich sortiere halt nicht monatlich sondern nach Themen, sozusagen. Und deshalb finde ich nichts wieder, wenn ich am Ende des Monats hier sitze und diesen Post zusammenhämmere. Deshalb dachte ich mir, ich gehe euch mit meinem Instagram-Feed auf den Sack. YAY! [Wer meinen künstlerischen Ergüssen folgen möchte, sucht einfach nach "pfefferkuchen".]

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August 2014.

Oh, Mann. Wir schreiben den 31. August, in ein paar Stunden muss ich los und ein paar soziale Kontakte pflegen und ich habe nichts um diesen Beitrag zu schreiben. Ich habe noch keine Fotos rausgesucht, keine Notizen gemacht, noch nicht mal meinen Terminplaner dazugelegt um eine kleine Gedankenstütze zu haben. Holy Crap. SUCH ZEITDRUCK! VERY UNVORBEREITET! WOW.

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Auf den August kann ich von nun an immer freudig zurückblicken und ihn dabei in zwei Parts einteilen: Arbeitslos und Arbeitend. Den ersten Teil habe ich echt leidenschaftlich geliebt. Ich hatte superviel Zeit zum bloggen, Musik hören, Serien suchten und lesen. Ich habe viele neue Youtuber kennen und lieben gelernt, konnte mein Zimmer umräumen und mal so richtig ordentlich entrümpelt – Oder auch einfach nur rumliegen und gar nix tun. Es-war-Awesome. Der zweite Teil des Monats war aber auch alles andere als schlecht. Ich habe meinen neuen Job angefangen, werde momentan von superlieben Kollegen angelernt und habe endlich mal wieder einen ordentlich Pfennig auf dem Konto. Puuuh.

Am 20. August war es mir vergönnt, drei Stunden lang nach Sachsen zu fahren, mir die eine oder andere Moralpredigt anzuhören, mein Ausbildungs-Abschlusszeugnis entgegenzunehmen und dann wieder drei Stunden nach Hause zu fahren. Über die Sinnhaftigkeit des Ganzen möchte ich jetzt nicht diskutieren [ich hätte den Wisch auch per Post angenommen, so ist's ja nicht, ne?], aber es war ganz schön, nochmal alle liebgewonnenen Menschen zu treffen und mich ein letztes Mal über den einen oder anderen aufzuregen. Ihr kennt das bestimmt.. ;D Aber jetzt kommen wir mal zum Punkt, okay?

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Gelesen: Als ich gerade mein Goodreads-Profil öffnete, habe ich erstmal erschrocken gequieckt. Because LOOK! Ich hab’s übel gerissen! Ich hab meine Reading Callenge geschafft! Jetzt schon!

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Der August war für mich ein wirklich erfolgreicher Lese-Monat, weil ich halt einfach sehr sehr viel Zeit hatte. Und auch irgendwie total motiviert war, endlich mal was von meinem “To Read”-Stapel zu entfernen. Ich muss aber zugeben, dass unter meinen Büchern diesmal auch fünf Mangas zu finden sind – Und die lesen sich natürlich immer etwas.. zügiger. ;D Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob Mangas bei einer Reading Callenge irgendwie als Schummel-Material angesehen werden, aber FEAR NOT! Wenn wir sie von meinem Ergebnis abziehen, fehlt mir sowieso nur noch ein “richtiges” Buch bis zum Ziel und ich bin mir sicher, dass ich das innerhalb von vier Monaten noch schaffe.

Von meinem “To Read”-Stapel verschwanden in diesem Monat Der Heckenritter von Westeros von George R.R. Martin [ALL THE FEELS!] , Silber – Das Erste Buch der Träume von Kerstin Gier [alle meine Gedanken dazu hat Liesa bereits eins zu eins wiedergegeben], Weit weg und ganz nah von Jojo Moyes [jaja, ich weiß. Kitsch und Schnulz und alles. Aber die Geschichten sind doch nunmal so schön!], Godspeed von Beth Revis [über das ihr hier eine Rezension von mir lesen könnt], The Selection von Kiera Cass [ehm, ja. Übelster Bockmist?] und die ersten fünf Bände der Manga-Reihe Attack on Titan von Hajime Isayama [das wird hart gehyped und ich weiß das und ich finde es vollkommen berechtigt. OMG, EREN YEAGER, MARRY ME]. Insgesamt sind das also 3315 gelesene Seiten! \o/

Gesehen: Nachdem sich mein Hass zu Breaking Bad irgendwie zu einer zarten Liebe verwandelt hat [so gegen Ende der zweiten Staffel, vielleicht genau in diesem Moment *husthust*], haben Mutter und ich die Geschichte von Walter White und Jesse Pinkman vor zirka einer Woche beendet. Der Abschied fiel mir nicht so schwer wie bei manch anderer Serie, was aber größtenteils daran lag, dass das Finale ziemlich genial war. Die Macher von Breaking Bad wussten wirklich, wann es Zeit war, aufzuhören. Ich hätte es echt nicht ertragen können, wenn sie das Ende länger herausgezögert und damit an Qualität und Spannung eingebüßt hätten. Aber “Felina” hat das echt perfekt gelöst – Und davor ziehe ich meinen Hut. [Natürlich so einen im Heisenberg-Style *zwinkerzwinker*]
Zwischendurch habe ich immer mal wieder Orphan Black geguckt und nach kurzer Zeit die zweite Staffel durchgeschaut – Viel schlauer als nach Staffel eins bin ich aber trotzdem nicht.
Uuuuuuund der guten Frau Ali sei Dank, habe ich mich auch mal wieder an zwei Animes gewagt: Zum einen war das Attack on Titan [innerhalb von vierundzwanzig Stunden waren die fünfundzwanzig Folgen der ersten Staffel weggesuchtet] und zum anderen die erste Staffel von Sword Art Online [fand ich auch nicht schlecht, war mir aber größtenteils zu kitschig und die letzten paar Folgen in dieser Feenwelt waren.. einfach übel seltsam].

Außerdem liefen auf meinem Computer/Fernseher immer mal wieder einzelne Folgen von Teen Wolf, Pretty Little Liars, The X-Files, Game of Thrones und The Walking Dead. Und nicht zu vergessen die allererste Doctor Who Folge mit Peter Capaldi!
Ach. Und im Kino war ich natürlich auch noch. Ziemlich oft sogar. Ich war in A Long Way Down, The Dawn of the Planet of the Apes, Saphirblau und in Monsieur Claude und seine Töchter.

Gehört: Neben den tollen Serienremixen, die ich euch in den letzten Monaten schon gezeigt habe, lief das neue Beatsteaks-Album bei mir auf Dauerschleife. Nachdem mir das letzte Album “Boombox” so gar nicht gefallen hat, war “Beatsteaks” endlich mal wieder eine Freude. Ich könnte euch gar nicht sagen, welches Lied mir am besten gefällt – Ich liebe sie alle. Also hört sie doch einfach alle.

Meine drei Monats-Lieblinge lasse ich mir aber trotzdem nicht nehmen. Ich habe mich in Boys in Books are Better von Carrie Hope Fletcher verliebt, genauso wie in This is Gospel, ein Panic at the Disco!-Cover von PetesJams. Und natürlich – ihr habt es sicher schon geahnt – ist das bingewatchen von Attack on Titan auch nicht spurlos an mir vorbeigegangen und ich bekomme das Opening nicht mehr aus dem Kopf. Hier, da, los. Zieht’s euch rein. SOFORT!

Gekauft: Ach, Mensch. Das ganze Geld, das ich im letzten Monat gespart habe, ging in diesem Monat wieder flöten. Es ist schrecklich traurig, aber manchmal kommt Konsumgeilheits-Isa [der Antagonist meiner Lebensgeschichte] einfach raus und muss mit ihrem Geld umherwerfen. Mal ganz abgesehen von den vielen Kinokarten, die ich mir diesen Monat gegönnt habe, kamen eine ganze Menge neuer Bücher von Rebuy und Amazon ins Haus geflattert. Silber – Das erste Band der Träume, Weit weg und ganz nah, Band 1 bis 7 von Attack on Titan und beide Teile der Eona-Reihe gehörten dazu. Zu meiner Verteidigung kann ich aber sagen, dass für die zwei erstgenannten Gutscheine hatte und für Eona mein Rebuy-Guthaben einsetzen konnte. Also war’s gar nicht so schlimm, okay?! DON’T JUDGE ME!
Dummerweise habe ich dann auch noch mein Profil bei Storeny gefunden und dachte mir bei diesen Buchstützen, diesem Pullover und diesem Armband.. “Ach, komm. Warum nicht? Gönn dir mal was, Isa.” Hm, tja. Was soll man tun? … Natürlich könnte ich jetzt gestehen, dass ich auch noch einen Reisegutschein nach Berlin für meine Mutter und mich bei Ebay ersteigert habe, aber das wäre zu viel des Guten, oder? … Was ich aber gerne zugebe, ist diese neuste Investition: Luftballons und Zuckerwatte für’s liebe Finchi zum Geburtstag. <3

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Geklickt: 
ESSIEBUTTON’S MOTHERFUCKING #NORDICVLOGS! ENOUGH SAID!

Gut gesagt: “Mutti, was ist das?” – “Das sind zwei unabhängige, junge Frauen mit Einhörnern und Zuckerwatte. Die brauchen dich nicht, mein Sohn! Genauso wenig wie deine Meinung.”

Geschafft: #100HappyDays!

Menschen, die mir auf Twitter folgen [und solche, die diesen Blog lesen und ein echt gutes Gedächtnis haben] wissen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit bei einer Aktion namens #100HappyDays mitgemischt habe. Alle anderen, die sich jetzt fragen, was das denn sein soll, können einfach flink *hier* nachschauen. Oder auch nicht, denn das Prinzip ist ganz einfach erklärt: Ich habe 100 Tage lang die Dinge fotografiert, die mich glücklich gemacht haben und diese dann auf Twitter geposted.

Und weil dieses “Projekt” echt richtig viel Spaß gemacht hat, möchte ich euch meine Fotos auch auf diesem Blog nicht vorenthalten. Das Zusammenschneiden war nicht ganz so einfach, weil ich nicht jeden Tag das gleich Format verwendet habe, aber mit PhotoScape hat das Ganze dann doch noch ein halbwegs gutes Ende gefunden.  [Nächstes Mal mach' ich das hundert Pro über Instagram!]

Die Tage 1 bis 25. 
[31.03.2014 - 24.04.2014]

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Die Tage 26 bis 50.
[25.04.2014 - 19.05.2014]

#100HappyDays - 26bis50

Die Tage 51 bis 75.
[20.05.2014 - 13.06.2014]
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Die Tage 76 bis 100.
[14.06.2014 - 09.07.2014]#100HappyDays - 76bis100

Solche Glücklich-mach-Dinge zu finden, ist mir eigentlich gar nicht schwer gefallen – Immerhin habe ich fast 20 meiner 100 Tage in England verbracht. ;D  Mich dann aber auch daran zu erinnern, das Fotografierte zu posten, war da schon schwieriger.. Aber wie ihr seht: Ich hab’s geschafft. Und irgendwie bin ich auch ein kleines bisschen stolz auf mich.

Sollte sich der eine oder andere unter euch jetzt denken “Mensch, das ist ‘ne coole Sache. Das könnte ich auch mal ausprobieren” dann tut es! Es macht echt richtig viel Spaß, man merkt, wie viele tolle Dinge man an jedem einzelnen Tag finden kann und auch, wenn sich 100 Tage nach einer ganz schön langen Zeit anhören – Das sind sie nicht. Sie vergehen wie im Flug.

Rezension: Godspeed – Die Reise beginnt.

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Titel: Godspeed – Die Reise beginnt [Original: Across the Universe]
Autorin: Beth Revis
Dressler-Verlag – Gebundene Ausgabe – 445 Seiten
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Worum gehts

Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der Godspeed. Sie hat alles zurückgelassen – ihren Freund, ihre beste Freundin, ihr komplettes bisheriges Leben – um mit ihrem Eltern am Projekt Arche teilzunehmen. Amy und ihre Eltern sollen am Ende ihrer Reise zu einem neuen Planeten wiedererweckt werden – 300 Jahre in der Zukunft. Aber 50 Jahre vor der geplaneten Landung wird Amys Kühlkasten mysteriöserweise abgeschaltet und sie wird gewaltsam zurück ins Leben gerissen. Hat jemand versucht Amy umzubringen? Von nun an ist Amy in einer Welt gefangen, die ihr vollkommen fremd ist. Alle Passagiere der Godspeed folgen gehorsam dem tyrannischen und Furcht einflößenden Anführer. Alle – bis auf den jungen rebellischen Junior, der vom ersten Moment an von Amy fasziniert ist. Irgendwie fühlt sich Amy zu Junior hingezogen. Aber kann sie einem Jungen vertrauen, dem sein Leben lang der Blick hinter die kalten Metallwände der Godspeed verborgen blieb? Amy weiß nur, dass ihr und Junior nicht mehr viel Zeit bleibt, den schrecklichen Geheimnissen der Godspeed auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung

Achtung, Achtung. Auf kleinere Spoiler konnte ich nicht verzichten.

Lasst mich eins klarstellen: Ich bin kein großer Worldbuilding-Kritiker. Ich hinterfrage Dinge in Fantasy- oder Sci-Fi-Literatur nicht. Ich nehme sie in den meisten Fällen einfach hin und “Logikfehler” die vielen gleich ins Auge hüpfen, fallen mir erst auf, wenn ich erboste Kritiken darüber lese. Wenn mir Beth Revis also auftischen möchte, dass alle Besatzungsmitglieder der Godspeed dunkle Haut, braune Augen und schwarze Haare haben, ist das okay für mich. Wenn sie meint, dass der Antrieb des Raumschiffs aus diesen oder jenen [nach Internet-Recherche eher zweifelhaften] Gründen nicht mehr richtig funktioniert und irgendwann vielleicht ganz ausfällt, ist mir das eigentlich auch egal.. Im Gegensatz zu vielen Lesern auf Goodreads war ich vom Worldbuilding ziemlich begeistert. Ich mochte, wie die Godspeed aufgebaut ist [hierbei auch ein großes "Huiii" an die tolle Karte des Schiffes, die der Dressler-Verlag in die Innenseite des Buchumschlags gedruckt hat], wie die Menschen an Bord ruhig gestellt wurden, damit “der Frieden gewahrt” wird und die vielen Geheimnisse, die der Älteste [der Anführer] verbirgt.

Die Story ist interessant und fantasievoll, hat ein paar gute Drehungen und Wendungen und obwohl ich nicht der größte Fan des “Ich-Erzählers” bin, finde ich Beth Revis’ Schreibstil sehr angenehm und gut zu lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man Godspeed auch in einem Rutsch durchlesen kann, wenn man Zeit und Lust dazu hat. Dass die Kapitel relativ kurz gehalten sind und immer zwischen den Sichtweisen von Amy und Junior wechseln, hilft dabei natürlich auch.

Aber ich würde diese Rezension nicht schreiben, wenn ich nicht auch ein bisschen was zu meckern hätte. Zum Beispiel sind nicht alle der oben erwähnten Plottwists sonderlich gut gelungen:
Wer hat Amy aufgetaut und warum? – Wusste ich, nachdem ich den Umschlag gelesen habe.
Wer ist der Bösewicht, der die anderen eingefrorenen Passagiere umbringt? – War mir klar, als die Person zum ersten Mal auftaucht.
Und wenn man die größten Enthüllungen des Buches schon durchschaut hat, bevor man Seite 100 erreicht hat, ist das natürlich ziemlich enttäuschend. Kleine Hinweise und ein bisschen Foreshadowing sind ja grundsätzlich super. Wenn man aber Charaktere so schreibt, dass man sie sich schon mit einem riesigen “HIER, ICH WARS!”-Schild vor der Stirn vorstellt, läuft irgendwas falsch. Nichtsdestotrotz gibt es aber ein paar Einzelheiten und Geheimnisse des Schiffes, die man nicht sofort errät. [Zum Glück!]

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich die “Liebesgeschichte” zwischen Junior und Amy. [Ich hoffe, ihr seht diesen Satz nicht als Spoiler. Immerhin reden wir von einem Young-Adult-Buch.] Ich kann nicht nachvollziehen, was die beiden aneinander finden. Junior sieht Amy zum ersten Mal, als sie noch eingefroren ist, bemerkt ihre roten Haare und ihre blasse Haut und ist Hals über Kopf verschossen. Ja, toll. Wiedermal eine Verliebtheit, die sich nur auf’s Aussehen bezieht. Ugh. Langweilig. Leider konnte mich Amy im weiteren Verlauf des Buches auch nicht sonderlich mit ihrem Charakter überzeugen.
Amy wiederum sieht Junior, kurz nachdem sie aufgetaut wurde. Sie reden zwei Minuten, wobei Junior ihr beizubringen versucht, dass sie 50 Jahre zu früh aufgeweckt wurde. Und NATÜRLICH erkennt sie in dieser kurzen Zeit, dass er SO(!) anders ist, als alle anderen. Ach, ach, ach. Und so kommen inneren Monologe zustande, wie: “Man kann nirgendwo hinrennen. Aber, flüstert mein Herz, da ist Junior.” Okay, klar. Junior ist einer der wenigen auf dem Schiff, die nett zu ihr sind. Aber das ist zum Beispiel auch Harley, Junior’s bester Freund. Hätte sich zwischen Harley und Amy im Laufe der Zeit eine Romanze aufgebaut, hätte ich das verstehen können. [Die beiden hätte ich sogar geshippt!]

Aber Junior und Amy – Das geht gar nicht. Unglaubwürdig, null Chemie und vollkommen überstürzt.

Sehr schade finde ich außerdem, dass über die fast 500 Seiten des Buches kaum etwas wirklich spannendes passiert. Allein auf den letzten Seiten hatte ich noch die dumpfe Hoffnung, dass sich jetzt doch ein Spannungsbogen aufbaut, wurde aber leider enttäuscht. Der “Finale Showdown” [um es mal etwas dramatischer zu formulieren] ist nach zirka drei Seiten schon wieder vorbei. Schade, schade.

Fazit

Trotz vieler frustrierter “OH, MEIN GOTT, DAS IST SO OFFENSICHTLICH!”-Schreie meinerseits, habe ich mich beim Lesen von Godspeed – Die Reise beginnt ganz gut unterhalten gefühlt. Es ist ein typischer erster Teil einer typischen Young-Adult-Reihe: Man wird über viele Seiten in diese neue Welt eingeführt, lernt die Regeln kennen und kann sich ein gutes Bild vom Leben auf der Godspeed machen. Der Schreibstil ist angenehm und durch das recht abrupte Ende ist man quasi dazu genötigt, dem Folgeteil eine Chance zu geben – Und das werde ich auch tun. Gerade was die Charaktere angeht, gibt es dort noch viel Potential, das in Die Suche und Die Ankunft ausgeschöpft werden kann und ich bin wirklich gespannt, was Beth Revis daraus macht. Tolle Ideen hat sie ja teilweise, die gute Frau.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der etwas zum “Nebenbei”-lesen sucht. Godspeed kann wirklich Spaß machen – wenn man nicht zu sehr darüber nachdenkt. Weder über die wissenschaftlichen, noch über die romantischen Facetten. [Das war wahrscheinlich mein Fehler. ;D]

Zwei SterneIch vergebe drei von fünf Sternen!

Wer übrigens – wie ich – immer einen hübschen Soundtrack zum Buch braucht, dem verlinke ich hier eine Playlist, die ich während des Lesens rauf und runter gehört habe. Viel Spaß damit.

Montagsfrage.

Es ist Mittwoch und ich beantworte die Montagsfrage. Super, Isa. Zeitmanagement at it’s finest. Aber ach, was soll’s? Wir tun einfach mal so, als wäre das nicht passiert.. Die Frage dieser Woche lautet:

Was hälst du von Literarischen Tattoos?

Ehm, tja. Auch diese Frage lässt sich ziemlich leicht beantworten. Denn genau wie die Erstellerin der Montagsfrage habe ich ebenfalls ein Tattoo des Zeichens der Deathly Hallows. Die Idee stand eigentlich schon seit ich Harry Potter und die Heiligtümer des Todes gelesen habe, also war die Wartezeit bis zu meinem achtzehnten Geburtstag noch relativ lang.. Aber so kann zumindest niemand behaupten, ich hätte nicht gründlich genug darüber nachdenken können. ;D

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Einen Monat nach meinem Geburtstag erfüllte ich mir also meinen kleinen „Traum“ und kann mit gutem Gewissen behaupten, dass ich meine Entscheidung noch keine Sekunde bereut habe.
Ich denke sogar seit längerer Zeit über ein zweites Tattoo nach. Es wird zwar wahrscheinlich kein Literarisches sein, sondern ein Zitat aus Lost. [Ihr wisst schon. Diese Serie mit den vielen Leuten, die auf dieser verrückten Insel mit dem Rauchmonster abstürzen.] Aber wann und wo das ganze dann tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. ;D

Ali und Isa on Tour – Day 4.

Nach unserem schmerzhaften Abschied von Laura taten Ali und ich erstmal das, was wir am allerbesten können: Ausschlafen. Zumindest war das unser ursprünglicher Plan. Doch das Hotelpersonal hatte scheinbar etwas dagegen – Denn so zirka um 8 Uhr morgens ging der Feueralarm los und bescherte uns eine mittelschwere Herzattacke. Nachdem wir uns bei unseren [zufälligerweise ebenfalls deutschen] Zimmernachbarn erkundigt hatten, stellte sich heraus, dass es zum Glück nur ein Fehlalarm war und nix brenzliches vor sich ging. Also legten wir uns bockig wieder ins Bett und schworen “wir holen jetzt noch mindestens drei Stunden Schlaf nach. So”. Und das.. taten wir dann auch. Erst kurz vor der Mittagszeit schälten wir uns wieder aus dem Bett, “frühstückten” noch ein bisschen und starteten somit relativ spät in unseren Sightseeing-Tag.

Da Ali zum ersten Mal in London war, mussten wir logischerweise alle Touristen-Wege ablaufen. Für mich war es zwar bereits der dritte Urlaub in London, ich kann mich aber an den Sehenswürdigkeiten nicht wirklich satt sehen. Außerdem kann man nie zu viele Bilder von ihnen haben. Am I right?!

Als erstes konnten wir den Tower of London und die Tower Bridge von unserer ToDo-Liste streichen.

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An alle, die in der letzten Zeit in London waren: Habt ihr auch diese unheimlich tollen Buch-Bänke entdeckt? Sie sind so schön, dass man sie einfach lieben muss! [Am tollsten finde ich die Version von "Das Dschungelbuch" im Greenwich Park.] Ich wünschte, die Bänke würden immer dort stehen.

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Wir spazierten eine Weile an der Themse entlang und machten immer mal wieder Abstecher in kleinere Seitenstraßen, sodass wir irgendwann auch am Christmas Shop und beim Borough Market vorbeischauen konnten. Unterwegs stießen wir auf die coolsten Straßenmusiker der Welt: Jam Jar. Also wirklich, die waren richtig awesome. Wir haben uns über eine halbe Stunde bei denen niedergelassen und einfach nur dieser herrlichen Musik zugehört. Hach. Sowas lieb’ ich ja.
Und damit ihr auch das Vergnügen habt, füge ich euch hier mal ein Youtube-Video ein und verlinke euch ihr Soundcloud-Profil. Ach, ja. Und auf Facebook und Twitter sind die auch. Was für ein Zufall!
[Nein, ich bin kein Stalker. Wir fanden die Jungs nur richtig richtig gut. *husthust*]

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Knallharte Fans zu werden ist auch für uns sehr anstrengend. Deshalb steuerten wir das nächstgelegene Café an, bestellten uns zwei riesige Tassen Tee und justierten erstmal unsere Sightseeing-Lage. Glücklicherweise hatten wir so eine schöne bunte Touristen-Karte, mit der wir uns gut zurechtfinden konnten. [Wahnsinn, eigentlich. Ich habe sonst den Orientierungssinn einer Kartoffel.]

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Als es dann so langsam anfing zu regnen, kramten wir unsere Regenjacken raus und setzten unsere Tour fort. Und obwohl schlechtes Wetter im Urlaub eigentlich immer nervig ist, war es gar nicht so wild. Denn so ein graues, regnerisches London sieht doch irgendwie noch schöner aus als sowieso schon.

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Unser Weg an der Themse führte uns an der Millennium Bridge, am London Eye und am Big Ben vorbei und nach einer fetten Fotosession setzten wir unseren Weg dann in Richtung Westminster Abbey und Victoria Tower Gardens fort. Denn dort in der Nähe befindet sich die Lambeth Bridge, die ihr vielleicht aus Harry Potter und der Gefangene von Askaban kennt. [Da hat sich der Fahrende Ritter zwischen diesen zwei Bussen vorbeigequetscht!] Übrigens hat man von dort aus eine echt schöne Aussicht.

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Mittlerweile dezent-durchnässt setzten wir uns in den nächsten Bus und fuhren [um unseren leicht Potter-angehauchten Tag zu vervollständigen] zur Kings Cross Station und sahen uns dort das “Gleis” 9 3/4 und den Harry Potter Shop an. Und gaben natürlich viel Geld für Fandom-Kram aus. ;D

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Ganz in der Nähe vom Kings Cross fanden wir das O’Neils, einen irischen Pub, in den ich schon während meiner ersten beiden London-Aufenthalte gehen wollte. Da wir ziemlich ausgehungert waren und an diesem Abend ein Deutschland-WM-Spiel [oderwiemandasnennt] stattfand, setzten wir uns rein und aßen uns fast ins Fresskoma. Oh, Mann. Ich sag’s euch: TODESLECKER!

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Zirka 25 Kilo schwerer rollten wir uns zum nächsten Bus und fuhren – mit einigen Strecken-/Richtungs-/Zeitproblemen – zurück zum Hotel und konnten leicht stolz feststellen: Dafür, dass wir erst so krass-spät aufgebrochen sind, haben wir echt eine ganze Menge geschafft.

[Und da dieser Post noch nicht lang und bilderlastig genug ist, gebe ich euch zum Ende noch weise Ratschläge von weisen Pubs mit auf den Weg. Cheers, you lovely people.]

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Landliebe.

Wow. Was ein bescheuerter Titel! Aber egal.
Vielleicht war ich ja heute ein bisschen mit meinem Hundilein in der Natur unterwegs und vielleicht möchte ich jetzt mit seiner wunderschönen Schönheit angeben. Ich mein.. Guckt ihn euch doch mal an, ist er nicht der schnuffeligste kleine Scheißer auf der ganzen Welt?

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